Glaubenssätze - Umformulierung (Allgemein)
Xandria, Dienstag, 29.07.2008, 17:41 (vor 6373 Tagen)
vor einiger Zeit hatte ich hier mal gepostet, dass ich im Hinterkopf immer eine Stimme habe, die schreit: "dafür ist jetzt keine Zeit.".
Odille hat es dann umformuliert in: "Für mich ist keine Zeit!"
Es könnte aber auch bedeuten: "Mach schneller. DU BIST VIEL ZU LANGSAM!"
Dieses "DU BIST ZU LANGSAM" habe ich ziemlich oft (als Kind, Jugendliche, junge Erwachsene) zu hören bekommen. Es ist wohl einer meiner prägnantesten Negativ-Glaubenssätze.
Wie kann ich das für mich positiv umformulieren?
Ihr habt sicher auch viele negativen Glaubenssätze, oder? Wenn ja, habt ihr sie für euch neuformulieren können? Wie habt ihr sie formuliert? Oder habt ihr euch gänzlich davon lösen können?
Gruß Xandria
Re: Glaubenssätze - Umformulierung
Paladin, Dienstag, 29.07.2008, 17:45 (vor 6373 Tagen) @ Xandria
Wie kann ich das für mich positiv umformulieren?
Wie wäre es damit: Alles hat seine Zeit, alles braucht seine Zeit
Für mich gibt es jedenfalls keinen Grund zu einer besonderen Eile, auch wenn das anderen nicht paßt... Diese Leute sind für mich nicht maßgeblich
Meine Devise heißt Entschleunigung
Musiktip: Hermann van Veen; Weg da
LG vom Paladin
Glaubenssätze-Umformulierung
Lisa Suisse, Dienstag, 29.07.2008, 18:52 (vor 6373 Tagen) @ Paladin
Wie wäre es damit: Alles hat seine Zeit, alles braucht seine Zeit
Hallo Paladin,
Diesen Satz finde ich sehr schön, dieser Satz hilft mir jetzt ein Schrittchen weiter.
MfG Lisa Suisse
Entschleunigung
Lisa Suisse, Dienstag, 29.07.2008, 19:07 (vor 6373 Tagen) @ Lisa Suisse
Ich bin's nochmal, Paladin.
Darf ich noch fragen, wenn Deine Devise "Entschleunigung" ist, wie gestaltet sich dann so eine Devise ganz praktisch im täglichen Leben?
An der Supermarktkasse@LisaS.
Sakem, Dienstag, 29.07.2008, 19:27 (vor 6373 Tagen) @ Lisa Suisse
Ich bin's nochmal, Paladin.
Darf ich noch fragen, wenn Deine Devise "Entschleunigung" ist, wie gestaltet sich dann so eine Devise ganz praktisch im täglichen Leben?
Hi Lisa S.
wenn ich mich mal einmischen darf:
Z.B. an der Kasse im Supermarkt.
Ich lege eilig alle Waren auf das Förderband.
So wie´s kommt.
Die Ware wird von der Kassiererin eingescannt und weitergeschoben.
Ich soll bezahlen.
Gelichzeitig meinen Einkauf verstauen?
Würde ich gleich bezahlen, ohne meinen Einkauf zu "retten"
würde sie nach dem Abkassieren meine Waren
auf dem Förderband weiterschieben und mit dem Hebel zerquetschen.
Ist ja bezahlt.
Wenn der Joghurtdeckel eingedrückt wird ist das mein Problem.
Gleichzeitig drückt die neue Ware des nachfolgenden Kunden auf mein Zeug.
Wenn ich Pech habe fischt sich noch mein Vorgänger etwas aus meinem Einkauf,
weil ich ja noch mit dem Wechselgeld beschäftigt bin
und meinen Einkauf nicht im Blick habe.
Also alles Stress pur.
HEUTE:
Mein Bedürfnis:
Meinen Einkauf heil und vollständig nach Hause bekommen,
Kein Geld, Portemonai oder Waren die mir aus den Händen fallen.
Es ist mein Geld und Einkauf.
Meine Nerven.
Konsequenz:
Ich lege meinen Einkauf aufs Band.
Als erstes die Festen Dinge (Dosen, Flaschen, Brot).
Die können nicht so leicht zerdrücken.
Dann die empfindlichen Produkte (Joghurt, Obst, Kuchen...)
Nach dem Einscannen bringe ich meine bezahlten Waren in Sicherheit.
Komplett. Entweder in den Einkaufswagen,
in die Kisten oder Einkaufstaschen/Roller.
Wenn das Band leer ist ,
erst dann zahle ich in aller Ruhe.
Und wenn sie die Hand fordernd aufhält,
die Augen verdreht,
die Kunden nach mir seufzen...drängeln
mir ihre Einkaufswagen in die Hacken schieben-
mir egal!!!
Dann muss der Laden das anders organisieren.
Es ist nicht mein Problem.
In dem Augenblick, wo nämlich der Laden sein Geld hat
bin ich als Kundin für ihn uninteressant.
Ich lasse mich nicht mehr hetzen.
Von niemandem.
Auch nicht von einem Supermarkt.
Und die Leute, die hinter mir rumnölen
sehe ich wahrscheinlich nie wieder.
es kann mir egal sein, was sie von mir denken.
Wichitg ist mir mein stressfreier Einkauf und
meine appetitlichen Himbeeren.
. Sakem
Re: An der Supermarktkasse@LisaS.
Paladin, Dienstag, 29.07.2008, 19:37 (vor 6373 Tagen) @ Sakem
In den Märkten neige ich manchmal zu der Frage, ob die Kassierin schonmal die Goldmedaille im Schnellkasieren gewonnen hat, oder ob sie immer noch dafür trainiert
Re: An der Supermarktkasse
Sakem, Dienstag, 29.07.2008, 19:59 (vor 6373 Tagen) @ Paladin
In den Märkten neige ich manchmal zu der Frage, ob die Kassierin schonmal die Goldmedaille im Schnellkasieren gewonnen hat, oder ob sie immer noch dafür trainiert
Anhand der Schnelligkeit ihres Einscannens bekommen sie Bonuszahlungen.
Warum sollten sie sich bei einem garantierten Festgehalt selbst hetzen??
Warum sollte es sie persönlich ärgern, wenn ich in ihren Augen "trödle"?
Kassier-Schutzverein ;-)))
Astarte, Dienstag, 29.07.2008, 21:08 (vor 6373 Tagen) @ Sakem
In den Märkten neige ich manchmal zu der Frage, ob die Kassierin schonmal die Goldmedaille im Schnellkasieren gewonnen hat, oder ob sie immer noch dafür trainiert>Anhand der Schnelligkeit ihres Einscannens bekommen sie Bonuszahlungen.
Warum sollten sie sich bei einem garantierten Festgehalt selbst hetzen??
Warum sollte es sie persönlich ärgern, wenn ich in ihren Augen "trödle"?
Während meiner Abiturzeit hab ich selbst an der Kasse gearbeitet, und ganz ehrlich: Ihr tut den Kassierern unrecht.
Zunächst einmal sind die den ganzen Arbeitstag die BLitzableiter für die Launen der Kunden, und die sehen Kassierinnen selten als "Menschen" an, sondern als eine Art Scannerapparat aus Fleisch. Da muss man schon dankbar sein bzw. ist manchmal wirklich irritiert, wenn jemand "Guten Tag" sagt, weil das leider gar nicht die gängige Praxis ist. Ein einziges Lächeln eines Kunden kann einem schon sehr aufmuntern. Weil es so selten ist.
Anders gesagt: Euch ist es egal, wenn hinter Euch der Kunde genervt oder gehetzt ist. Seht ihn nie wieder. Seid weg. Die Kassierin kann nicht abhauen. Die darf die schlechte Laune der anderen dann spüren. 8 Stunden am Tag.
Vom Bonus für Schnellscannen habe ich noch nie gehört!
Die Kassierin hetzten sich aus dem selben Gründen, die so mancher Messi kennt: STRESS. Sie sehen die lange Schlange, sehen die Gesichter, die alle IHR die SChuld für die Verzögerung geben! Ach, und wehe sie macht einen Fehler. "Oh gott, hoffentlich ist nicht ausgerechnet jetzt das Kassenpapier alle!" oder Angst vor einem Storno, während die Meute sich aufregt, usw.
Die Meute allgemein macht den Druck, auch wenn es einzelne Ausnahmen gibt. Und sicherlich auch der Chef, wenn sich zu lange Schlangen bilden. Und für "Stress" und "Druck" sollten doch gerade wir Stress- und Druck-Geplagten Verständnis haben.
Wenn ich in der Schlange stehe... dann drängle ich nicht.
... es braucht so lange, wie es braucht.
... versucht meine Ruhe auch die Drängler hinter und vor mir zu übertragen
... beeile mich, wenn ich an der Reihe bin, ohne mich dabei selbst zu überfordern.
... sage höflich "Guten Tag!"
... und wenn ich es vor dem Zahlen nicht schaffe, rechtzeitig alles in Sicherheit zu bringen, dann fange ich Smalltalk oder Witze mit der Kassierin an, um die schlechte Stimmung abzumildern
... und ein Lächeln und "zwinkern" wirkt sich auch auf den hinter mir aus
Beispiel:
"Hilfe! SIe sind ja viel zu schnell für mich!*grins*"
oder
"Huch? Ist es schon soweit? Sorry, ich war gerade so beeindruckt von meinem neuem Joghurt...*g*...Zum Hintermann: ist echt lecker, haben Sie das Angebot auch gesehen?"
Sowas nimmt
a)der Kassierin was von der schlechten Stimmung
b)das indirekte Lob nimmt was von dem Druck
c)Der Hintermann kommt sich fühlt sich in der Pflicht nicht unfreundlich sein zu wollen, was dazu führt, dass ich
d) ... noch nie was anderes zu hören bekomme außer: "Ach, nun lassen Sie doch nicht hetzten!"
e) Der Hintermann ist von der Stimmung angesteckt, es pflanzt sich nicht selten auch noch ein wenig nach hinten in der Schlange fort
Ich schwöre, man hat mir mit dieser Methode noch nie einfach den Einkaufswagen in die Hacksen geschoben!
Fazit: Bei aller Entschleunigung, der ich gerne beipflichte, sollte man die Rücksicht nicht vergessen. Sonst ist man am Ende genauso "rücksichtslos" wie der Drängler hinter einem, nur im anderem Extrem.
Re: Kassier-Schutzverein ;-)))
Paladin, Dienstag, 29.07.2008, 23:25 (vor 6373 Tagen) @ Astarte
Moin Astarte,
Fazit: Bei aller Entschleunigung, der ich gerne beipflichte, sollte man die Rücksicht nicht vergessen. Sonst ist man am Ende genauso "rücksichtslos" wie der Drängler hinter einem, nur im anderem Extrem.
so ist es... Und da haben 99,9% unserer Mitmenschen ein erhebliches Defizit
Ich renn auch nicht bei der neu eröffneten Kasse unbedingt aus der Schlange, es sei den jemand hält Familienrat, wer denn genau das passende Kleingeld zusammenbekommt und am Ende doch mit dem Hunderter bezahlt wird... Rudelkäufer sind mir ein Gräuel... Da hab ich auch schon diverse berechtigt genervte Kassierer gesehn
LG vom Paladin
Re: Kassier-Schutzverein ;-)))
Sakem, Mittwoch, 30.07.2008, 06:23 (vor 6372 Tagen) @ Astarte
Ihr tut den Kassierern unrecht.
Zunächst einmal sind die den ganzen Arbeitstag die BLitzableiter für die Launen der Kunden,
.
Sie sind die einzigsten Ansprechpartner im Laden.
Wie ich hier schon des öfteren berichtet habe gibt es leider auch oft
Beanstandungen, Beschwerden in Supermärkten.
Es ist ihr Job für den Kunden da zu sein.
Auch für verärgerte Kunden.
.
Da muss man schon dankbar sein bzw. ist manchmal wirklich irritiert, wenn jemand "Guten Tag" sagt, weil das leider gar nicht die gängige Praxis ist. Ein einziges Lächeln eines Kunden kann einem schon sehr aufmuntern. Weil es so selten ist.
.
Betrifft alle anderen Berufe auch. Oder sagst du jedes mal dem Busfahrer "Guten Tag"?
.
Anders gesagt: Euch ist es egal, wenn hinter Euch der Kunde genervt oder gehetzt ist. Seht ihn nie wieder. Seid weg. Die Kassierin kann nicht abhauen. Die darf die schlechte Laune der anderen dann spüren. 8 Stunden am Tag.
.
Geht mir in meinem Beruf genauso.
32 pubertierende Teenies mit null Bock auf gar nichts!
Gehalt oder Schmerzensgeld?
.
Die Kassierin hetzten... STRESS. Sie sehen die lange Schlange, sehen die Gesichter, die alle IHR die SChuld für die Verzögerung geben! Ach, und wehe sie macht einen Fehler. "Oh gott, hoffentlich ist nicht ausgerechnet jetzt das Kassenpapier alle!" oder Angst vor einem Storno, während die Meute sich aufregt, usw.
.
Dann sollte sie Gelasenheit üben und sich von der Meinung/Kritik der anderen unabhängig machen.
.
Die Meute allgemein macht den Druck, auch wenn es einzelne Ausnahmen gibt. Und sicherlich auch der Chef, wenn sich zu lange Schlangen bilden. Und für "Stress" und "Druck" sollten doch gerade wir Stress- und Druck-Geplagten Verständnis haben.
.
Habe ich auch. Aber nicht bei Sachbeschädigung meines Eigentums.
Wenn sie genervt meine Joghurtbecher zerquetscht.
Der Drucdk entsteht durch die Arbeitsbedingungen!
Die genervten Kunden sind nur die Reaktion darauf.
.
Wenn ich in der Schlange stehe>... dann drängle ich nicht.
... es braucht so lange, wie es braucht.
... versucht meine Ruhe auch die Drängler hinter und vor mir zu übertragen
... beeile mich, wenn ich an der Reihe bin, ohne mich dabei selbst zu überfordern.
... sage höflich "Guten Tag!"
.
das mache ich genauso.
.
... und wenn ich es vor dem Zahlen nicht schaffe, rechtzeitig alles in Sicherheit zu bringen, dann fange ich Smalltalk oder Witze mit der Kassierin an, um die schlechte Stimmung abzumildern
.
Ich konzentriere mich lieber auf eine Sache.
Das Einpacken meiner Ware.
Ich muss nicht noch die anderen unterhalten.
.
Fazit: Bei aller Entschleunigung, der ich gerne beipflichte, sollte man die Rücksicht nicht vergessen. Sonst ist man am Ende genauso "rücksichtslos" wie der Drängler hinter einem, nur im anderem Extrem.
.
Genauso rücksichtsvoll möchte ich behandelt werden.
Und meine Ware auch!
Fazit:
Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Spezies "Verkäuferin/Kassiererin",
sondern das System Supermarkt.
Oft sind nur zwei Verantwortliche für einen Markt anwesend.
Gleichzeitig sollen sie sich noch um das Leergut,
das Einräumen in die Regale und das Entsorgen der leeren
Verpackungen kümmern.
Und auf der Straße gibt es genug Arbeitslose,
die gern einen festen Job hätten.
Die einen schinden sich und die anderen leiden unter ihrer
Arbeitslosigkeit. Da stimmt doch was nicht.
Sollen sie doch mehr einstellen,
damit die Kassiereinnen nicht so gehetzt sind und es
auf die Kunden übertragen.
.
meint
Sakem
Re: Kassier-Schutzverein ;-)))
SAM, Mittwoch, 30.07.2008, 13:39 (vor 6372 Tagen) @ Sakem
.
Betrifft alle anderen Berufe auch. Oder sagst du jedes mal dem Busfahrer "Guten Tag"?
.
Hallo Sakem!
Nun bin ich doch etwas erstaunt.
Selbstverständlich würde ich dem Busfahrer einen guten Tag wünschen, und ich würde auch "tschüss" sagen, wenn ich beim Aussteigen nochmal bei ihm vorbeikomme.
Genauso mache ich es beim Bäcker, beim Postboten und bei allen, die mir sonst noch so über den Weg laufen am Tag.
Im Urlaub bei den Damen von der Rezeption, dem Hausmeister, den Putzfrauen, dem Kellner , den Verkäuferinnen etc. und sogar beim Nachtportier (Guten Abend! und Gute Nacht! innerhalb von 1- 2 Minuten, bis halt der Aufzug kam).
Mein Sohn macht das übrigens ebenfalls, der ist damit großgeworden. Ich hoffe, er hört auch demnächst in der Pubertät nicht auf damit (so wie sein großer Bruder, bei dem sind Höflichkeiten deutlich seltener geworden Fremden gegenüber, leider).
Vielleicht deswegen habe ich nur sehr selten eine unfreundliche Kassiererin erlebt (und wenn, dann gestehe ich auch denen mal einen schlechten Tag zu!).
Erstaunt bin ich, weil das eben für mich selbstverständlich ist und ich davon ausging,
dass gerade Menschen in Dienstleistungsberufen (so wie du und ich ja auch),
die das gern für sich in Anspruch nehmen würden (ob's so läuft/laufen würde, sei mal dahin gestellt, du kennst die Realtität so gut wie ich),
hier mit gutem Beispiel vorausgehen.
Abgesehen vom guten Beispiel und aller Selbstverständlichkeit:
Es lohnt sich, so auf Leute zuzugehen, denn das Echo tut gut und rettet mir oft genug den Tag und meine gute Laune.![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif alt=smile)
Liebe Grüße,
SAM
Knigge@Sam
Sakem, Mittwoch, 30.07.2008, 14:41 (vor 6372 Tagen) @ SAM
Hallo Sam,
Selbstverständlich würde ich dem Busfahrer einen guten Tag wünschen, und ich würde auch "tschüss" sagen, wenn ich beim Aussteigen nochmal bei ihm vorbeikomme.
.
Hier in der Großstadt ist dies eher unüblich.
Außer vielleicht zu Fahrzeiten bei denen nicht so viel los ist
oder nächtens.
.
Genauso mache ich es beim Bäcker, beim Postboten und bei allen, die mir sonst noch so über den Weg laufen am Tag.
Im Urlaub bei den Damen von der Rezeption, dem Hausmeister, den Putzfrauen, dem Kellner , den Verkäuferinnen etc. und sogar beim Nachtportier (Guten Abend! und Gute Nacht! innerhalb von 1- 2 Minuten, bis halt der Aufzug kam).
.
Ich auch. Desweiterin beim Betreten eines Fahrstuhls, des Wartezimmers usw.
.
Mein Sohn macht das übrigens ebenfalls, der ist damit großgeworden. Ich hoffe, er hört auch demnächst in der Pubertät nicht auf damit (so wie sein großer Bruder, bei dem sind Höflichkeiten deutlich seltener geworden Fremden gegenüber, leider).
.
Genauso wie kein Bonbonpapier oder ausgeknatschte Kaugummis auf den Boden werfen.
.
Erstaunt bin ich, weil das eben für mich selbstverständlich ist und ich davon ausging,
dass gerade Menschen in Dienstleistungsberufen (so wie du und ich ja auch),
die das gern für sich in Anspruch nehmen würden (ob's so läuft/laufen würde, sei mal dahin gestellt, du kennst die Realtität so gut wie ich),
hier mit gutem Beispiel vorausgehen.
.
"Freundlichkeit ist wie ein Bumerang-sie kehrt zu einem zurück"
.
lg Sakem
40 Teile/Minute
Sakem, Freitag, 08.08.2008, 19:38 (vor 6363 Tagen) @ Sakem
In den Märkten neige ich manchmal zu der Frage, ob die Kassierin schonmal die Goldmedaille im Schnellkasieren gewonnen hat, oder ob sie immer noch dafür trainiert
Anhand der Schnelligkeit ihres Einscannens bekommen sie Bonuszahlungen.
Warum sollten sie sich bei einem garantierten Festgehalt selbst hetzen??
Warum sollte es sie persönlich ärgern, wenn ich in ihren Augen "trödle"?
Hallo,
ich habe heute mit einem Mitarbeiter eines Supermarktes gesprochen.
Er hat mir gesagt, dass es tatsächlich so ist, dass die Kassierer/-innen
innerhalb einer Minute mindestens 40 Teile einscannen müssen.
Sollte sie des öfteren darunter bleiben gäb´s n Abmahnung.
Mein "Informant" schafft im Durchschnitt 51 Teile.
Die Kassierer/-innen haben doch die Möglichkeit, auf "Summe"
zu drücken, dann wird die "Stechuhr" unterbrochen.
Sakem
Nicht hetzen lassen
Lisa Suisse, Dienstag, 29.07.2008, 20:01 (vor 6373 Tagen) @ Paladin
Hallo Paladin und Sakem,
Ihr habt mir freundlicherweise geantwortet. Nun habe ich aber noch die Küche aufzuräumen. Seid Ihr also damit einverstanden, dass ich mich mit dem Studium Eurer Antworten jetzt nicht abhetze, sondern eine ruhige Minute abwarte?
Dankeschön und lb. Grüsse, Lisa Suisse.
Re: Nicht hetzen lassen
Paladin, Mittwoch, 30.07.2008, 01:23 (vor 6373 Tagen) @ Lisa Suisse
Seid Ihr also damit einverstanden, dass ich mich mit dem Studium Eurer Antworten jetzt nicht abhetze, sondern eine ruhige Minute abwarte?
Natürlich... Laß dir die Zeit, die du brauchst... Es hat keine Eile.
LG vom Paladin
Re: Nicht hetzen lassen
Lisa Suisse, Mittwoch, 30.07.2008, 10:25 (vor 6372 Tagen) @ Paladin
Laß dir die Zeit, die du brauchst... Es hat keine Eile.
Hallo Paladin,
Ich bedanke mich bei Dir, denn diesen Slogan "Alles hat seine Zeit und alles braucht seine Zeit", den ich studiert habe, versuche ich nun langsam aber sicher zu übernehmen. Nicht mehr zu hetzen, wird sich sicher sehr positiv auswirken.
Eine gute Idee von Dir!
Lisa Suisse
O.T.Gläserner Kunde
Sakem, Freitag, 08.08.2008, 19:48 (vor 6363 Tagen) @ Sakem
Hallo,
ich habe heute viel über die Verkaufsstrategien eines Supermarktes gehört.
Von im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn gestalteten Verkaufsräumen,
Laufrichtung, Rechtsdrall
Griff- und Augenhöhe
Von Hindernissen im Weg, um die Fahrt mit dem Einkaufswagen zu verlangsamen.
In den Ecken plazierte Ware lässt sich schwer verkaufen.
Bückware: die preiswerten Grundnahrungsmittel sind unten gelagert.
Von Marktatmosphäre beim Obst und Gemüse.
Von Terassenstapel
Vom Überangebot ( man greift eher bei großen Angebotsmengen zu,
als bei nur ein oder zwei ausgelegten Restteilen=Massenware)
Von Wasserfallaufbau. Waren von oben nach unten präsentieren.
u.v.a.m.
War wirklich lehrreich und total interessant
Sakem
Re: Entschleunigung
Paladin, Dienstag, 29.07.2008, 19:36 (vor 6373 Tagen) @ Lisa Suisse
Ich bin's nochmal, Paladin.
Darf ich noch fragen, wenn Deine Devise "Entschleunigung" ist, wie gestaltet sich dann so eine Devise ganz praktisch im täglichen Leben?
Moin Lisa,
folge dieser Verknüpfung: http://www.zeitverein.com/index.html
Dort findest du alles was du zum Thema entschlunigen wissen mußt. Die Seite wird übrigens von der Universität Klagenfurt betrieben
LG vom Paladin
Re: Entschleunigung - Nachtrag
Paladin, Dienstag, 29.07.2008, 19:44 (vor 6373 Tagen) @ Paladin
Mein persönliches Konzept besteht darin, daß ich mich nicht drängen lasse. Wenn bei mir jemand drängelt, dann lasse ich mir extra viel Zeit dafür. Und am Ende zeigt sich auch, daß es auch gar nicht so eilig war
Ein anderer Punkt ist: Es kommt nicht darauf an wie lange eine Sache dauert, sondern das man sie erfolgreich zu Ende bringt. Davon hat man letztendlich mehr, als wenn man sich hetzen läßt. Unter Zeitdruck macht man zwangsläufig Fehler, die dann sehr teuer werden können
Was Arbeit und Einkommen in der Familie betrifft: Nur das tun was nötig ist. Was bringt mir Mehrarbeit und Mehreinkommen, wenn die Gesundheit letztendlich darunter leidet und für das Mehreinkommen auch wieder mehr Plunder in der Wohnung landet, den man nicht wirklich braucht... So eine Phase habe ich hinter mir; die brauche ich nicht nochmal
LG vom Paladin
Damals am Postschalter
Sakem, Dienstag, 29.07.2008, 20:20 (vor 6373 Tagen) @ Lisa Suisse
Ich bin's nochmal, Paladin.
Darf ich noch fragen, wenn Deine Devise "Entschleunigung" ist, wie gestaltet sich dann so eine Devise ganz praktisch im täglichen Leben?
Hi,
könnt ihr euch noch erinnern, wie es damals bei der guten alten Post
am Schalter zuging?
Die Beamten des öffentlichen Dienstes saßen in ihren
Glaskästen und "fertigten uns ab".
Damals sprach man noch nicht von "Kunden".
Es gab keine Konkurrenz.
Man ließ sich Zeit.
Obwohl sich die Warteschlangen kringelten war oft nur ein Schalter geöffnet.
Im Hintergrund sah man andere Bedienstete.
Wie kam man auf den Namen? Hatte es was mit Dienstleistung
(im Sinne von leisten oder dienen) zu tun?
Womit waren sie beschäftigt?
Der Kollege am Tresen erledigte sein Tagwerk mit einer stoischen Ruhe und Gelassenheit.
Einer nach dem anderen.
Nie zwei Dinge auf einmal.
Zwischendurch verschwand er.
Ließ einen stehen.
Ohne Kommentar.
Nichts und niemand konnte sie aus der Ruhe bringen.
Ein bewundernswertes Vorbild für Entschleunigung.
Für mich ein Sinnbild der Langsamkeit.
Im Hintergund des Post-Aquariums hing ein Schild
mit dem sinngemäßen Aufdruck
" Ich lass mich nicht hetzten.
Ich bin auf der Arbeit
nicht auf der Flucht!
Sakem
Zu Langsam
Mira, Dienstag, 29.07.2008, 18:11 (vor 6373 Tagen) @ Xandria
Du bist zulangsam! Du musst schneller werden!
Diese Sätze haben mich auch meine komplette kindheit nd Jugendzeit über begeleitet. Das Traurige für mich, Kind 1 geht es bisher genauso und blöderweise sage ich slebst diese Sätze sogar oft zum Kind, weil diese Langsamkeit wirklich nerven kann. Aber eigentlich würde ich meinen Kindern gern ihr eigenes Tempo lassen und nicht auf den selben Zug aufspringen. Aber ich fühle mich da oft unter Druck gesetzt, z.B. von der Schule.
Buchtipp von mir: Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny
Wenn es mir aber mal zu schnell geht im Alltag oder so, habe ich oft das Gefühl, ich muss dann hinterher eine Pause machen und warten bis die Seele nachgekommen ist. (Da gibt es auch so eine Geschichte mit Indianern, die auf ihre Seele warten, weil sie die Weißen zu schnell irgendwohin führen mussten.)
LG, Mira
Re: Glaubenssätze - Umformulierung WOW!
Xandria, Mittwoch, 30.07.2008, 13:21 (vor 6372 Tagen) @ Xandria
Hallo ihr Lieben,
also eure Antworten haben mir echt was gegeben.
Folgendes möchte ich jetzt tun:
Eine Zeit lang mal beobachten, wieviel Zeit ich für meine anfallenden Tätigkeiten überhaupt brauche. Natürlich werde ich diese dann nicht in aller Eile erledigen, sondern mir genau die Zeit nehmen, die ich auch wirklich brauche um diese Arbeiten zu ende zu bringen.
Das wird mir helfen, eine realistische Zeiteinteilung zu erstellen.
Das Beispiel mit dem Supermarkt hat mich tief getroffen. Da ich bei meine Einkäufen auch immer hetze und meistens werde ich bei Wartezeiten an der Kasse innerlich ziemlich aggressiv, was ich aber versuche nicht nach außen zu zeigen.
Auch hier werde ich mir die Zeit nehmen, die ich brauche. Die Reaktionen, die Astarte beschrieben hat sind klasse, vielleicht kann ich sie beim nächsten mal anwenden. Versuch mach kluch.
Gruß Xandria
An der Kasse
Lisa Suisse, Mittwoch, 30.07.2008, 16:59 (vor 6372 Tagen) @ Xandria
Versuch mach kluch.
¨
Hallo Xandria, ich habe mich heute auch an der Kasse im Supermarkt selbst beobachtet. Meine Güte, wie ein gehetztes Reh benehme ich mich an der Kasse (nur dass ich nicht so schlank bin wie ein Reh). Du liebe Zeit, bin ich da jedesmal gehetzt und gestresst.
Wau, Lisa Suisse
Waren selbst einscannen
Sakem, Mittwoch, 30.07.2008, 17:22 (vor 6372 Tagen) @ Lisa Suisse
Hallo Xandria, ich habe mich heute auch an der Kasse im Supermarkt selbst beobachtet. Meine Güte, wie ein gehetztes Reh benehme ich mich an der Kasse (nur dass ich nicht so schlank bin wie ein Reh). Du liebe Zeit, bin ich da jedesmal gehetzt und gestresst.
.
Hallo,
hier in der Stadt gab es mal einen Versuch.
Man nahm sich zu Beginn des Einkaufs
ein mobiles Gerät zum Einscannen
der Barcods auf der Ware.
Bevor man sein Zeug in den Einkaufswagen legte fuhr man kurz
über das Gerät und es hatte alle Daten erfasst.
Preis
Menge
Gesamtsumme
Gesamtzahl aller Waren usw.
.
Damit ging man zur Kasse.
Zahlte mit Karte
und gut iss.
.
Am Ausgang gab es Stichproben
oder die Gesamtmenge wurde nachgezählt.
.
Dann fuhr man mit seinem Einkauf zu den Packtischen
und packte dort alles in Ruhe ein.
Kein lästiges Auf- und Abräumen auf´s Förderband.
(Warum muss man eigenTlich alle Getränkeverpackungen auf´s Band hieven?)
.
Schade, dass es von einigen Kunden missbraucht wurde.
Es war eine echte Innovation,
die den Einkauf erheblich vereinfachte.
Leider wurde es, soweit es mir bekannt ist,
wieder eingestellt.
Schade.
.
Sakem
Eine Horrorvorstellung für mich
Donna
, Mittwoch, 30.07.2008, 17:34 (vor 6372 Tagen) @ Sakem
- da hab ich's doch viel lieber mit Menschen zu tun!
Donna
Der Horror liegt woanders ...
Rumpel, Freitag, 01.08.2008, 13:16 (vor 6370 Tagen) @ Donna
- da hab ich's doch viel lieber mit Menschen zu tun!
Das ist ein Punkt, das andere an dem ganzen RFID-Gesumse ist alllerdings, daß du dadurch zum gläsernen Konsumenten wirst. Wenn du heute etwas wertvolleres kaufst und die vergessen an der Kasse das Sicherheitsetikett zu entfernen, piepst es wenn du den Laden verlässt. Halb so wild, die Sache ist zwar peinlich, aber schnell geklärt.
Die RFIDs verbleiben aber an/in der Ware, werden nicht deaktiviert. Das soll Vorteile bei der Garantieabwicklung bringen. Es sorgt aber auch dafür, das bei betreten des Ladens schonmal automatisch erfasst werden könnte, wie du ausgestattet bist, teure Marken oder Billigkram, sind die Sachen neu, mittelalt, alt?
Wenn deine Unterhosen mit RFID ausgezeichnet sind, kann das der Laden jederzeit lesen, Marke, Preis + Alter. Dann könnte man dir auch ein paar neue Tampons zum ausprobieren geben, die besser sein sollen als das was du aktuell drin hast.
Aber jetzt kommt ja auch der berührungslos auslesbare Personalausweis mit Fingerabdrücken. Ohrmarken wie bei Rindviechern wären preiswerter gewesen, und ehrlich gesagt, unterschiede sehe ich da nicht. Als Marathonläufer trägst du sowas am Schuh und damit wird dann erfasst wo du wann durchgelaufen bist damit keiner abkürzen kann. Die Angehörigen können sich auch die Zwischenzeiten per SMS schicken lassen ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker)
Datenschutz? Das war einmal.
Rumpel
Und zum Stichwort Entschleunigung?
Einfach bargeldlos zahlen, das hält den Laden auf. Ich habe es an der Schnellkasse (max.10 Artikel) mal gestoppt, die Artikel waren dreimal so schnell gescannt wie die Abrechnung dauerte, Scheckkarte + Payback-Karte. Wenn ich ein paar Leute vor mir hatte ging ich lieber an die reguläre Kasse nebendran, und war schneller durch.
Big brother
Sakem, Freitag, 01.08.2008, 14:38 (vor 6370 Tagen) @ Rumpel
Das ist ein Punkt, das andere an dem ganzen RFID-Gesumse ist alllerdings, daß du dadurch zum gläsernen Konsumenten wirst.
Die RFIDs verbleiben aber an/in der Ware, werden nicht deaktiviert. Das soll Vorteile bei der Garantieabwicklung bringen. Es sorgt aber auch dafür, das bei betreten des Ladens schonmal automatisch erfasst werden könnte, wie du ausgestattet bist, teure Marken oder Billigkram, sind die Sachen neu, mittelalt, alt?
Hallo,
*kreisch* was ist denn das? RFID??
Das hört sich gar nicht nett an.
Wie sehen die aus?
Wo werden sie befestigt?
Bekommt man sie allein wieder ab?
.
Wenn deine Unterhosen mit RFID ausgezeichnet sind, kann das der Laden jederzeit lesen, Marke, Preis + Alter.
.
Das ginge noch. Was ist mit denen die ohne Slip unterwegs sind *lechz*?
.
Dann könnte man dir auch ein paar neue Tampons zum ausprobieren geben, die besser sein sollen als das was du aktuell drin hast.
.
Auf meiner Marke habe ich keinen RFID gefunden.
Ich werde mal einen zerpflücken.
.
Aber jetzt kommt ja auch der berührungslos auslesbare Personalausweis mit Fingerabdrücken. Ohrmarken wie bei Rindviechern wären preiswerter gewesen, und ehrlich gesagt, unterschiede sehe ich da nicht. Als Marathonläufer trägst du sowas am Schuh und damit wird dann erfasst wo du wann durchgelaufen bist damit keiner abkürzen kann. Die Angehörigen können sich auch die Zwischenzeiten per SMS schicken lassen
.
Wozu Personalausweis?
Ein nettes Zuzwinkern reicht doch
"Schau mir in die Augen, Kleines!"
und schon hat man deine Iris erfasst..
.
Datenschutz? Das war einmal.
.
lg George Orwell
ähm, sorry, Sakem
Re: Waren selbst einscannen
Paladin, Mittwoch, 30.07.2008, 18:27 (vor 6372 Tagen) @ Sakem
Moin Sakem,
Es war eine echte Innovation,
nicht wirklich... Es gibt bessere Techniken... Die Waren haben einen RFID-Chip; diese werden an der Kasse gescannt und abgerechnet. Dazu ist es nicht erforderlich, die Ware aus dem Wagen zu nehmen
die den Einkauf erheblich vereinfachte.
Leider wurde es, soweit es mir bekannt ist,
wieder eingestellt.
Wundert mich nicht. Handscanner sind teuer und störanfällig
LG vom Paladin
Handscanner
Sakem, Mittwoch, 30.07.2008, 20:46 (vor 6372 Tagen) @ Paladin
Moin Sakem,
Es war eine echte Innovation,
nicht wirklich... Es gibt bessere Techniken... Die Waren haben einen RFID-Chip; diese werden an der Kasse gescannt und abgerechnet. Dazu ist es nicht erforderlich, die Ware aus dem Wagen zu nehmen>>die den Einkauf erheblich vereinfachte.
Leider wurde es, soweit es mir bekannt ist,
wieder eingestellt.
Wundert mich nicht. Handscanner sind teuer und störanfällig
Hallo Paladin,
.
diese Handscanner hat man an den Griff des Einkaufwagens
geklemmt. Und anschließend wieder in die Ladestation (?)
zurückgepackt.
Ich fand´s ganz witzig.
Vor allem die Zwischensummenanzeigen ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker)
.
Sakem
Re: Handscanner
BigBird, Mittwoch, 30.07.2008, 21:22 (vor 6372 Tagen) @ Sakem
Moin Sakem,
Es war eine echte Innovation,
nicht wirklich... Es gibt bessere Techniken... Die Waren haben einen RFID-Chip; diese werden an der Kasse gescannt und abgerechnet. Dazu ist es nicht erforderlich, die Ware aus dem Wagen zu nehmen>>>die den Einkauf erheblich vereinfachte.
Leider wurde es, soweit es mir bekannt ist,
wieder eingestellt.
Wundert mich nicht. Handscanner sind teuer und störanfällig>Hallo Paladin,
.
diese Handscanner hat man an den Griff des Einkaufwagens
geklemmt. Und anschließend wieder in die Ladestation (?)
zurückgepackt.
Ich fand´s ganz witzig.
Vor allem die Zwischensummenanzeigen
.
Sakem
Wahrscheinlich war DAS der Grund - die Leute haben gesehen, wieviel das alles kostet, und deshalb weniger gekauft ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker)
Viele Grüße,
Christine
Der Packtisch
Lisa Suisse, Mittwoch, 30.07.2008, 22:50 (vor 6372 Tagen) @ Sakem
Dann fuhr man mit seinem Einkauf zu den Packtischen
und packte dort alles in Ruhe ein.
Sakem, mit dem Wort "Packtisch" hast Du mich aber jetzt aufgerüttelt.
Ja Menschenskind! warum profitiere ich denn nicht von der Erleichterung eines Packtisches?
Dachte ich denn, ich verliere zuviel Zeit, wenn ich die Ware zuerst wieder in den Einkaufswagen zurücklege und dann an den Packtisch gehe, anstatt sie sofort von der Kasse weg husch husch in die bereitgestellten Taschen und Papiersäcke zu verstauen? Jawooohl, das ist es, was ich gedacht habe.
Hingegen, wenn ich in aller Ruhe die Waren von der Kasse wieder zurücklege in den Wagen, dann bezahle, schön freundlich "Ufwiederluege" sage, ganz gelassen auf den Packtisch zusteuere, und dort dann in aller Seelenruhe, die mir noch zur Verfügung steht, meine Waren ordentlich in die Taschen verstaue, ja dann komme ich doch einfach mit viel weniger Energieverlust weg und heim........
Allerdings, wenn ich es mir recht überlege, in einem der grösseren Supermärkte, gibt es gar keinen Packtisch mehr.............. ist das möglich?? da muss ich jetzt übermorgen drauf achten, und wenn dann tatsächlich so, dann eine äquivalente Lösung finden.
Gruss und Dank von Lisa Suisse.
Re: Der Packtisch
BigBird, Mittwoch, 30.07.2008, 22:54 (vor 6372 Tagen) @ Lisa Suisse
Dann fuhr man mit seinem Einkauf zu den Packtischen
und packte dort alles in Ruhe ein.
Sakem, mit dem Wort "Packtisch" hast Du mich aber jetzt aufgerüttelt.
Ja Menschenskind! warum profitiere ich denn nicht von der Erleichterung eines Packtisches?
Dachte ich denn, ich verliere zuviel Zeit, wenn ich die Ware zuerst wieder in den Einkaufswagen zurücklege und dann an den Packtisch gehe, anstatt sie sofort von der Kasse weg husch husch in die bereitgestellten Taschen und Papiersäcke zu verstauen? Jawooohl, das ist es, was ich gedacht habe.
Hingegen, wenn ich in aller Ruhe die Waren von der Kasse wieder zurücklege in den Wagen, dann bezahle, schön freundlich "Ufwiederluege" sage, ganz gelassen auf den Packtisch zusteuere, und dort dann in aller Seelenruhe, die mir noch zur Verfügung steht, meine Waren ordentlich in die Taschen verstaue, ja dann komme ich doch einfach mit viel weniger Energieverlust weg und heim........>Allerdings, wenn ich es mir recht überlege, in einem der grösseren Supermärkte, gibt es gar keinen Packtisch mehr.............. ist das möglich?? da muss ich jetzt übermorgen drauf achten, und wenn dann tatsächlich so, dann eine äquivalente Lösung finden.
Gruss und Dank von Lisa Suisse.
Bei Aldi mache ich das so, die Kassiererinnen sind so schnell, daß ich kaum damit nachkomme, die Sachen in den Wagen zu legen - und am Ende des Kassenbandes ist auch kein Platz. In anderen Läden packe ich die Sachen aber immer direkt in die Taschen. Und ich sortiere nach Möglichkeit zwischen Kühlschrank, Frischwaren (obst/Gemüse) und Trockenwaren, dann weiß ich zuhause, was ich schnell aufräumen muß.
Viele Grüße,
Christine
Re: Der Packtisch - Aldi
Astarte, Mittwoch, 30.07.2008, 23:25 (vor 6372 Tagen) @ BigBird
Bei Aldi mache ich das so, die Kassiererinnen sind so schnell, daß ich kaum damit nachkomme, die Sachen in den Wagen zu legen - und am Ende des Kassenbandes ist auch kein Platz. In anderen Läden packe ich die Sachen aber immer direkt in die Taschen. Und ich sortiere nach Möglichkeit zwischen Kühlschrank, Frischwaren (obst/Gemüse) und Trockenwaren, dann weiß ich zuhause, was ich schnell aufräumen muß.
Viele Grüße,
Christine
Bitte? Ich bin ein wenig irritiert. Bei Aldi gibt es ja nicht mal irgendeine Art von Sammelband, sondern nur dieses mini, mini Stückchen. Ihr habt doch nicht ernsthaft gedacht, dass müsste reichen, und ansonsten müßte man mit der Scann-Geschwindigkeit mithalten? Das ist so utopisch, dass ich da nie auf die Idee gekommen wäre. Alles in den Wagen, und dann an diese "Packleiste" oder wie man es nennen soll. Anders kann es ja auch nicht gemeint sein von den Aldi-Kassenherstellener/System. Wäre ja sonst gaga. Klar, traue ich den Materialisiten etc. einiges Bescheurtes zu, aber dass man gerade bei Aldi NIE mit der Geschwindigkeit der Kassierin mithalten kann, liegt doch auf der Hand. Ich habe die besonders Stück hinter dem Scanner immer so aufgefasst:
"Bitte versucht gar nicht erst, die Sachen zu sortieren. Das hat eh keinen Sinn. Kommt ja nicht auf die Idee! Schafft das Zeug darüber, da könnt ihr euch alle Zeit der Welt lassen."
Wie soll es denn sonst gemeint sein?
*schmunzeld-irritiert*
Re: Der Packtisch - Aldi
Paladin, Donnerstag, 31.07.2008, 00:55 (vor 6372 Tagen) @ Astarte
Hehehe... Da kommt mir gerade eine fulminante Entschleunigungsidee... ![[image]](http://bilder23.parsimony.net/forum46830/dckix.gif alt=teufli)
Da im hiesigen Kaufland auch gerne für die Meisterschaft im Schnellscannen trainiert wird, lasse ich das Fließband den ganzen Einkauf doch mal in die Einbkaufsschütte rutschen... Dann packe ich alles gemütlich wieder in den Wagen... Und dann, und keine Sekunde eher, zahle ich
Dazu muß man wissen, daß man dazu erstmal 5 Meter weiter muß
LG vom Paladin
Re: Der Packtisch - Aldi
Sakem, Donnerstag, 31.07.2008, 06:48 (vor 6371 Tagen) @ Paladin
Hehehe... Da kommt mir gerade eine fulminante Entschleunigungsidee...
>Da im hiesigen Kaufland auch gerne für die Meisterschaft im Schnellscannen trainiert wird, lasse ich das Fließband den ganzen Einkauf doch mal in die Einbkaufsschütte rutschen... Dann packe ich alles gemütlich wieder in den Wagen... Und dann, und keine Sekunde eher, zahle ich>Dazu muß man wissen, daß man dazu erstmal 5 Meter weiter muß>LG vom Paladin
Ganau!
Sag ich doch!
Erst meine Ware überprüfen (unbeschädigt, vollständig?)
und in Sicherheit bringen (Einkaufswagen oder Taschen, Kisten)
und erst dann zahlen!
Ansosten bleibt ihr auf den Schäden sitzen und könnt nicht mehr
reklamieren.
.
Bei Aldi lasse ich es auch auf einen Stau ankommen.
Ich scheue mich auch nicht die Kassiererin zu bremsen.
Es ist MEINE Ware und MEIN Geld mit dem dort profitorientiert
schlecht umgegangen wird!!!
.
Ich denke, dass Schnellscannen hat auch Methode.
Man kann gar nicht die eingegebenen Preise mit der Ware vergleichen.
Wurde denn tatsächlich der Sonderangebotspreis eingegeben?
Oft habe ich bei der anschließenden Kaufbelegüberprüfung festgestellt,
dass falsche Preise eingegeben wurden.
Wer macht sich schon die Mühe und vergleicht den Kassenbon auf Richtigkeit?
Wer kann sich an die einzelnen Preise erinnern,
die auf den Preisschildern am Reagl standen,
aber nicht mehr an der Ware zu finden sind?
Ach, da wurde vergessen in den Computer den gültigen Sonderangebotspreis
einzugeben. Das System wurde noch nicht auf die aktuellen Preise umgestellt.
Alles schon gehört. Ein Wort der Entschuldigung?
Eher selten, so dass der Verdacht wirklich auf beabsichtigtes Handeln verhärtet.
.
Nehmt ihr euch die Zeit das Wechselgeld auf Vollständigkeit zu prüfen?
Oder seid ihr so mit den Waren und dem Wagen beschäftigt,
dass ihr dafür gestresst keine Zeit habt?
Es ist UNSER Geld. Der Supermarkt hat seines schon kassiert.
.
Die Interessen des Supermarktes sind andere als MEINE.
Warum muss ich mich ihm anpassen?
Soll er doch was am System ändern.
Ich will nur entspannt einkaufen und meinen Einkauf
komplett und unbeschädigt nach Hause bringen.
.
Bye
Sakem
Dann eben nicht im Billigmarkt
Donna
, Donnerstag, 31.07.2008, 14:50 (vor 6371 Tagen) @ Sakem
Die Interessen des Supermarktes sind andere als MEINE.
Warum muss ich mich ihm anpassen?
Soll er doch was am System ändern.
Ich will nur entspannt einkaufen und meinen Einkauf
komplett und unbeschädigt nach Hause bringen.
Hallo Sakem,
dann solltest du in Fachgeschäften einkaufen, in denen es nicht hopplahopp geht, aber auch teurer ist. Der Billigmarkt kann die Tiefpreise nur machen, weil er an allen Ecken spart, besonders am Personal, und bei den Lieferanten die Preise drückt.
Gruß
Donna
Re: Der Packtisch - Aldi
Paladin, Donnerstag, 31.07.2008, 23:15 (vor 6371 Tagen) @ Sakem
Die Interessen des Supermarktes sind andere als MEINE.
Warum muss ich mich ihm anpassen?
Soll er doch was am System ändern.
Ich will nur entspannt einkaufen und meinen Einkauf
komplett und unbeschädigt nach Hause bringen.
Eben... Und genau deswegen wird das alles entschleunigt
Bei Kaufland wollen die unbedingt die Nummer des Einkaufswagens an der Kasse eingeben... Ergo positioniere ich mich so, daß ich das erst dann zulassen, wenn ALLE Waren auf dem Förderband sind. Dadurch verhindere ich, daß schon vorher gescannt wird und ich dem ganzen Krtam hinterher rennen muß
Paradox auch, daß diese Märkte gerne mit entspanntem Einkauf werden... An der Kasse müssen die das noch deutlich üben
LG vom Paladin
Re: Kaufland Nachtrag
Paladin, Donnerstag, 31.07.2008, 23:33 (vor 6371 Tagen) @ Paladin
Warum soll ich die nicht mal nach ihrem Gusto machen lassen
Es geht gemütlich zum Ende der Warenrutsche; dann wird ganz gemütlich eingepackt... Und wenn alles eingepackt ist, wird bezahlt... Mal sehen, wielange die noch versuchen, neue Rekorde aufzustellen... ![[image]](http://bilder23.parsimony.net/forum46830/dckix.gif alt=teufli)
Entschleunigung und Fragen @ Paladin
Xandria, Freitag, 01.08.2008, 12:42 (vor 6370 Tagen) @ Paladin
Warum soll ich die nicht mal nach ihrem Gusto machen lassen>Es geht gemütlich zum Ende der Warenrutsche; dann wird ganz gemütlich eingepackt... Und wenn alles eingepackt ist, wird bezahlt... Mal sehen, wielange die noch versuchen, neue Rekorde aufzustellen...
Ich glaube auch, dass die Kassiererinnen im Supermarkt selbst ganz schön unter Stress stehen - deshalb versuche ich schon meine Sache so schnell wie möglich zu verstauen.
Also an der Kasse lege ich die Waren schon so aufs Band, wie ich sie auch einpacken möchte. Die schweren und nicht so leicht beschädigbaren zuerst.
Wenn ich dann an der Reihe bin, bitte ich die Kassiererin ZUERST um eine Tüte (da ich meistens keine Tüten/Beutel dabei habe. Ich bestehe dann auch darauf, dass ich ZUERST eine Tüte bekomme.
Dann räume ich die Sachen so wie sie kommen in die Tüte, was ich nicht schaffe landet dann wieder im Einkaufswagen. Am Packtisch wird dann alles nochmal nachsortiert.
Obwohl die Abläufe optimiert sind ist das schon stressig. - Dem werde ich zukünftig mit einigen netten Sätzen versuchen entgegenzuwirken.
Was ist allerdings im Berufsleben? Wie funktioniert die Entschleunigung da? Ich habe häufig Terminsachen zu erledigen und komme je nachdem wie kurz die Frist ist, ganz schon unter Stress, aber wie soll ich dem Abhilfe schaffen?
Wie machst du das mit der Entschleunigung im Berufsleben?
Gruß Xandria (Bin mit dem PT meiner Mutter immer noch nicht fertig und heute ist der ALLERletzte Tag!)
An der Kasse
Lisa Suisse, Freitag, 01.08.2008, 13:19 (vor 6370 Tagen) @ Xandria
eine Tüte bekomme.
Dann räume ich die Sachen so wie sie kommen in die Tüte, was ich nicht schaffe landet >dann wieder im Einkaufswagen. Am Packtisch wird dann alles nochmal nachsortiert.
Hallo Xandria, diesen von Dir beschriebenen Ablauf finde ich auch gut. Also, die Waren auf das Fliessband, dann auf die andere Seite der Theke "eilen", hier schon mal einen Papiersack parat halten und die Waren, wie sie kommen und wie man sie erwischen kann, in die Papiertüte, die übrigen Waren landen im Sammelbecken, dann bezahlen (auch die Superpunkte-Kundenkarte geben) und danach zum Sammelbecken, alles in den Einkaufswagen und schlussendlich zum Packtisch. Ich will nächstesmal versuchen, ob es nicht mit weniger Stress auch geht.
Viele Grüsse, Lisa Suisse.
Re: An der Kasse
Sakem, Freitag, 01.08.2008, 14:11 (vor 6370 Tagen) @ Lisa Suisse
, die übrigen Waren landen im Sammelbecken, dann bezahlen (auch die Superpunkte-Kundenkarte geben) und danach zum Sammelbecken, alles in den Einkaufswagen und schlussendlich zum Packtisch.
Hallo Lisa S.
ich habe schon mal erwähnt,
dass ich nichts im Sammelbecken liegenlasse.
Während ich bezahle packt vielleicht ein anderer Kunde seine Einkaufsreste
aus dem Sammelbecken (im günstigsten Fall aus einem zweiten Neben-Sammelbecken)
in seine Einkaufstaschen und ergänzt" sie mit meinen Waren.
Erst zu Hause merke ich, dass doch da das ein oder andere Teil fehltNicht mehr mit mir!
"Vertraue niemandem!
Die Menschen sind böse.
Gelegenheit macht Diebe." fällt mir dazu nur ein.
Oder im umgekehrten Fall:
die Verkäuferin schiebt mir den Einkauf von dem nachfolgenden Kunden
auf meinen Einkauf, so dass die beiden Einkäufe
durcheinander geraten oder zermatscht werden.
Anstelle der Papiertüten nehme ich meine große Einkaufstasche
(die man in den Wagen hängen kann) oder leere HARIBOkisten.
Kostet nix. Kann schnell entsorgt werden (Mit Füllung für´s Sozialkaufhaus).
Das Leergut kommt in einen großen IKEA-Umhänge-Beutel.
Sakem
Re: An der Kasse
Kirschblüte, Freitag, 01.08.2008, 20:19 (vor 6370 Tagen) @ Sakem
Hallo Sakem!
Nicht mehr mit mir!
"Vertraue niemandem!
Die Menschen sind böse.
Gelegenheit macht Diebe." fällt mir dazu nur ein.
Puuh, denkst Du das wirklich, dass die Menschen böse sind, und Dir übles wollen?
Mag sein, dass mal jemand versehentlich ins falsche Fach gegriffen hat- vielleicht mal der Mensch neben Dir, vielleicht auch mal ganz in Gedanken Du selbst.
Und natürlich ist mir klar, dass es Diebe und andere Verbrecher gibt. (Und ganz bestimmt ist es in der anonymen Großstadt anders wie hier bei mir im kleinen ort, wo man sich noch kennnt)
Trotzdem erschreckt mich dieser Grundsatz, dass man niemandem vertrauen kann und Menschen generell schlecht sind
Kennst Du die Geschichte vom Hund im Spiegelsaal?
http://www.zeitzuleben.de/artikel/geschichten/tausend-tempel.html
Viele Grüße
Kirschblüte
Re: An der Kasse
Kirschblüte, Freitag, 01.08.2008, 19:34 (vor 6370 Tagen) @ Lisa Suisse
Hallo,
bei uns gibt es keine Sammelbecken mehr.
(Und Packtische sind mir ehrlich gesagt noch nie irgendwo aufgefallen.)
Dadurch, dass es keine Sammelbecken mehr gibt, ist das Laufband nach dem Kassieren eh sehr kurz.
D. h. die Kassiererin kann meist nur in dem Tempo einscannen, in dem ich meine Waren einpacke, da sonst alles auf den Boden fallen würde. Ich vermute, dass die Erwartung ist, erstmal alles in den wagen zu schmeißen und dann nochmal neu zu sortieren.
Das tue ich nicht. Große Dinge kommen schon sofort in den Wagen, aber vor allem kleine und kleinste Teile kommen bei mir direkt in meine Leinenbeutel.
Bei L..l ist mir das auch schon passiert, dass die Verkäuferin die Ware dann halt selbst direkt in den Wagen gepackt hat. Dann habe ich halt erstmal die Dinge aus dem Wagen in die Leinenbeutel gepackt, bevor ich mehr WAre vom BAnd nahm.
Mich ärgert es, dass die Sammelbecken nicht mehr da sind. Ich denke, sie entschleunigen schon.
Allerdings finde ich, dass die meisten supermärkte benutzerunfreundlich aufgebaut sind.
Gleich am Eingang Obst und GEmüse soll Frische signalisieren.
Toll. Entweder ich muss dann die schwereren Sachen auf Tomaten, Nektarinen etc. drauf packen. Oder ich muss während des Einkaufs ständig umpacken. Oder ich laufe kreuz und quer durch den Laden um die Sachen in der Reihenfolge einzupacken, in der ich sie brauche. Aber dann vergesse ich meist irgendetwas
Viele Grüße
Kirschblüte
Gedanken: Alles in eine Ordnung zwängen...(war: Re: Der Packtisch)
MarLe, Donnerstag, 31.07.2008, 14:05 (vor 6371 Tagen) @ BigBird
Mahlzeit Christine,
<font size=-1>>Bei Aldi mache ich das so, die Kassiererinnen sind so schnell, daß ich kaum damit nachkomme, die Sachen in den Wagen zu legen - und am Ende des Kassenbandes ist auch kein Platz. In anderen Läden packe ich die Sachen aber immer direkt in die Taschen. Und ich sortiere nach Möglichkeit zwischen Kühlschrank, Frischwaren (obst/Gemüse) und Trockenwaren, dann weiß ich zuhause, was ich schnell aufräumen muß.</font>
So ähnlich mache ich's auch (= in anderen Läden).
Bei Aldi hab ich ein anderes System entwickelt, aus obigen
Gründen. ![[image]](http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif alt=smile)
Ich räum meine Ware entsprechend auf's Band.
D. h. erst die schweren Sachen zuletzt die empfindlichen.
Diese Unterscheidung hab ich immer, mein Mindestanspruch.
Wenn's langsam genug geht, dann trenne ich noch spezieller.
Und das kann auch sein, während die Ware schon auf dem Band
liegt. Umsortieren eben.
Für mich selber hat das auch damit etwas zu tun, daß ich
die Wartezeit vor der Kasse (für mich) "sinnvoll" verbringe und nicht anfange tag-zu-träumen.
---
Was mir jedoch mit diesem Thread aufgeht ist, daß ich,
auch bei soetwas banalem, schon wieder irgendeine Ordnung
habe, irgendein System entwickelt und verfeinert habe.
(perfektioniert ?!)
Macht mich nachdenklich
Liebe Grüße
Marlene
Re: Glaubenssätze - Umformulierung WOW!
Astarte, Mittwoch, 30.07.2008, 23:18 (vor 6372 Tagen) @ Xandria
Du fragtest nach Lebensberaterbüchern. Auch die Meinen werden immer weniger, aber dafür arbeite ich mit zwei Nachschlagewerten sehr regelmässig. Hab gestern mal für Dich kurz nachgeschlagen und folgende Übung(en) gefunden:
Selbstbeobachtung:
Extra mal den Wecker eine halbe Stunde später stellen, und dafür zu sorgen, dass morgens so richtig, richtig in Stress gerät. Dabei oder kurz danach die eigenen Gefühle beobachten und notieren!
Abschätzen wie lange man für eine Tätigkeit braucht, und sich dann so hetzten, dass man sie doppelt so schnell erledigt. Dann sofort danach die selbe Tätigkeit und sich zwei bis dreimal so viel Zeit lassen, und sich dabei genau beobachten und vergleichen.
In dem Buch (ein Bachblütenarbeitsbuch) nahm man als Beispiel einen Sparziergang. Hinweg in doppelt-Geschwindigkeit, Rückkehr doppelt so langsam