Hallo ihr Lieben,
es fällt mir immer wieder auf, wie leicht es ist, von außen einen Rat zu geben. Man ist überhaupt nicht gefühlsmäßig involviert und kann die Sache relativ vernünftig anschauen und evtl. einen Rat geben.
Deshalb bitte ich euch um einen Rat: Meine Papiere wachsen und wachsen, verteilen sich in Fächer, Körbe, auf dem Boden. Eine Freundin übernachtet grad für 4 Tage, und ich musste alles, was an Papieren auf dem Boden vor dem Schlafsofa lag, zusammen in eine Kiste stopfen und die ins Schlafzimmer stellen. Dort stehn aber schon andere Körbe und Kistchen
Wie kann ich der Papiere Herr werden? (Amtliches, Privates, Kataloge, Rezepte, Wander- und Ausflugsideen und 1000 andere Sachen).
Fragt
Donna
Hat mir niemand einen Anstoß ?!? (n/t)
Donna
, Dienstag, 22.07.2008, 15:02 (vor 6382 Tagen) @ Donna
- kein Text -
Re: Hat mir niemand einen Anstoß ?!?
Anke, Dienstag, 22.07.2008, 15:45 (vor 6382 Tagen) @ Donna
Hallo Donna,
also ich habe neulich meine Papierstapel im Schrank erst einmal thematisch geordnet, so dass ich diverse Häufchen auf dem Fußboden hatte (der Schreibtisch reichte dafür nicht). Naja, und dann lochen und abheften und nicht vergessen: Ordner beschriften. Dieses "Häufchen-Errichten" geht bei mir schneller, als wenn ich jedes einzelne Blatt loche, überlege, in welchen Ordner es gehört, den entsprechenden Ordner suche, um dann ein einzelnes Blatt abzuheften.
Nur bei den vielen Materialien für meine Doktorarbeit bin ich sorgsamer, da wird jede einzelne Kopie sofort in den Ordnern für die entsprechenden Kapitel abgelegt, weil ich sonst gar keinen Durchblick mehr hätte.
Vielleicht kannst Du erst einmal allgemein Deine Papiere sortieren in "Muss-noch-erledigt/bearbeitet-werden" und "alles andere". Und dann mit dem Bearbeiten-Stapel anfangen: Abheften, evt. Terminvorlage bei Fristen. Jeder Schriftwechsel, der dann evt. folgt, hat so gleich einen festen Platz.
Mit dem "Alles-Andere-Stapel" kannst du dich beim Fernsehen nebenbei beschäftigen - flüchtig überlegen, wohin - und dann das "Kleine-Häufchen-Spiel" von vorn.
Vielleicht war etwas Hilfreiches dabei, aber es gibt sicher -zig verschiedene Möglichkeiten, den PT zu bändigen; ich fahre mit der o.g. recht gut.
Viel Erfolg!
Anke
Re: Hat mir niemand einen Anstoß ?!?
Odille, Mittwoch, 23.07.2008, 12:08 (vor 6381 Tagen) @ Donna
Liebe Donna,
wenn ich Dir da einen Ratschlag geben würde, käme ich mir verlogen vor. Weil ich zwar schon vieles ausprobiert habe, unzählige Herangehensweisen an das Problem (zuviel Papier) - aber eben auch noch das Problem selbst mein eigen nenne. Am einfachsten, was ich momentan zumindest schon tue, ich überlege mir VORHER ob ich den Prospekt, die Zeitschrift etc. wirklich haben muss in meiner Wohnung und lasse Flyer etc. gleich liegen. Das löst zwar das "Zufluss-Problem" aber nicht das Altlastenproblem.
LG, Odille ![[image]](http://bilder23.parsimony.net/forum46830/smiley5.gif alt=winke)
Re: Hat mir niemand einen Anstoß ?!?
Donna
, Mittwoch, 23.07.2008, 14:00 (vor 6381 Tagen) @ Odille
Mensch, Odille - wir sind doch nicht plöt, warum kriegen wir das nicht gebacken?!?
LG
Donna
Re: Hat mir niemand einen Anstoß ?!?
Odille, Mittwoch, 23.07.2008, 16:48 (vor 6381 Tagen) @ Donna
Mensch, Odille - wir sind doch nicht plöt, warum kriegen wir das nicht gebacken?!?
weil das nix, aber auch rein gar nix, überhaupt nix mit dem Intellekt zu tun hat. Ich hatte schon als Kind nen weitaus höheren IQ als jedweder normale Erwachsene. Und? Hats mir was gebracht? Dennoch war ich Langzeitstudentin und Extrem-Messie. Und ich hab irgendwann akzeptiert, dass ich eben, was das betrifft, anders bin. Emja hatte mal diesen Begriff der "beschädigten" Ware. Ganz so extrem sehe ich es nicht -dennoch - ein Teil davon ist wahr. Ich habe aus meiner Kindheit viele Verletzungen, die ich erst nach und nach heilen kann. Irgenwas hab ich von diesem Papiermess. Nämlich das Gefühl, mich in einem Bereich so richtig klein und unfähig fühlen zu können. Es ist vielleicht die letzte Erinnerung an meine Kindheit, warum ich da so dran festhalte. Weil ich sonst wenig bis gar keine positiven Erinnerungen habe. Also - wenn ich das aufgebe - und auch privat so "erfolgreich" und "souverän" werde wie mittlerweile im Job - was dann? Ist dann alles aus meiner Kindheit weg? Irgendwas will ich da anscheinend noch nicht aufgeben....aber ich bin dicht dran, das merk ich.
Was "bringt" Dir der Papiermess? Schon mal von der Seite aus betrachtet? Mir fällt es gerade etwas leichter, dahinzusehen. Danke für den Anstoss dazu.
Lust auf ne gegenseitige wir machen den Papier-Altlasten-den-Garaus-Coaching-Gruppe? Mit klar definierten Teilzielen?
LG, Odille ![[image]](http://bilder23.parsimony.net/forum46830/smiley5.gif alt=winke)
Ha ha ha -
Donna
, Mittwoch, 23.07.2008, 17:45 (vor 6381 Tagen) @ Odille
Lust auf ne gegenseitige wir machen den Papier-Altlasten-den-Garaus-Coaching-Gruppe? Mit klar definierten Teilzielen?
- ich lass mir doch nicht von mir vorschreiben, was ich zu tun habe! (Ja, du hast richtig gelesen.) Ich bin doch nicht meine eigene Magd!
Nee, Odille, mit den klar definierten Teilzielen ist schon viel zu viel Vorgabe, da muss ich mich viel zu sehr dagegen wehren.
Was mir der Papiermess bringt? Ich hab immer was zu tun bzw. an was zu denken. Ich muss nicht an die Sachen denken, die weh tun. Oder nicht die Sachen angehn, die mir Spaß machen würden. Denn ich hab ja vorher noch so viel anderes zu tun.
Erinnert mich wieder an das freudige Posting von Susanne vor einigen Tagen. Sie kocht und bäckt und näht und gräbt im Garten und ist guter Dinge und der Mess wird "von allein" weniger, weil andere Aktivitäten im Vordergrund stehn. Ich glaub, das ist die Richtung
Gruß
Donna
Re: Ha ha ha - zweiter Teil
Donna
, Mittwoch, 23.07.2008, 17:56 (vor 6381 Tagen) @ Donna
Ich glaube, es ist auch noch was anderes: Ich kenne einige Leute, die ihre Papiersachen super in Ordnung haben - und die ich sehr langweilig finde. (Allerdings nicht alle, manche sind auch interessant.)
Und dann hab ich mal ein Interview mit Sir Peter Ustinov gesehen, das mich sehr beeindruckt hat. Im Hintergrund sein Schreibtisch und sein Arbeitszimmer - eine Fundgrube für jedes Messietum-Untersuchungs-Team! Und dieser Mann war doch so lebendig und erfolgreich! Auch Jürgen von der Lippe, den ich sehr schätze, sagte mal, dass sein Arbeitszimmer überquillt und er immer am Suchen ist.
Chaos hat ja wirklich auch was Schöpferisches - immer wieder neu zusammenstellen, immer wieder neue Entdeckungen machen -
Tja -
Donna
Re: Ha ha ha - zweiter Teil
Odille, Mittwoch, 23.07.2008, 18:00 (vor 6381 Tagen) @ Donna
*lach*
ich finde, wir sind hier doch schon ein ganzes Stück weiter mit unserer inneren Betrachtung, was uns das "bringt".
Deine Interpretation kann ich für mich persönlich auch nachvollziehen.
Aber es verliert ein wenig von dem inneren Zwang, wenn man mal hinter die Kulissen schaut - findest Du nicht auch?
Lieben Gruss, Odille ![[image]](http://bilder23.parsimony.net/forum46830/smiley5.gif alt=winke)
Wozu bin ich Messie?
Sakem, Mittwoch, 23.07.2008, 18:04 (vor 6381 Tagen) @ Donna
Was mir der Papiermess bringt? Ich hab immer was zu tun bzw. an was zu denken. Ich muss nicht an die Sachen denken, die weh tun. Oder nicht die Sachen angehn, die mir Spaß machen würden. Denn ich hab ja vorher noch so viel anderes zu tun.
Hallo Donna,
Diesen Satz habe ich mir kopiert und ausgedruckt.
Ich werde mal über den Zweck, Sinn oder meinen Gewinn
meines Messie-Seins nachdenken,
wenn ich mal nichts zu tun habe..
Sakem
Re: Bitte um einen Rat für die Papier
Kirschblüte, Dienstag, 22.07.2008, 15:34 (vor 6382 Tagen) @ Donna
Hallo Donna,
dann versuche ich mal eine Antwort.
Mir ist allerdings nicht ganz klar, ob Du einen Rat brauchst, wie Du sie am besten sortierst.
Oder ob es mehr darum geht, was Du aufheben sollst und was nicht.
Oder noch besser, den Berg gar nicht so groß werden lassen.
Kataloge ist auf jeden Fall der am einfachsten zu bearbeitende Punkt. Falls Du noch nicht vorsortiert hast, kannst Du sie leicht auf den ersten Blick erkennen und aus dem Stapel ziehen. Dann: Blick aufs Datum. Längst abgelaufen? Dann weg damit. Wenn Du mutig bist und genau weißt, dass Du eigentlich im Moment eh nichts bestellen möchtest, alle Kataloge weg! Es kommen eh in regelmäßigen Abständen neue!
Ich habe meine Kataloge in einem Schrankfach. Das ist extra dafür reserviert. Immer wieder habe ich aussortiert. Jetzt versuche ich, gleich wenn der neue Katalog einer bestimmten Firma kommt, den alten auszusortieren.
Rezepte: ich liieebe Rezepte. Früher habe ich alles und jedes aus jeder Zeitschrift rausgerissen. Mittlerweile kaufe ich nur in Ausnahmefällen noch Zeitschriften, so hat sich der Zufluss verringert. Vor einiger Zeit habe ich es dann endlich mal geschafft, die allermeisten REzepte zu lochen und abzuheften. Aber ganz ehrlich: ich koche kaum einmal nach diesen Rezepten. Ich liebe Kochbücher, es macht Freude, darin zu blättern. Mein Ziel ist langfristig, sich von diesen Rezeptsammlungen zu trennen und vielleicht lieber noch ein schönes Kochbuch zu kaufen
Ich höre jetzt mal an dieser Stelle auf zu schreiben, da mir wie gesagt, nicht ganz klar ist, was Deine Frage genau ist... (wollte aber trotzdem Dir gerne eine Reaktion auf Deine Frage schicken)
Viele Grüße
Kirschblüte
Hallo ihr Lieben,
es fällt mir immer wieder auf, wie leicht es ist, von außen einen Rat zu geben. Man ist überhaupt nicht gefühlsmäßig involviert und kann die Sache relativ vernünftig anschauen und evtl. einen Rat geben.
Deshalb bitte ich euch um einen Rat: Meine Papiere wachsen und wachsen, verteilen sich in Fächer, Körbe, auf dem Boden. Eine Freundin übernachtet grad für 4 Tage, und ich musste alles, was an Papieren auf dem Boden vor dem Schlafsofa lag, zusammen in eine Kiste stopfen und die ins Schlafzimmer stellen. Dort stehn aber schon andere Körbe und Kistchen>Wie kann ich der Papiere Herr werden? (Amtliches, Privates, Kataloge, Rezepte, Wander- und Ausflugsideen und 1000 andere Sachen).
Fragt
Donna
Papiere
Donna
, Dienstag, 22.07.2008, 17:48 (vor 6382 Tagen) @ Donna
Hallo Anke und Kirschblüte,
danke für eure Anregungen. Ich kann das Problem nicht einmal genau beschreiben, weiß nur, dass die Stapel so wachsen, dass ich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Die Einteilung "Muss noch erledigt/bearbeitet werden" und "alles andere" könnte ein erster Schritt werden.
Viele Grüße
Donna
Re: Papiere
muecke, Dienstag, 22.07.2008, 18:02 (vor 6382 Tagen) @ Donna
Hallo Donna,
bei mir funktioniert am besten so oft wie möglich 15 min sortieren.
Das erste Blatt von Stapel (oder aus einem Korb) Und wegheften oder entsorgen.
Wenn ich mir Haufen mit verschiedenen Papieren baue komme ich nicht zu einem Erfolg.
LG muecke
PS Du brauichst dafür einige Ordner
Re: Papiere
Lisa Suisse, Dienstag, 22.07.2008, 18:25 (vor 6382 Tagen) @ muecke
Hallo Donna, ich selbst weiss immer noch so vage, was alles ansteht, wie durch eine Nebelschwade hindurch: eine Rechnung, eine Behördensache etc. Und dann so nach Gefühl nehme ich das, was mir am dringendsten erscheint.
Tschau,
Lisa Suisse
Papiere
Sakem, Mittwoch, 23.07.2008, 12:54 (vor 6381 Tagen) @ Donna
So bin ich meinem Papiermess zu Leibe gerückt:
1. Mess in
a) 3D-Gegenstände und
b) zweidimensionale Papiere geteilt
nach dem Aschenputtelprinzip
2. 3D-Sachen aufgeräumt
a) Müll (Hausmüll, Sperrmüll, Sondermüll, Altglas..)
dabei mit den großen Dingen begonnen, was schafft am meisten Freiraum?
b) k.w. (verschenken, verkaufen, zurückgeben, weiterleiten...)
Was kann sofort aus der Wohnung raus? Platz schaffen!
c) alles an (s)einen Platz auf-/weggeräumt
d) Nomaden gesammelt (in HARIBOKISTEN)
e) Schatzkiste
3. Papier getrennt
a) gebundene Papiere (Bücher, Kataloge, Hefte, Zeitschriften)
nimmt auch am meisten Platz ein, deshalb als erstes bearbeitet
b) lose Blätter
diese wieder unterteilt in
a) DIN A 4 (sind meistens die wichtigen Unterlagen)
b) alles was kleiner als DIN A 4 ist (Fitzel, Schnipsel, Karten, Bons= eher unwichtig)
4. DIN A 4 Papiere sortiert und abgelegt
- HARIBOkisten
- Hängeregistermappen
- Standordner
- Ordner
- Mobile Fächermappe
- Tisch-Kladde A-Z
- Vorlagebuch 1.-31.
Möglichst keine horizontale Lagerung von Papier (Stapelvermeidung)
5. Kleinere Papiere sortiert und abgelegt
- Karteikasten
- Sammelkästen (Fotokartons)
- Folienhüllen
- auf DINA 4 Blätter geklebt
Vorher habe ich mir die Oberbegriffe aufgeschrieben
wonach ich die Unterlagen ablegen möchte.
Diese Begriffe benutze ich in allen Bereichen.
Was noch hilft:
- Abstinenz: Papierzufluss stoppen/einschränken
- 1:1 Prinzip: Kommt was Neues ins Haus-fliegt was Altes raus
(z.B. die alte TV-Zeitung verschwindet beim Erscheinen der aktuellen)
- Zum Abtragen der Altlasten auch 2:1 zu empfehlen
(der Ordner/>berg wird mit der Zeit automatisch abgetragen, nebenbei)
- In 15 Min. schafft man (fast) alles. Beständigkeit.
Jeden Tag sich um Papiere kümmern. Nur 15 Min. helfen schon
.
Zu diesem Thema gibt es viele, z.T. auch gute Bücher.
es gibt Internetseiten für Sekretärinnen
Kurse an der Volkshochschule
.
Ich bin sicher, wenn du willst,
wirst du die Antworten auf deine Fragen finden.
Hier können wir nur kurze, pesönliche Erfahrungen austauschen.
Vielleicht konnte ich dir etwas helfen.
.
Sakem,
die sich auch noch durch den Papierberg frisst
Re: Papiere
Donna
, Mittwoch, 23.07.2008, 14:03 (vor 6381 Tagen) @ Sakem
Zu diesem Thema gibt es viele, z.T. auch gute Bücher.
es gibt Internetseiten für Sekretärinnen
Kurse an der Volkshochschule
.
Ich bin sicher, wenn du willst,
wirst du die Antworten auf deine Fragen finden.
Hallo Sakem,
ich hab mir dein Posting ausgedruckt und werde schauen, was ich davon übernehmen kann.
Ich hab schon mindestens 20 Bücher zu dem Thema gelesen und auch schon zwei Kurse besucht
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!
Gruß
Donna
Re: Papiere@LisaS.
Sakem, Mittwoch, 23.07.2008, 15:14 (vor 6381 Tagen) @ Sakem
So bin ich meinem Papiermess zu Leibe gerückt:
1. Mess in
a) 3D-Gegenstände und
b) zweidimensionale Papiere geteilt
nach dem Aschenputtelprinzip
Hallo Lisa,
also:
1. Wenn ich eine Kruschkiste, einen Messberg "auf-lösen" will:
suche ich zuerst die großen Gegenstände raus.
Also alles dreidimensionale (Breite X Höhe X Tiefe)
das viel Platz wegnimmt.
Was mir gleich in die Hände fällt.
Z.B. Locher, Stifte, Elektrokleinteile, Batterien, Schachtel, Bürstehalt alles was so rumliegt.
Dann bleibt nur noch Papiernes, also zweidimensionales (Breite x Tiefe) übrig.
Diese Sachen kann man deshalb stapeln.
Mit dem ganzen Krusch dazwischen wird es oft eine wackelige Angelegeneheit.
Aschenputtelprinzip:
rechts/links trennen
Eine Seite die Gegenstände
und die andere Seite Papier
Etwas verständlicher?
Wenn nicht: noch mal nachfragen.
.
Bye Sakem
Re: Papiere@LisaS.
Lisa Suisse, Mittwoch, 23.07.2008, 19:13 (vor 6381 Tagen) @ Sakem
Hallo Sakem,
Ich bewundere Dich, wie Du für alles praktische Lösungen findest: Tombola-Prinzip, Aschenputtel-Prinzip; das sind alles sehr einfallsreiche Ideen und Du hast wirklich sehr viel know-how.
Wir müssen jetzt einfach alle schauen, was wir von Dir abgucken können.
Danke und schönen Abend, Lisa Suisse. ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/herz.gif alt=herz)
Re: Bitte um einen Rat für die Papier
Snorkfräulein, Sonntag, 03.08.2008, 12:45 (vor 6370 Tagen) @ Donna
Huhu Donna,
>Meine Papiere wachsen und wachsen, verteilen sich in Fächer, Körbe, auf dem Boden.
[quote]Wie kann ich der Papiere Herr werden? (Amtliches, Privates, Kataloge, Rezepte, Wander- und Ausflugsideen und 1000 andere Sachen).[/quote]
ich für meinen Teil habe festgestellt, dass ich mich relativ gut daran erinnern kann, wann ein "schriftliches Ereignis" stattgefunden hat. Meine wichtigsten Ordner sind daher nicht mit "Versicherung, Auto, Telefon..." beschriftet, sondern mit "1999, 2000, 2001...". Bis die Papiere dahin kommen, geschieht folgendes:
- Ich gehe zum Briefkasten und sortiere noch dort aus, was gleich wieder in den Müll kann. Umschläge, Werbesendungen etc kommen so gar nicht mit ins Haus.
- Was es bis über die Türschwelle geschafft hat, kommt in ein Hängeregister (IKEA). Die ersten zwei Hängetaschen heißen "Bezahl mich!" und "Beantworte mich!", dahinter folgen je zwei Ordner für jeden Monat - bei uns ist das "Dokumente" und "Umsatzsteuer", bei dir könnte es "amtlich" und "privat" sein. Dieses sofortige Wegsortieren ist für mich ziemlich einfach, denn ich muss in diesem Moment keine Entscheidung über das Papier oder seinen Inhalt treffen und ich habe trotzdem das gute Gefühl, etwas korrekt versorgt zu haben. Januar und Februar gibt es doppelt, denn:
- Im Januar/Februar werden die Hängetaschen in Stehordner umgeordnet, auch dort habe ich die Einteilung nach den Monaten.
Für andere mag das ein recht wirres System sein, aber ich weiß eben, wenn ich z.B. ein Versicherungsblatt suche, dass ich die 2006 abgeschlossen habe, spätes Frühjahr. Und so finde ich das gewünschte Papier in höchstens 5 Minuten. Jede andere Sortierung würde mich wahrscheinlich noch etwas schneller werden lassen, aber der WEG zu dieser perfekteren Sortierung ist für mich nicht gangbar. Es darf vor allem keine Entscheidung nötig werden (gehört das nun zu Versicherung oder Auto?...), sonst fange ich wieder an zu stapeln.
Vielleicht war da der ein oder andere Anstoß für dich dabei.
Es grüßt dich lieb am derzeit sonnigen Sonntag
das Snorkfräuein