Ausweichendes Verhalten (Allgemein)

Sakem, Freitag, 16.05.2008, 08:29 (vor 6450 Tagen)

Hallo,

warum immer dieses Rumgeeiere?
Ich mache alles andere, aber nicht die wirklich wichtigen Dinge.
Lieber putze ich was in der Wohnung
als mich um die Behördenpost zu kümmern.

Andere Ablenkmanöver sind:
- PC
- TV
- Telefonieren
- Müll wegbringen
- Einkaufen fahren
- Zeitung oder Zeitschrift lesen
- stricken
- essen
- naschen
- schlafen
- baden
- eine total unwichtige Sache aufräumen (Nähnadeln nach Größe sortieren o.ä.)
- Blumen gießen, Gartenarbeit
- sich in einem Papierberg festlesen
- Fotos gucken

Ich sollte diese Aktionen zu absoluten dont´s erklären
während ich mich für wichtige Aufgaben entschieden habe.
Die o.g. Liste sollte dann als anschließende Kür
in Aussicht gestellt werden.
Während der Schaffens-/Handlungsphase sind die Ausweichtätigkeiten tabu.
Selbstdisziplin,
Selbstbestimmung,
Verzicht,
Selbstüberwindung,
Belohnung und
Erfolg
sind Begriffe die mir in diesem Zusammenhang dazu einfallen.

Warum ist es in der Umsetzung nur so schwer?

lg Sakem

Mein Problem dabei ist ...

BigBird, Freitag, 16.05.2008, 08:33 (vor 6450 Tagen) @ Sakem

Hallo,
warum immer dieses Rumgeeiere?
Ich mache alles andere, aber nicht die wirklich wichtigen Dinge.
Lieber putze ich was in der Wohnung
als mich um die Behördenpost zu kümmern.
Andere Ablenkmanöver sind:
- PC
- TV
- Telefonieren
- Müll wegbringen
- Einkaufen fahren
- Zeitung oder Zeitschrift lesen
- stricken
- essen
- naschen
- schlafen
- baden
- eine total unwichtige Sache aufräumen (Nähnadeln nach Größe sortieren o.ä.)
- Blumen gießen, Gartenarbeit
- sich in einem Papierberg festlesen
- Fotos gucken
Ich sollte diese Aktionen zu absoluten dont´s erklären
während ich mich für wichtige Aufgaben entschieden habe.
Die o.g. Liste sollte dann als anschließende Kür
in Aussicht gestellt werden.
Während der Schaffens-/Handlungsphase sind die Ausweichtätigkeiten tabu.
Selbstdisziplin,
Selbstbestimmung,
Verzicht,
Selbstüberwindung,
Belohnung und
Erfolg
sind Begriffe die mir in diesem Zusammenhang dazu einfallen.
Warum ist es in der Umsetzung nur so schwer?
lg Sakem

Wenn ich mir diese Dinge verbiete sitze ich eher da und mache gar nichts. Bringt mich auch nicht weiter. Bei mir gehts eher um Selbstüberlistung.

Viele Grüße,
Christine

Selbstüberlistung@Bigbird

Sakem, Freitag, 16.05.2008, 09:07 (vor 6450 Tagen) @ BigBird

Wenn ich mir diese Dinge verbiete sitze ich eher da und mache gar nichts. Bringt mich auch nicht weiter. Bei mir gehts eher um Selbstüberlistung.

Hallo

Christine

Wie sieht diese "Selbstüberlistung" aus?
Wenn du die angenehmen Dinge tust kannst du
doch nicht gleichzeitig die wichtigen Dinge erledigen.
Ich kann den ganzen Tag vertrödeln ohne etwas
sinnvolles geschaffen zu haben.
Der Druck wird dann nur größer.
Und abends bin ich dann vom Nichtstun (nicht das Richtige tun) erschöpft.
Mit welchen Gedanken oder Handlungen überlistest du
deinen inneren Schweinehund?

lg Sakem

Re: Selbstüberlistung@Bigbird

Xandria, Freitag, 16.05.2008, 16:31 (vor 6450 Tagen) @ Sakem

Hallo Sakem, hallo Christine,

ich hätte da vielleicht auch noch eine Idee betreffend "Selbstüberlistung".

Wie ich schon geschrieben habe, habe ich in regelmäßigen Abständen ja meine "Aktiontag" (Praktikantin meiner Therapeutin kommt zu mir und ich räume mal mehr mal weniger mit Ihrer Hilfe auf).

Problem: Ich schaffe die Ordnung nicht aufrecht zu erhalten - also lege ich BEVOR die Praktikantin kommt den Turbo ein, um die bereits in der Vorwoche hergestellte Ordnung wieder herzustellen. Das schaffe ich aber nur KURZ VORHER - ansonsten gar nicht!

Frage, was mache ich an diesem einen Tag anders? Als ich darüber nachgedacht habe, habe ich festgestellt, dass ich an diesem einen Tag SYSTEMATISCH aufräume, also nur für diesen einen Tag eine Routine entwickelt habe, die zeitlich begrenzt und oberflächlich ist.

Und die sieht so aus:

1. Wäsche in der ganzen Wohnung zusammensammeln und in den Schrank schmeißen.
2. Bett machen - mit Tagesdecke abdecken
3. schmutziges Geschirr zusammensammeln und in die Küche/zur Spüle bringen.
4. Müll zusammensammeln und in den Keller bringen.
5. (wenn noch Zeit bleibt, was aber meistens nicht der Fall ist) Spülen.

Wenn dann die Praktikantin kommt ist der Kopf frei sich anderen Brennpunkten zu widmen!

Aber da sind sie wieder meine 3 Hauptprobleme: Wäsche, Geschirr, Müll! Ich habe vor ihnen mindestens einmal am Tag für je 5 Min. meine Aufmerksamkeit zu widmen. Hoffentlich hilfts.

Xandria

Selbstbetrug@Bigbird

Sakem, Samstag, 17.05.2008, 09:44 (vor 6449 Tagen) @ Xandria

Hallo Xandria,

ich hätte da vielleicht auch noch eine Idee betreffend "Selbstüberlistung".
Wie ich schon geschrieben habe, habe ich in regelmäßigen Abständen ja meine "Aktiontag" (Praktikantin meiner Therapeutin kommt zu mir und ich räume mal mehr mal weniger mit Ihrer Hilfe auf).

Ich lese es so:
Du hast nicht nur das Problem die geschaffene Ordnung aufrecht zu erhalten,
sondern auch das vorangehende Problem zunächst mal eine gewisse Grundordnung
eigenverantwortlich herzustellen.

Problem: Ich schaffe die Ordnung nicht aufrecht zu erhalten - also lege ich BEVOR die Praktikantin kommt den Turbo ein, um die bereits in der Vorwoche hergestellte Ordnung wieder herzustellen. Das schaffe ich aber nur KURZ VORHER - ansonsten gar nicht!

Für wen räumst du auf? Für die Praktikantin oder für dich selbst?
Es klingt für mich nach Selbsttäuschung/ -betrug.
Du machst nicht nur der Helferin, sondern vor allem dir selbst etwas vor.
Die Praktikantin denkt doch: "alles klar.
Das Aufrechterhalten der geschaffenen Ordnung kann sie schon.
Gehen wir zum nächsten Tagesordungspunkt weiter."
Dabei hast du die Hausaufgaben von der vorangenenden Stunde noch nicht mal
verstanden und bewältigt.

Frage, was mache ich an diesem einen Tag anders? Als ich darüber nachgedacht habe, habe ich festgestellt, dass ich an diesem einen Tag SYSTEMATISCH aufräume, also nur für diesen einen Tag eine Routine entwickelt habe, die zeitlich begrenzt und oberflächlich ist.

Das kannst du jeden Tag tun!
So kannst du die einmal geschaffenen Ordnung beibehalten.
Mit Kurtie, 3-4-free, 5 Min. Bb oder anderen Techniken, die du hier im Forum findest.

Und die sieht so aus:
1. Wäsche in der ganzen Wohnung zusammensammeln und in den Schrank schmeißen.

Warum nicht in die Wäschetruhe? Wäschebeutel? Oder am Besten gleich in die Wama?

2. Bett machen - mit Tagesdecke abdecken

Prima, das geht also schon.

3. schmutziges Geschirr zusammensammeln und in die Küche/zur Spüle bringen.

Warum nicht gleich einweichen, abwaschen, abtrocknen, wegstellen?
Später = nie!

4. Müll zusammensammeln und in den Keller bringen.

Hä? Warum bringst du ihn nicht gleich zum Müllcontainer?
Wie lange und warum wird der Müll dort zwischengelagert?

5. (wenn noch Zeit bleibt, was aber meistens nicht der Fall ist) Spülen.

Wenn du jeden Tag abwäschst dauert es vielleicht 15 Min.,
weil sich nicht so große Geschirrberge angesammelt haben.
- Lass die Morgensonne nicht über deinem Abwasch aufgehen-

Wenn dann die Praktikantin kommt ist der Kopf frei sich anderen Brennpunkten zu widmen!

Das glaub ich nicht! Du hast nur ein Pflaster über die eiternde Wunde geklebt.
Im Unterbewusstsein drücken die unerledigten Aufgaben.
So ist es jedenfalls bei mir.
"Aus den Augen aus dem Sinn"? funktioniert leider nicht immer.
Der Stachel muss gezogen werden. Dann kann die Wunde heilen.

Aber da sind sie wieder meine 3 Hauptprobleme: Wäsche, Geschirr, Müll! Ich habe vor ihnen mindestens einmal am Tag für je 5 Min. meine Aufmerksamkeit zu widmen. Hoffentlich hilfts.

Das klingt gut und ist ein ehrlicher Anfang.
Wie soll die Therapeutin oder Praktikantin dir helfen,
wenn du ihr die heile Welt vorspielst?
Sie denken alles ist in Butter, dabei wurden die Probleme
- im wahrsten Sinne des Wortes- nur unter den Teppich gekehrt.
So lange, bis man drüber stolpert!

Bitte entschuldige die vielleicht hart klingenden Worte.
Aber du hast (noch) eine rosa Brille auf.
Du solltest aufhören dir und den anderen etwas vorzuspielen.
Zeig der Praktikantin die Müllbeutel im Keller.
Rede mit ihr und suche nach echten, dauerhaften Lösungen.
Du wirst es schaffen. Ich glaub an dich!

lg Sakem

Re: Selbstbetrug@Sakem

Xandria, Sonntag, 18.05.2008, 17:06 (vor 6448 Tagen) @ Sakem

Hallo Sakem,

ich glaube wir haben uns da ein wenig missverstanden. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mitunter "heile Welt spiele" und mir gerne was vormache. Aber meine Überelegung war eher, warum kann ich an diesem einen Tag handeln und nicht an all den anderen Tagen. Wenn ich dieses Handeln in etwas verbesserter Form auch auf die anderen Tage verteilen kann, brauche ich diesen Selbsbetrug nicht zu machen.

ich hätte da vielleicht auch noch eine Idee betreffend "Selbstüberlistung".
Wie ich schon geschrieben habe, habe ich in regelmäßigen Abständen ja meine "Aktiontag" (Praktikantin meiner Therapeutin kommt zu mir und ich räume mal mehr mal weniger mit Ihrer Hilfe auf).

Ich lese es so:
Du hast nicht nur das Problem die geschaffene Ordnung aufrecht zu erhalten,
sondern auch das vorangehende Problem zunächst mal eine gewisse Grundordnung
eigenverantwortlich herzustellen.

Stimmt! Aber deswegen bin ich hier und mache die Therapie ja.

Problem: Ich schaffe die Ordnung nicht aufrecht zu erhalten - also lege ich BEVOR die Praktikantin kommt den Turbo ein, um die bereits in der Vorwoche hergestellte Ordnung wieder herzustellen. Das schaffe ich aber nur KURZ VORHER - ansonsten gar nicht!

Für wen räumst du auf? Für die Praktikantin oder für dich selbst?

Ich weiß ich sollte es mehr für mich selbst machen und mache es immer noch für die Praktikantin - im Moment brauche ich den Druck noch. Ich hoffe aber das ich das irgendwann ändern kann.

Es klingt für mich nach Selbsttäuschung/ -betrug.
Du machst nicht nur der Helferin, sondern vor allem dir selbst etwas vor.
Die Praktikantin denkt doch: "alles klar.
Das Aufrechterhalten der geschaffenen Ordnung kann sie schon.
Gehen wir zum nächsten Tagesordungspunkt weiter."
Dabei hast du die Hausaufgaben von der vorangenenden Stunde noch nicht mal
verstanden und bewältigt.

Wenn ich die Praktikantin in dem Glauben lasse - ist es so. Aber ich gebe ihr gegenüber schon offen und ehrlich zu - wann ich wie aufgeräumt habe und dass ich es erst immer kurz vorher mache. Der Leitsatz ist: Besser einmal die Woche an diesem einen Tag als überhaupt nicht.

Frage, was mache ich an diesem einen Tag anders? Als ich darüber nachgedacht habe, habe ich festgestellt, dass ich an diesem einen Tag SYSTEMATISCH aufräume, also nur für diesen einen Tag eine Routine entwickelt habe, die zeitlich begrenzt und oberflächlich ist.

Das kannst du jeden Tag tun!
So kannst du die einmal geschaffenen Ordnung beibehalten.
Mit Kurtie, 3-4-free, 5 Min. Bb oder anderen Techniken, die du hier im Forum findest.

Eben nicht! Das ist ja das worauf ich hinaus wollte. Es klappt eben nur an diesem einen Tag - und dann sind da durchaus schon systematische Abläufe. Aber an den anderen Tage schaffe ich es nicht - weder mit Kurti noch mit sonst irgendeiner Technik. Ich habe die Hoffnung, dass wenn ich erkenne was an diesem einen Tag anders läuft - dass ich es irgendwie schaffe es auch an den anderen Tagen zu tun.

Und die sieht so aus:
1. Wäsche in der ganzen Wohnung zusammensammeln und in den Schrank schmeißen.

Warum nicht in die Wäschetruhe? Wäschebeutel? Oder am Besten gleich in die Wama?

Ich gebe zu, dass ist der größte Selbstbetrug den ich begehe. Aber wenigsten 1 Wama läuft bei mir Mittwochs schon. Wäschetruhe bzw. Wäschesortierer liegt bei mir zerbrochen und somit unbenutzbar in der Ecke. Wieder so ein Stolperstein über den ich nicht rüber komme

2. Bett machen - mit Tagesdecke abdecken

Prima, das geht also schon.

3. schmutziges Geschirr zusammensammeln und in die Küche/zur Spüle bringen.

Warum nicht gleich einweichen, abwaschen, abtrocknen, wegstellen?
Später = nie!

Mein Mantra, was ich leider immer noch im Kopf habe ist: "Ich habe keine Zeit, dafür..." Dieser Gedanke begleitet mich durch meinen ganzen Tag und ist bei der Messbewältigung mehr als hinderlich.

4. Müll zusammensammeln und in den Keller bringen.

Hä? Warum bringst du ihn nicht gleich zum Müllcontainer?
Wie lange und warum wird der Müll dort zwischengelagert?

Das ist ein Missverständnis. Ich lager den Müll nicht im Keller. Im Keller stehen nämlich die Mülltonnen und wenn schon da bin schmeiß ich den Müll natürlich auch da rein. Hab mich etwas unklar ausgedrückt.

5. (wenn noch Zeit bleibt, was aber meistens nicht der Fall ist) Spülen.

Wenn du jeden Tag abwäschst dauert es vielleicht 15 Min.,
weil sich nicht so große Geschirrberge angesammelt haben.
- Lass die Morgensonne nicht über deinem Abwasch aufgehen-

So groß ist der Abwasch eigentlich nicht! Ich fühle und denke immer, dass er Stunden in Anspruch nimmt
und in Wirklichkeit brauche ich noch nicht mal 15 Min. Aber auch hier ist wieder die Frage, warum ich nur an diesem einen Tag handeln kann und nicht an den übrigen. Gut zwischendurch schaff ichs doch irgendwie den Abwasch zu machen, aber nicht regelmäßig.

Wenn dann die Praktikantin kommt ist der Kopf frei sich anderen Brennpunkten zu widmen!

Das glaub ich nicht! Du hast nur ein Pflaster über die eiternde Wunde geklebt.
Im Unterbewusstsein drücken die unerledigten Aufgaben.
So ist es jedenfalls bei mir.
"Aus den Augen aus dem Sinn"? funktioniert leider nicht immer.

Nicht ganz! Denn immer hin habe ich schon eine wesentlich bessere Ordnung als noch vor einiger Zeit - also ändert sich schon was grundlegend. Ich hoffe, und arbeite daran, dass sich das noch weiter verbessert.

Der Stachel muss gezogen werden. Dann kann die Wunde heilen.

Aber da sind sie wieder meine 3 Hauptprobleme: Wäsche, Geschirr, Müll! Ich habe vor ihnen mindestens einmal am Tag für je 5 Min. meine Aufmerksamkeit zu widmen. Hoffentlich hilfts.

Das klingt gut und ist ein ehrlicher Anfang.
Wie soll die Therapeutin oder Praktikantin dir helfen,
wenn du ihr die heile Welt vorspielst?
Sie denken alles ist in Butter, dabei wurden die Probleme
- im wahrsten Sinne des Wortes- nur unter den Teppich gekehrt.
So lange, bis man drüber stolpert!

Stimmt aber nur teilweise - wie gesagt ich erkläre ihr schon wie ich aufgeräumt habe und wann und wie oft. Also spiele ich ihr nicht ganz die heile Welt vor. Das ich die Wäsche in den Schrank schmeiße habe ich natürlich nicht erzählt, da stimmt der Vorwurf mit dem Selbstbetrug.

Bitte entschuldige die vielleicht hart klingenden Worte.
Aber du hast (noch) eine rosa Brille auf.
Du solltest aufhören dir und den anderen etwas vorzuspielen.

Teilweise!

Zeig der Praktikantin die Müllbeutel im Keller.

Da die ja eh in der Mülltonne sind, brauch ich das wohl nicht zu tun.

Rede mit ihr und suche nach echten, dauerhaften Lösungen.

Das machen wir auch! Aber irgendwie habe wir den richtigen Weg noch nicht gefunden. Deshalb ja meine Grundüberlegung, warum nur an diesem einen Tag und wie kann ich es auf die anderen Tage ausweiten.

Du wirst es schaffen. Ich glaub an dich!
lg Sakem

Danke, ich werde mich weiter hin bemühen, an erster Stelle natürlich um meinerselbst willen.
Ich drück dir und allen anderen auch die Daumen für eure Messbekämpfung.

Gruß Xandria

Wäschetruhe@Xandria

Sakem, Sonntag, 18.05.2008, 20:28 (vor 6448 Tagen) @ Xandria

Und die sieht so aus:
1. Wäsche in der ganzen Wohnung zusammensammeln und in den Schrank schmeißen.

Warum nicht in die Wäschetruhe? Wäschebeutel? Oder am Besten gleich in die Wama?

Ich gebe zu, dass ist der größte Selbstbetrug den ich begehe. Aber wenigsten 1 Wama läuft bei mir Mittwochs schon. >Wäschetruhe bzw. Wäschesortierer liegt bei mir zerbrochen und somit unbenutzbar in der Ecke. Wieder so ein Stolperstein >über den ich nicht rüber komme

Hallo Xandria,
Dann nimm doch erst mal einen leeren Kopfkissenbezug,
eine Reisetasche, eine IKEA-Tragetasche, einen großen Karton
oder irgend einen anderen Sammelbehälter bis du (oder jemand anderes)
die Truhe repariert hat.
Dafür solltest du dir eine Frist setzen.
Ist die Frist überschritten und immer noch nicht repariert
leistest du dir eine Neue.
Und die Alte wird dann gleich entsorgt.

"über den ich nicht rüber komme..." klingt nach Selbstbeschränkung.
Noch(!) nicht. Aber bald! Ich glaub an dich

vg Sakem

powered by my little forum