Geldsorgen hier ein Thema? (Allgemein)
GodOfChaos, Freitag, 06.11.2009, 10:39 (vor 5923 Tagen)
Hallo,
eines meiner größten Probleme ist, daß mir dauernd
das Geld ausgeht.
Ist das hier ein Thema?
Gruß,
GodOfChaos
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
Xandria, Freitag, 06.11.2009, 11:15 (vor 5923 Tagen) @ GodOfChaos
Hallo GodofChaos,
Momentan auch bei mir wieder ein Thema!
Hängt bei mir aber auch mit PT und mein aus den Fugen geratenes Kaufverhalten zusammmen.
Hatte ein Zeit lang meine Finanzen gut im Griff - aber momentan strudelts wieder.
Gruß Xandria
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
GodOfChaos, Freitag, 06.11.2009, 11:51 (vor 5923 Tagen) @ Xandria
Hallo,
Hallo GodofChaos,
Momentan auch bei mir wieder ein Thema!
Hängt bei mir aber auch mit PT und mein aus den Fugen geratenes Kaufverhalten zusammmen.
Hatte ein Zeit lang meine Finanzen gut im Griff - aber momentan strudelts wieder.
Gruß Xandria
dann leg´ich mal die Karten auf den Tisch (Hab das auch schon in einem anderen Forum geposted, nur, damit sich niemand wundert).:
Ich verdiene 2100,- netto im Monat (ich lebe alleine) und davon bleibt im besten Fall nichts übrig. Obwohl ich mich
seit Jahren eingehend mit dem Thema befasse (Haushaltsbücher, Tabellen etc.), bekomme ich es einfach nicht hin,
und Frage mich, was ich falsch mache. Ich fahre nicht in den Urlaub, bin nur einmal pro Jahr auf einem Open Air Festival.
Letztes Jahr habe ich kräftig ausgemistet (Heizkosten halbiert, zwei Abos gekündigt usw.) , aber es reicht noch immer nicht.
Im Moment sehen meine Zahlen ungefähr so aus (bei Interesse kann ich heute abend nochmal genauere Zahlen posten):
Monatliche Ausgaben:
Miete: 480,-
Heizung: 99,-
Strom: 86,- (Ich weiß, daß das viel ist, aber das ist erst mal ok, ich weiß woran es liegt und das lässt sich nicht so einfach ändern)
Telefon/Internet: 40,-
Handy: 20,-
Tanken: 150,-
Rentenzusatzversicherung: 87,40
WeightWatchers: 39,-
Barausgaben: 700,- (Lebensmittel, Gesundheit, Rauchen, Auswärts Essen, Wäsche usw.).
Rücklagen für seltener als Monatlich fällige Ausgaben: 240,- (KFZ-Steuer/Versicherung, Kosten Autowerkstatt, Kleidung, GEZ, Bankgebühren/Zinsen, Mieterverein, ADAC usw.)
Macht Summa Sumarum 1941,40. Es bleiben also noch ca. 160,- pro Monat, die dann aber noch für die weiteren Bedürfnisse
reichen müssen (Mal ein Buch kaufen, Ersatz defekter Gebrauchsgegenstände, Hobbies, meine Meerschweine, alltägliche Katastrophen, was eben so in einem Leben noch alles anfällt).
Wenn ich jetzt noch mit hineinrechne, daß ich eigentlich noch 200,-/Monat für das nächste Auto zurücklegen müsste, Großgeräte irgendwann ersetzen muss,
eigentlich heillos unterversichert (z.B. Hausrat, Berufsunfähigkeit, Rente usw.) bin und noch ein paar Sachen mehr, dann würden mir pro Monat noch ca. 300,-
fehlen
Bleibt die Frage: Was mache ich eigentlich falsch?
Ach, ja, inzwischen stehe ich bei meiner Hausbank mit viertausend Euro in der Kreide.
Gruß,
GodOfChaos
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
Rumpel, Freitag, 06.11.2009, 12:45 (vor 5923 Tagen) @ GodOfChaos
eigentlich heillos unterversichert (z.B. Hausrat, Berufsunfähigkeit, Rente usw.) bin und noch ein paar Sachen mehr, dann würden mir pro Monat noch ca. 300,-
fehlen>Bleibt die Frage: Was mache ich eigentlich falsch?
Zwei Sachen: Ausgaben für Rauchen und Gesundheit in einem Satz zu nennen ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker)
Ja, ich weiß, wie das mit dem Rauchen abgewöhnen geht, habe ich nach über 10-jährigem Versuch schon oft genug erfolgreich wiederholt 
Du hast keinen Überblick über deine Ausgaben, wenn du mit Kreditkarte oder Scheckkarte bezahlst.
Mach dir ein Monatsbudget, und zahle ausschließlich bar.
Versuch doch mal mit 160€/Woche auszukommen, und hebe nur den Wochenbetrag ab. Dann wirst du dir überlegen, obs im Restaurant noch für nen Nachtisch reichtUnd wenn du wegen einer dringenden ungeplanten Ersatzbeschaffung das Budget überzogen hast, reduziere das Budget der nächsten Monate, bis diese Ausgabe abgestottert ist.
Ach, ja, inzwischen stehe ich bei meiner Hausbank mit viertausend Euro in der Kreide.
Und mit dem, was du am Monatsende übrig hast, den Dispo tilgen. Daran verdient die Bank sich dumm und dämlich, und überlege mal, was du ausgeben könntest, müsstest du nicht die Zinsen für den Dispo zahlen. Das sind doch ca. 40€ monatlich an Zinsen, oder?
Ein paar Links, die dich interessieren könnten:
Versicherungen & Wirtschaft
http://www.riesterrentenbetrug.de/
Nachdenkseiten: Riester-Rürup-Täuschung
Wer die Nachdenkseiten gut findet, sollte auch mal bei
jjahnke.net vorbeischauen:
Die Rundbriefe erklären sachlich das, was die Regierung nicht aus den amtlichen Statistiken erwähnt, die Gedanken zur Zeit enthalten auch Meinung.
Lebensmittel
abgespeist.de
bernd-leitenberger.de Was-ist-drinn?
bernd-leitenberger.de Lebensmittelchemie und Ernährung
Zur Herkunft von Lebensmitteln findet man auf http://www.pruefziffernberechnung.de/Begleitdokumente/Index.shtml die EWG-Betriebsnummernlisten
Wem das noch nicht reicht:
Zeitverschwenden leicht gemacht
Gruß,
Rumpel
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
GodOfChaos, Freitag, 06.11.2009, 14:06 (vor 5923 Tagen) @ Rumpel
Hallo Rumpel,
Zwei Sachen: Ausgaben für Rauchen und Gesundheit in einem Satz zu nennen
Gott sei Dank ist das eine noch keine Folge des anderen... ...das sind halt so Sachen wie Praxisgebühr, Rezeptgebühren in der Apotheke, mal
ein Satz Erkältungsmittel.
Ja, ich weiß, wie das mit dem Rauchen abgewöhnen geht, habe ich nach über 10-jährigem Versuch schon oft genug erfolgreich wiederholt
Daher sehe ich Nichtrauchen auch eher als finanziellen Extrabonus denn als Einsparpotential. Ich muss an Sachen ´ran, über die mein Wille
die Kontrolle hat. Das mit dem Rauchen ist zu unsicher.
Du hast keinen Überblick über deine Ausgaben, wenn du mit Kreditkarte oder Scheckkarte bezahlst.
Hab´ich schon vor Jahren abgeschafft. Das einzige, was ich mit Karte bezahle, ist das Tanken. Ansonsten
nur größere Anschaffungen, wobei es da den Überblick insofern steigert, als daß ich die Posten dann auf
dem Konto sehe, und weiß, wo das Geld hingegangen ist.
Mach dir ein Monatsbudget, und zahle ausschließlich bar.
Das passiert bereits.
Versuch doch mal mit 160€/Woche auszukommen, und hebe nur den Wochenbetrag ab. Dann wirst du dir überlegen, obs im Restaurant noch für nen Nachtisch reicht
Das werd ich mal versuchen.
Und wenn du wegen einer dringenden ungeplanten Ersatzbeschaffung das Budget überzogen hast, reduziere das Budget der nächsten Monate, bis diese Ausgabe abgestottert ist.
Das Problem: Irgendwas in der Art kommt jeden Monat, neulich war es der Mixer, andermal mussten die Meeris zum Tierarzt... ...und so geht das gerade weiter.
Ach, ja, inzwischen stehe ich bei meiner Hausbank mit viertausend Euro in der Kreide.
Und mit dem, was du am Monatsende übrig hast, den Dispo tilgen. Daran verdient die Bank sich dumm und dämlich, und überlege mal, was du ausgeben könntest, müsstest du nicht die Zinsen für den Dispo zahlen. Das sind doch ca. 40€ monatlich an Zinsen, oder?
Nicht ganz, da der Dispo ja nicht den ganzen Monat über ausgeschöpft ist.
Gruß,
GodOfChaos
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
alexander, Samstag, 07.11.2009, 02:29 (vor 5922 Tagen) @ GodOfChaos
hallo, godofchaos!
mit 2100 eu netto würde ich mich als wohlhabend empfinden!
die zahlen die du nennst sind ja noch im rahmen, sicher ist der strom viel, aber du hast nun mal deine gewohnheiten, aber angeblich kann man diese auch ändern?
die miete ist recht hoch, dafür bekommt man in meiner gegend schon ein kl haus zum mieten.
haustiere sind ein kostentreibendes hobby, das man sich leisten können muss.
und das was du im jahr verrauchst könnte dir für wirklich eine gute altersvorsorge dienen, stattdessen investierst du in unnötige und unsinnige versicherungen, bei denen verdient immer nur der anbieter und seine helfershelfer!
und riester ist müll und pure lüge! damit unterstützt du nur den staat!
weight watchers, nun ja das lässt auf dein geschlecht und deine figur schliessen, wenn es dir was nützt sind die 39 eu auch kein problem.
auswärts essen und dann weight watchers, eine üble kombination! natürlich ist die gastromomie teuer, wer sparen muss geht da normal nicht hin!
700eu f lebensmittel haushalt etc? ich komme da mit ca 200 aus! und da sind ca 20 videocassetten u 20 fl rotwein dabei!
mein fazit: du bist nicht unter- sondern eher überversichert!
die miete ist f ein single sehr hoch, ich weiss nicht ob du in einer vierzimmer-whg in stuttgart oder frankfurt wohnst, dort ist es nun mal recht teuer, es gibt natürlich auch billigere gegenden.
und wenn du die gastronomie meidest, dich selbstständig gesund ernährst, kommst du vielleicht auch ohne weightwatchers aus.
und wenn du täglich nur 5 eu verrauchst sind das im jahr fast 2000 eu, sei stark und höre auf damit, das würde all deine geldsorgen lösen!
mein vater hat mit beinahe 80 j auch aufgehört , allerdings erst nach der darmkrebsdiagnose, meine stiefmutter auch, und meine schwester mit mitte 40 auch, sie ist so froh, dass sie das los ist, die kosten und auch der ekelige gestank!
von der gesundheit mal ganz zu schweigen! selbst passivrauchen ist sehr schädlich, auch f d meerschweinchen, die riechen das un meinen der dschungel brennt, das erzeugt stress und krebs!
der dispo ist in dieser höhe kein problem, solange du einen job hast, aber sehe zu dass er kleiner wird und nicht grösser!
und bedenke: du zahlst dafür über 10% zinsen, deine schlechte altersvorsorge bringt dir dagegen fast keine rendite, wenn du erst mal die inflation berücksichtigst!
wenn du magst können wir auch mal miteinander telefonieren, einfach mail schicken!
grüsse aus dem neckartal
alexander
Ich verdiene 2100,- netto
Miete: 480,->Heizung: 99,-Strom: 86,-Telefon/Internet: 40,-Handy: 20,-Tanken: 150,-Rentenzusatzversicherung: 87,40 WeightWatchers: 39,-
Barausgaben: 700,- (Lebensmittel, Gesundheit, Rauchen, Auswärts Essen, Wäsche usw.).
Rücklagen 240,- (KFZ-Steuer/Versicherung, Kosten Autowerkstatt, Kleidung, GEZ, Bankgebühren/Zinsen, Mieterverein, ADAC usw.)
Macht Summa Sumarum 1941,40. Es bleiben ca. 160,- pro Monat (Mal ein Buch kaufen, Ersatz defekter Gebrauchsgegenstände, Hobbies, meine Meerschweine
eigentlich heillos unterversichert (z.B. Hausrat, Berufsunfähigkeit, Rente usw.) pro Monat noch ca. 300,-fehlen Hausbank mit viertausend Euro in der Kreide.
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
GodOfChaos, Samstag, 07.11.2009, 10:52 (vor 5922 Tagen) @ alexander
Hallo,
sicher ist der strom viel, aber du hast nun mal deine gewohnheiten, aber angeblich kann man diese auch ändern?
genau darum geht´s
die miete ist recht hoch, dafür bekommt man in meiner gegend schon ein kl haus zum mieten.
Wo, ungefähr wohnst du denn?
Also, ich hab hier in der Gegend schon nach günstigeren Wohnungen gesucht, und
die Miete war zwar günstiger, aber nie so günstig, daß sich der Umzug gelohnt hätte.
stattdessen investierst du in unnötige und unsinnige versicherungen, bei denen verdient immer nur der anbieter und >seine helfershelfer!
Welche Versicherungen? Ich hab deren zur Zeit drei, KFZ-HP muss man haben, Privathaftpflicht hab
ich wegen der Mietwohnung (grade als MEssie brauchst du die Ruck-Zuck mal, was mir auch schon passiert ist), und was ist gegen eine Kapitallebensversicherung einzwenden? Was würdest du als Anlageform für die Altersvorsorge wählen?
und riester ist müll und pure lüge! damit unterstützt du nur den staat!
Da bin ich deiner Meinung, und von Riester hab ich auch die Finder gelassen!
weight watchers, nun ja das lässt auf dein geschlecht und deine figur schliessen, wenn es dir was nützt sind die 39 eu >auch kein problem.
Also, ich bin ein Bub
.
auswärts essen und dann weight watchers, eine üble kombination! natürlich ist die gastromomie teuer, wer sparen muss >geht da normal nicht hin!
Äh - ich hab nirgends was über die Häufigkeit der Restaurantbesuche gemacht. Ich gehe vielleicht ein- oder zweimal im Monat essen.
700eu f lebensmittel haushalt etc? ich komme da mit ca 200 aus! und da sind ca 20 videocassetten u 20 fl rotwein dabei!
Kannst du das mal genauer aufschlüsseln? Wenn ich das Postenweise vergleichen kann, könnte ich sehen,
wo genau ich weniger ausgeben kann.
die miete ist f ein single sehr hoch, ich weiss nicht ob du in einer vierzimmer-whg in stuttgart oder frankfurt
wohnst, dort ist es nun mal recht teuer, es gibt natürlich auch billigere gegenden.
Dort würdest du für eine Vierzimmerwohnung ca. 700,- ausgeben müssen
Gruß,
GodOfChaos
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
Andrea, Samstag, 07.11.2009, 11:29 (vor 5922 Tagen) @ GodOfChaos
700eu f lebensmittel haushalt etc? ich komme da mit ca 200 aus! und da sind ca 20 videocassetten u 20 fl rotwein dabei!
Kannst du das mal genauer aufschlüsseln?
Wenn man schon ausreichend viel Bekleidung und
Hausrat besitzt, dann besteht in Phasen finanzieller
Knappheit keine Notwendigkeit, unbedingt noch Bekleidung
oder Hausrat dazuzukaufen. Und Unterhaltsartikel (wie
Musik-CDs) sowieso nicht. Es reicht zum Überleben
eigentlich im wesentlichen, nur Lebensmittel zu kaufen
und alles andere nur wenn es unbedingt nötig ist (also
in Notfällen). Wenn man dabei dann auf teure Lebensmittel
verzichtet und von jedem Typ von Lebensmitteln das
billigste Angebot kauft, ist es nicht schwer zu sehen,
wie man mit 200 Euro auskommt. Beispielsweise braucht man
auch keinerlei flüssige Getränke zu kaufen, da man das
gute Leitungswasser trinken kann, das natürlich mit
Teebeuteln (wie Früchtetee) und Süßungsmitteln
geschmacklich angereichert werden kann. 2008 kosteten
25 Beutel Kamillentee bei einem bekannten
Discounter beispielsweise 39 Cent, dies sind dann
1,56 Cent pro Tasse Kamillentee (bei einem Beutel pro
Tasse).
Allerdings erwartet man eigentlich von einem guten Job,
daß er gerade dieses überflüssig macht. Also, wenn man
arbeitslos ist oder studiert, kann man es verstehen, daß
man beim Einkaufen auf jeden Pfennig achten muß, aber
wenn man einen Job hat, will man das gar nicht. Jobs sind
oft anstrengend und man will sich dafür dann auch einmal
dafür „etwas gönnen“. Daher wäre es im allgemeinen
vielleicht zu überlegen, ob man statt einer Verminderung
auf der Ausgabenseite eine Erhöhung auf der Einnahmenseite
erreichen kann, aber ohne mehr zu arbeiten. Vielleicht
gibt es andere Arbeitgeber, die jemanden mit Deiner
Qualifikation besser bezahlen.
sich was gönnen/Nachholbedarf - job+Geldunabhängig?Messwurzel?Lösungsvorschläge?
Odille, Samstag, 07.11.2009, 12:30 (vor 5922 Tagen) @ Andrea
Huhu,
Allerdings erwartet man eigentlich von einem guten Job,
[quote]daß er gerade dieses überflüssig macht. Also, wenn man
arbeitslos ist oder studiert, kann man es verstehen, daß
man beim Einkaufen auf jeden Pfennig achten muß, aber
wenn man einen Job hat, will man das gar nicht. Jobs sind
oft anstrengend und man will sich dafür dann auch einmal
dafür „etwas gönnen“. [/quote]
Genau so isses. Aber davon unabhängig - da mir in meiner Kindheit wenig gegönnt wurde bzw. ich ständig unter Beobachtung/Quälerei stand, habe ich ein extremes Nachholbedürfnis im "mir-was-gönnen-wollen". Das fängt mit 3 Sorten Duschgel zur Auswahl an und hört mit 15 verschiedenen Sorten Tees leider noch lange nicht auf.
Manchmal denke ich, dass genau dies bei mir einer der Wurzeln meines ganz persönlichen Messproblems ist. Ich will ständig mir "was gönnen", "brauche Freiheit" (pöh, wieso jetzt Steuererklärung machen, wenn ich doch stattdessen was lesen oder malen kann?), "will spielen".
Zum Spielen dann viel "Spielgerät" (unmengen an Krempel, Dingen, Kochutensilien bla bla bla oder auch einfach nur schöne Kleidung, haufenweise, Schränkevoll....Kosmetikartikel).
Ich habe für mich erkannt: ich bekomme nicht mehr Ordnung durch mehr Platz oder grössere Schränke oder noch mehr Regale oder noch mehr Kisten (ich nenne das die Messie-Illusion) - lach - sondern nein: ich bekomme mehr Ordnung nur durch weniger Sachen.
Ich kann mich mittlerweile beim Kauf von neuem Krams ganz gut bremsen. Ich kann auch wegwerfen. Aber dennoch erscheint es mir manchmal wie ein Tropfen auf den heissen Stein und sofort hab ich das Gefühl beim Wegwerfen - ich nenns mal meine "Diogenes-Phobie" - wenn ich jetzt 2 von den 3 Duschgels wegwerfe, mir nicht diesen bestimmten Saft gönne, ich müsste wie Diogenes in der Tonne leben.
Ulkigerweise ist das alles fast unabhängig vom Verdienst. Da ich das Talent habe, mich gut zu verkaufen, habe ich halt leider nie gespart sondern mir "einfach" immer noch bessere Jobs gesucht. Ich dürfte hier wirklich keinem erzählen, was ich pro Monat als Single allein fürs Leben (Miete mal rausgerechnet) ausgebe, vermutlich könnte von einer Wochenausgabe Sanne mit Fünf Kindern königlich einen Monat leben - ein bisschen schäme ich mich dafür. Dennoch fehlt auch mir der richtige "Dreh" umd da einfach wirklich mal den Überblick zu bekommen. Stattdessen mach ich Auftragsaquise für nen Job, wo ich eben doppelt so viel verdiene, weil mir das "logischer" erscheint als zu sparen. *vor-die-stirne-patsch*
Eine Finanzverwaltung macht also wirklich sinn.
Und wo fängts an?
Im Grunde doch ganz einfach - äh - "einfach mal anfangen, ALLES (aber auch wirklich ALLES) aufzuschreiben".
Tja, hört sich für mich halt leider nur so nach "wie - Du bist Messie? Dann räum doch "einfach" mal auf!" an.
Grübelnde Grüße, Odille
Re: sich was gönnen/Nachholbedarf - job+Geldunabhängig?Messwurzel?Lösungsvorschläge?
GodOfChaos, Samstag, 07.11.2009, 12:42 (vor 5922 Tagen) @ Odille
Hallo,
was machst du denn beruflich?
Verkaufen konnte ich mich früher auch sehr gut,
aus einer Menge Gründe hat sich das leider geändert.
Im Grunde doch ganz einfach - äh - "einfach mal anfangen, ALLES (aber auch wirklich ALLES) aufzuschreiben".
Tja, hört sich für mich halt leider nur so nach "wie - Du bist Messie? Dann räum doch "einfach" mal auf!" an.
ich hab einige Jahre gebraucht, bis ich alles erfasst hatte. Inzwischen habe ich perfekte Systeme, um
meine Finanzen zu überwachen. Mein Problem ist, daß die Ausgaben davon auch nicht kleiner werden, und
die Einkünfte nicht größer.
Gruß,
GodOfChaos
Re: sich was gönnen/Nachholbedarf - job+Geldunabhängig?Messwurzel?Lösungsvorschläge?
Odille, Montag, 09.11.2009, 08:27 (vor 5920 Tagen) @ GodOfChaos
Hi!
was machst du denn beruflich?
Ich sags jetzt mal so: im weitesten Sinne gebe ich Managementtrainings.
ich hab einige Jahre gebraucht, bis ich alles erfasst hatte. Inzwischen habe ich perfekte Systeme, um
meine Finanzen zu überwachen. Mein Problem ist, daß die Ausgaben davon auch nicht kleiner werden, und
die Einkünfte nicht größer.
Hm, aber kommt es nicht auf die Bewusstheit an? Z.B. wenn ich sehe, dass ich fürs Rauchen im Monat gut 130 Euro ausgebe- mal 12 - sind das ja schon 1.460 Euro im Jahr. Schon ein Batzen bzw. ein Urlaub den man sich gönnen kann. (Du siehst, ich denke dann eher an schöne Dinge, die ich fürs Geld tun kann....)
Im Übrigen interessieren mich Deine perfekten Systeme. Mit was erfasst Du das? Elektronisch? Hebst Du alle Belege auf?
Was man aber definitiv bedenken sollte - so meine Erfahrung: das Leben als Single IST teurer. In allem.
LG, Odille
Re: sich was gönnen/Nachholbedarf - job+Geldunabhängig?Messwurzel?Lösungsvorschläge?
GodOfChaos, Sonntag, 15.11.2009, 14:36 (vor 5914 Tagen) @ Odille
Hallo Odille,
was machst du denn beruflich?
Ich sags jetzt mal so: im weitesten Sinne gebe ich Managementtrainings.
aha. Ich hab gefragt, weil ich davon träume, mich selbständig zu machen und für Ideen immer dankbar bin.
ich hab einige Jahre gebraucht, bis ich alles erfasst hatte. Inzwischen habe ich perfekte Systeme, um
meine Finanzen zu überwachen. Mein Problem ist, daß die Ausgaben davon auch nicht kleiner werden, und
die Einkünfte nicht größer.
Hm, aber kommt es nicht auf die Bewusstheit an? Z.B. wenn ich sehe, dass ich fürs Rauchen im Monat gut 130 Euro ausgebe- mal 12 - sind das ja schon 1.460 Euro im Jahr. Schon ein Batzen bzw. ein Urlaub den man sich gönnen kann. (Du siehst, ich denke dann eher an schöne Dinge, die ich fürs Geld tun kann....)
Das Rauchen ist eine Suchterkrankung mit ungewissem Ausgang. So sehr es einen auch motiviert, aufzuhören, wenn man sich die Kosten vorrechnet, so schwer bleibt der Ausstieg. Das paradoxe Verhalten eines Rauchers verstehen fast nur Leute, die mal geraucht haben. Um es mal anders zu verdeutlichen: Man weiß heute, daß Nikotin ein höheres Suchtpotenial besitzt, als Heroin. Und Heroinsüchtige machen noch ganz andere Sachen, um an ihren Stoff zu kommen, als nur hundert Euro im Monat zu verquarzen anstatt ihre Schulden abzuzahlen. An der Baustelle Rauchen arbeite ich bereits, aber das Geld kann ich seriös erst dann verplanen, wenn ich mit Rauchen aufgehört habe.
Im Übrigen interessieren mich Deine perfekten Systeme. Mit was erfasst Du das? Elektronisch? Hebst Du alle Belege auf?
Was man aber definitiv bedenken sollte - so meine Erfahrung: das Leben als Single IST teurer. In allem.
LG, Odille
Belege sammele ich nur manchmal einen Monat lang Stichprobenartig. Der Aufwand ist sonst für den Messie in mir zu groß,
hat Chaospotential und ich halte es nicht viel länger als mal vier Wochen durch.
Meine Buchführung stützt sich im Wesentlichan auf drei Dinge: Wie erwähnt, die spradischen präzisen Erfassungen für einen Monat, eine Art Kontogegenbuch und eine Monatsabrechnung.
Das Kontogegenbuch ist eine Excel-Tabelle, die ich immer für ein Jahr im Voraus anlege und in die ich die absehbaren Buchungen für das ganze Jahr zu den jeweiligen Fälligkeiten eintrage. Der Einfachheit halber habe ich die zeitliche Auflösung auf zwei Wochen reduziert; es gibt also für Buchungen entweder das Datum "erste Monatshälfte" oder "zweite Monathälfte". Diese Zeitliche Präzision genügt für private Belange. In das Saldo des letzten Monats gehen dann noch die Kontostände des Kleidungskontos und des Autowartungskontos mit ein; d.h., das sind die Rücklagen dafür. (Hier ist noch ein Fehler, denn sicherer wäre es, die Rücklagen gleich am Jahresanfang "abzubuchen" und evetuelle Überschüsse erst am Jahresende wieder gut zu schreiben, schließlich kann eine Autoreparatur ja auch schon im Januar fällig werden.).
Die tatsächlichen Buchungen werden dann im Verlauf des Jahres nachgetragen.
Mit diesem System kann ich also grob meine zukünftigen Kontostände für das ganze Jahr vorhersagen und sehen, wann es Probleme geben kann.
Der andere Mechanismus ist die Monatsabrechnung:
Das ist eine weitere Excel-Tabelle, bei der die Ausgaben -sortiert nach einigen Kategorien (Barausgaben=Barabhebungen, Tanken, Telefon, Strom usw.)- auf Monatsbasis erfasst und den Einkünften gegenüber gestellt werden.
Am Monatssaldo kann ich dann erkennen, ob ich im betreffenden Monat Überschüsse oder Defizite hatte. Wichti dabei ist noch, daß auch die Jährlichen Kosten umgerechnet auf einen monatlichen Rücklagebetrag mit eingehen.
Das Problem beim ganzen: Ich lerne wohl nur sehr langsam, auf all die Zahlen auch richtig zu reagieren
Gruß,
GodOfChaos
Re: @GodOfChaos: Finanzmess?Lösungsvorschläge?
Rumpel, Sonntag, 15.11.2009, 16:04 (vor 5913 Tagen) @ GodOfChaos
Das Rauchen ist eine Suchterkrankung mit ungewissem Ausgang. So sehr es einen auch motiviert, aufzuhören, wenn man sich die Kosten vorrechnet, so schwer bleibt der Ausstieg. Das paradoxe Verhalten eines Rauchers verstehen fast nur Leute, die mal geraucht haben.
Einfach weiter versuchen, irgendwann klappts. Ich habe das Rauchen jahrelang durch eine andere Sucht ersetzt, Laufen.
Aber es ist gesünder 60 bis 80km/Woche zu laufen, als mehrere Päckchen Zigaretten pro Tag zu inhalieren.
Lauftreffs in Deutschland, Österreich, Schweiz
lauftreff.de
... An der Baustelle Rauchen arbeite ich bereits, aber das Geld kann ich seriös erst dann verplanen, wenn ich mit Rauchen aufgehört habe.
Ist ne realistische Einstellung.
Noch ein Tipp zum Rauchen aufgeben: Wenn du nicht zunehmen willst, solltest du dich ballaststoffreich ernähren, z.B. Vollkornbrot mit 5% Sonnenblumenkernen essen. Grund: Rauchen regt die Peristaltik an, dein Körper reguliert dagegen. Wenn das jahrelang so läuft, und die Anregung durchs Rauchen ausbleibt, ist aber das Regelsystem in Gegenrichtung eingerostet, du kriegst wahrscheinlich 'ne Darmträgheit. Aber messies sind ja Sammmler, können sich schlecht von was trennen ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker)
Meine Buchführung stützt sich im Wesentlichen auf drei Dinge: Wie erwähnt, die spradischen präzisen Erfassungen für einen Monat, eine Art Kontogegenbuch und eine Monatsabrechnung.
Das Kontogegenbuch ist eine Excel-Tabelle, >Die tatsächlichen Buchungen werden dann im Verlauf des Jahres nachgetragen.
Mit diesem System kann ich also grob meine zukünftigen Kontostände für das ganze Jahr vorhersagen und sehen, wann es Probleme geben kann.
Excel rettet dich da nicht, und das liegt nicht an Excel, sondern daran, daß du wohl keinen Zusammenhang zwischen Zahlenwerk und deinen Ausgaben siehst. Das eine hat bei dir mit dem anderen nichts zu tun. Ein 100€-Schein sieht anders aus und fühlt sich anders an als die Zahl 100€ in rot oder schwarz auf einem Kontenblatt.
Der andere Mechanismus ist die Monatsabrechnung:
Das ist eine weitere Excel-Tabelle, bei der die Ausgaben -sortiert nach einigen Kategorien (Barausgaben=Barabhebungen, Tanken, Telefon, Strom usw.)- auf Monatsbasis erfasst und den Einkünften gegenüber gestellt werden.
Am Monatssaldo kann ich dann erkennen, ob ich im betreffenden Monat Überschüsse oder Defizite hatte. Wichti dabei ist noch, daß auch die Jährlichen Kosten umgerechnet auf einen monatlichen Rücklagebetrag mit eingehen.
Das Problem beim ganzen: Ich lerne wohl nur sehr langsam, auf all die Zahlen auch richtig zu reagieren
Das wirst du nieDu schaust die Zahlen erst hinterher an. Du müßtest aber im vorhinein agieren.
mach mal eine Schätzung, was du pro Woche verheizen darfst, damit am Monatsende noch was für die Rücklagen übrigbleibt, pack dir diese Summe einmal wöchentlich ins Portemonnaie und hunger, wenn sie weg ist.
Nur so lernst du es, mit nem Budget auszukommen. Wenn du es kannst, dann kannst du deine Wochenausgaben auch zu Zwei-Wochen-Budgets zusammenfassen, das gibt dir dann mehr Flexibilität.
Überleg dir mal, wie du als HartzIV-Empfänger mit 358€ auskommen wolltest?
Da gehen Strom- und Telefonrechnung noch ab, Kosten für die Warmwasserversorgung, Heizkosten die 1€/m² übersteigen, Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung, ich glaube dir würde der Monat seeehr lange vorkommen.
Bevor du dich selbständig machst, solltest du deine Fähigkeiten Budgets zu planen und nicht zu überschreiten vielleicht noch ein bißchen trainieren, denn dann ist Konto-Überziehen im Vertrauen auf das nächste Monatseinkommen nicht mehr so einfach.
Du könntest auch jetzt schonmal Buchführung üben, einfach alle Belege sammeln und täglich oder einmal wöchentlich buchen. Es könnte ja sein, daß du zwar keine Allergie gegen das Geldverdienen hast, aber eine gegen Buchführung. Die macht dann noch weniger Spaß, wenn man nur Ausgaben verbucht, das Konto schrumpfen sieht, und auf Einnahmen wartet.
LG Rumpel
Re: Geldsorgen hier ein Thema? Oh-Ja!
alexander, Samstag, 07.11.2009, 23:13 (vor 5921 Tagen) @ GodOfChaos
Hallo,
oh, ich hätte eher auf weiblich getippt, aber es gibt natürlich auch männer mit gewichtsproblemen.
ich wohne ca 20 km nördlich v heilbronn.
kapital-lebensversicherung ist ein reines verlustgeschäft!
wenn du single bist, keine familie absichern willst, absoluter unsinn!
du zahlst die ersten 3-5 jahre nur f d vertreterprovision, und am ende wenn alle kosten und risiken abgerechnet sind, bleibt nur ein bruchteil, der dann mit 2% garantiezins (mit viel glück ein wenig mehr) verzinst wird!
da aber die inflation meist deutlich höher ist, bedeutet das verlust!
wenn du da im monat 100 eu einzahlst fehlt dir einerseits das geld, aber man will ja was sparen.
aber wenn schon dann mit rendite, damit sich das geld auch vermehrt!
was machst du beruflich?
wenn du deine finanzielle lage verbessern willst gibts zwei möglichkeiten:
einnahmen rauf und oder / und ausgaben runter! am besten beides!
adac, weightwatchers, nikotin, ernährung, lebensversicherung, wenn du da etwas einsparen könntest, und das gesparte geld am ende des jahres gut anlegst, dann hast du später was davon!
und dein gewicht geht nur runter mit mehr bewegung und weniger kalorien!
z.b. mal aufs auto verzichten und radfahren?
auto ist an sich schon ein grosser kostenfresser, selbst wenn es steht!
fahrgemeinschaft möglich?
gruss
alexander
Geldsorgen - Dauerauftrag - Besuch?
Donna
, Montag, 09.11.2009, 12:50 (vor 5920 Tagen) @ GodOfChaos
Hallo (ich weiß nicht so recht, wie ich dich ansprechen soll - God sage ich schon zu jemand anders...)
ich verdiene etwas weniger, habe entsprechend andere Ausgaben, lande trotzdem immer mal wieder im Minus - aber eine Sache hält mich aufrecht: ein Dauerauftrag auf ein Sparbuch! (Es gibt günstigere Möglichkeiten, aber das Nachblättern im roten Sparbuch mit dem Zahlenverlauf von Jahren hat was Sinnliches und Existenzielles und ist mir ein paar entgangene Euro wert.)
Ich überweise per Dauerauftrag zu Beginn des Monats 15 % meines Gehalts dorthin. Das ist viel, aber damit spare ich meine Urlaube zusammen, größere Anschaffungen - und hie und da nutze ich es, um ein größeres Loch auf dem Girokonto zu stopfen! Ich lasse das Geld dort wachsen und hebe höchstens 3 - 4 mal im Jahr was ab. Es sind dann immer so 2 - 3.000 auf diesem Sparbuch, und das ist einfach ein gutes Gefühl.
Ich würde dir raten, auf jeden Fall 10 % als Dauerauftrag zu machen und damit eine Sache positiv wachsen zu sehen. Du gerätst auf dem Girokonto auf wundersame Weise trotzdem nicht mehr ins Minus als jetzt auch.
Noch eine Frage: Wie ging es dir neulich mit dem Besuch? Ich habe deine Artikel gelesen, weil ich vieles eigene darin wiederfand. Ich bin auch keine Horterin, habe aber Mühe mit dem Aufräumen des Benutzten. Mit der täglichen halben Stunde probiere ich es auch immer wieder - einige Tage klappt's, dann wieder nicht. Im Moment habe ich "10 Minuten Post" jeden Tag, und das möglichst morgens, vor der Arbeit. Ist schwer für einen Morgenmuffel wie mich, aber dann ist das schlimmste für diesen Tag auch schon erledigt.
Viele Grüße
Donna
P.S. Könntest du bei deinen ursprünglichen Artikeln vor neuen Absätzen eine Leerzeile machen? Ist dann lesefreundlicher
Re: Geldsorgen hier ein Thema?
Farbexpertin, Freitag, 06.11.2009, 16:18 (vor 5922 Tagen) @ GodOfChaos
Ja, das ist auch mein Problem, allerdings nur, weil ich mir die Schulden meiner Mutter durch Erbschaft aufgehalst habe. Früher habe ich gelebt, als hätte ich wenig Geld und ein Vermögen angehäuft, welches ich durch Arbeitslosigkeit verlor, nun habe ich noch diese Probleme an der Backe. Aber hoffentlich nicht mehr lange, ich habe eine Lösung, die hoffentlilch funktioniert, dann bin ich alles mit einem Mal los.
LG
Farbexpertin
Re: Geldsorgen hier ein Thema?
Andrea, Freitag, 06.11.2009, 18:07 (vor 5922 Tagen) @ Farbexpertin
Aber hoffentlich nicht mehr lange, ich habe eine Lösung,
die hoffentlilch funktioniert, dann bin ich alles mit
einem Mal los.
Ich weiß jetzt nicht, ob das mit dem Malen zu tun hat,
aber falls Du mit dem Malen Geld verdienst und zu Hause
malst, wirft dies eine interessante Frage auf, nämlich:
Wenn man zu Hause arbeitet und dort Meß hat, so daß man dringend
mehr im Haushalt machen müßte, aber auch Geldmangel hat, so daß
man dringend mehr arbeiten müßte: Wie teilt man dann die Zeit
zwischen Haushalt und Arbeit auf?
@Andrea Arbeitsaufteilung-Zeiteinteilung (war:Geldsorgen hier ein Thema?)
MarLe, Freitag, 06.11.2009, 18:39 (vor 5922 Tagen) @ Andrea
<font size=-1>>Wenn man zu Hause arbeitet und dort Meß hat, so daß man dringend
mehr im Haushalt machen müßte, aber auch Geldmangel hat, so daß
man dringend mehr arbeiten müßte: Wie teilt man dann die Zeit
zwischen Haushalt und Arbeit auf?</font>
Zu meinem Thema gemacht:
Tja und nun nimmst du noch eine Familie dazu.
Für Lösungsvorschläge bin ich offen.
Lieben Gruß
Marlene
Re: Geldsorgen hier ein Thema?
Farbexpertin, Dienstag, 10.11.2009, 17:02 (vor 5918 Tagen) @ Andrea
Ich weiß jetzt nicht, ob das mit dem Malen zu tun hat,
aber falls Du mit dem Malen Geld verdienst und zu Hause
malst,
ja, so plane ich es, bzw beziehe derzeit harz 4 und arbeite aber daran mit dem Malen wenigstens erstmal dazu zu verdienen.
wirft dies eine interessante Frage auf, nämlich:
Wenn man zu Hause arbeitet und dort Meß hat, so daß man dringend
mehr im Haushalt machen müßte, aber auch Geldmangel hat, so daß
man dringend mehr arbeiten müßte: Wie teilt man dann die Zeit
zwischen Haushalt und Arbeit auf?
Bisher habe ich immer so ein zwiespältiges Gefühl gehabt: habe ich gemalt, hatte ich das Gefühl, ich spiele und vertrödel Zeit. Habe ich aufgeräumt, hatte ich das Gefühl, ich vertrödel Zeit, sollte doch lieber arbeiten.
Jetzt mache ich beides abwechselnd. Das fühlt sich besser an. Und ich hoffe, so wenigstens bald auf die 100 freien Kröten zu kommen, das hilft dann schon sehr. War ja blöd gelaufen... das Geld aus ein-euro-jobs hätte gereicht, um auch die Raten zu zahlen, wäre ich nicht krank geworden..
Und blöd ist auch, ir fehlt Geld, um mir die Arbeitsecke richtig praktisch einzurichten. Aber ich werd doch mal sehen, ob ich nicht Spendenmöbel bekommen kann, die halbwegs passen. Regale und einfach einen Tisch.
LG
Farbexpertin
Re: Geldsorgen hier ein Thema?
Odille, Freitag, 06.11.2009, 16:38 (vor 5922 Tagen) @ GodOfChaos
Hei,
mein Postmess und die damit verbundenen - ich nenns jetzt mal charmanterweise "Gebühren" haben mich dazu genötigt, mir immer besser bezahlte jobs zu suchen. Dadurch hat sich der Postmess nicht reduziert, ich verdiene aber Unsummen mehr, als ich Mahngebühren zahle. Und kann mir nun jemanden dafür einstellen, der meine Verwaltung macht.
Also - hm - keine Geldsorgen, wenn man es genau nimmt, sondern eher Nachwehen vom Mess. Finanzüberblick ist halt so ein böses Wort. Ich "vergesse" z.B. immer wieder Rechnungen zu schreiben, daher hab ich aktuell einen fünfstelligen Betrag Aussenstand (der mir zusteht), dafür aber Miese auf dem Konto.
Blöd? Ja, vielleicht.
Aber so rum (genug Geld da um alles bezahlen zu können) als anders (meine Verwaltung top im Griff, aber keinen lukrativen job) isses mir glaub ich lieber.
Ich hab akzeptiert, dass ich nicht perfekt bin. Habe genügend andere Talente.
Und da fällt mir doch ein - ein Haushaltsbuch - wenigstens elektronisch, wollte ich auch schon lang mal führen.
LG, Odille