Texte am Sonntag (Allgemein)
Ich bin an meine Mail-Postfächer gegangen und in ersten fand ich diese Texte:
*** Unser Vollmondgedanke ... ***
"Alles neu macht der Mai“ besagt eine Redewendung, die auf ein Gedicht von Hermann Adam von Kamp aus dem 19. Jahrhundert zurückgeht, das später als Volkslied vertont wurde. Der Mai steht seit der Antike sinnbildlich für Erneuerung, Fruchtbarkeit und Aufbruch – so wie der Frühling. Interessant ist, dass wir Erneuerung nicht nur in Jahreszyklen, sondern bei genauer Betrachtung allgegenwärtig erleben. Alles wandelt und erneuert sich in uns und um uns herum. Fortwährend und beständig. Und obgleich wir alle fasziniert sind von Neuigkeiten und dem Neuen an sich, und wir mitunter annehmen, dass nur etwas Großes bedeutsam sein kann, lohnt es sich, sich daran zu erinnern, dass wir meist in kleinen Schritten gehen. Eine kleine Veränderung kann Wunder bewirken. Zum richtigen Zeitpunkt, zum Beispiel jetzt …
Wenn man beständig mit einer Sache oder einem Detail im Leben beschäftigt ist, das sich trotz mannigfaltiger Bemühungen nicht ändern lässt, ist häufig nicht die Änderung der Sache die Lösung, sondern eine Änderung der Sichtweise oder Haltung. Manchmal entwickelt sich erst durch die fortwährende Erfahrung der Nicht-Erfüllung die Bereitschaft und Fähigkeit, anders mit der Wirklichkeit umzugehen, die sowieso längst Teil des Lebens ist. Auch sogenannte Unannehmlichkeiten oder schwere Aufgaben enthalten oftmals eine tiefe Wahrheit, im Angesicht derer unsere Gegenwart bedeutsamer wird als die Vergangenheit. Vielleicht hilft es, sich zu erinnern, dass wir in der Sicht unseres Lebens immer eine Wahl haben, die frei ist und weitreichend …
Manchmal erinnert man sich daran, dass unser Leben größer sein könnte. Vielleicht sogar bedeutend größer. Wie eine Ahnung von dem, was möglich wäre. Und ist es nicht umso irritierender, wenn man feststellt, wie klein unsere Gegenwart doch ist und bleibt? Wir versuchen, den Blick zum Horizont zu heben, während wir mit dem beschäftigt sind, was wir gerade in Händen halten. Wir wollen stillstehend vorwärts kommen. Wir träumen von Freiheit und sehen Mauern, von denen wir noch nicht einmal sagen können, ob wir innerhalb oder außerhalb von ihnen stehen. Und ungeachtet dessen gibt es dieses große Bild in uns. Es könnte sehr gut sein, dass es nicht um die Begrenzungen geht, die wir sehen oder erfahren, sondern um die Grenzenlosigkeit, die wir sind …
M i c h a
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