Re: @ Alle, die mich lesen und alle, die antworten (Allgemein)

Farbexpertin, Samstag, 13.09.2008, 20:16 (vor 6329 Tagen) @ Anke

Hallo Farbexpertin,
zu Deinen Postings fällt mir Folgendes ein:

Momentan ist emien finanzielle Situation ja schwierig. I
Kaufe nur das billigstste,

Manchmal erscheinen Dinge (Lebensmittel) zwar auf den ersten Blick billig, sind aber teurer, als wenn man die einzelnen Zutaten kaufen würde. Ich muss z.B. keinen fertigen Kartoffelsalat kaufen, sondern kaufe ein Netz Kartoffeln und ein paar Zutaten, und kann daraus vielleicht 3 oder 4 mal Kartoffelsalat machen. Nur ein Beispiel von unzähligen.

Stimmt, ich mache das meiste schon selbst.

Um ins Internet zu kommen, nutze ich Gratisgelegenheiten, wie Praktikumsplat oder in der Schule.

Wie sieht es mit der Stadtbücherei aus? Hier ist die Internetnutzung für Mitglieder kostenlos. Und der Jahresbeitrag, der inzwischen wohl in allen öffentlichen Bibliotheken üblich ist, wird Arbeitslosen erlassen. Frag' nach!

Kostet hier leider sogar einen ganzen Euro pro stunde, also geh ich lieber ins Internetcafe. Hab ja schon die Karte für die Bibliotheken, schon um an Fachliteratur zu kommen.

Ansonsten sammel ich Pfandflaschen, eine Stunde kostet hier 50 Cent>>Da es jetzt aber kälter wird, kann man auch nicht mehr so viel sammeln/finden.

Was hat Kälte mit dem Finden von Pfandflaschen zu tun?

Wenns kalt ist, lungern die Leute weniger draussen rum und werfen weniger Flaschen in die Landschaft.

Sicherlich gibt es bei Euch so etwas wie ein Wochenblatt o.ä., wo Du schnell einen Nebenjob finden kannst. Vielleicht nicht gerade den, den Du Dir wünschst, Aber z.B. Putzstellen oder Arbeit in Call-Centern werden immer angeboten. Und wenn Du wenigstens aus Eigeninitiative einen Job gefunden hast, kannst Du in aller Ruhe weitersuchen und ggf. wechseln, wenn Du etwas Besseres gefunden hast.

Genau so dachte ich mir das auch. Habe heute gelesen, dass ein Supermarkt Leute zum Regaleeinräumen sucht, aber Schluss ist nachts um eins und das ist mir hier zu heikel. Schade!

Zu Deinen finanziellen Problemen: Eine Schuldnerberatung ist nicht dazu da, geringe Raten mit den Gläubigern auszuhandeln, das sollte jeder Schuldner selbst können. Schuldnerberatungen können dagegen mit Gläubigern verhandeln und einen Vergleich aushandeln. Also z.B. dem Gläubiger sagen: "Entweder stimmen Sie zu, dass Sie nur 50-60 % von dem geschuldeten Geld wiederbekommen - oder Sie müssen (aufgrund von Arbeitslosigkeit o.ä.) damit rechnen, dass Sie den Gesamtbetrag vielleicht nie mehr zurück bekommen". Du würdest Dich wundern, wie viele Gläubiger einem Vergleich zustimmen - wenn er von einem Profi ausgearbeitet wurde! Dabei hängt der Betrag, den den Schuldnerberater dem Gläubiger anbietet, mit Deinem Einkommen zusammen - manche Gläubier (wenige) sind sogar bereit, ganz auf den geschuldeten Betrag zu verzichten, aber nicht, wenn Du als Bittstellerin da alleine aufkreuzt.

postbank war sehr leicht zu überzeugen, die Raten zu senken, Diba habe ich angerufen und gesagt, dass ich nur 30,- im Monat zahlen kann, sonst geht garnix. Es ging ratzfatz, da hatte ich die Zustimmung schriftlich.*g
Nur Wüstentot ist echt ein harter Brocken

Vor der Zahlung von niedrigsten Raten wird immer wieder gewarnt, weil man damit oft nur die anfallenden Zinsen zahlt; zwar hat man das Gefühl, der Betrag würde sich verringern, in Wirklichkeit tut er das kaum, weil eben hohe Zinsen anfallen.

Naja, ist ja auch nur vorübergehend gedacht, bis ich endlich einen Job habe.

Das Zahlen kleinster Raten zeigt zwar Deinen guten Willen, nützt aber keinem. Dein guter Wille wird noch mehr erkennbar, wenn Du von einer Schuldnerberatung vertreten wirst - daran können Gläubiger sehen, dass Du Deine Zahlungsunfähigkeit erkannt hast und aktiv dagegen vorgehst. Schuldnerberatung ist keineswegs nur für Insolvenzverfahren gut! Und Du hättest mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sofort mehr Geld zur Verfügung als im Moment!
Eine seriöse Schuldnerberatung kostet nichts, sie wird oft von der Diakonie oder Caritas angeboten.
Hast Du mal in verschiedenen Firmen in Deiner Gegend nach PC's gefragt? Ich habe auf diesem Weg schon mehrere Computer bekommen.

ui, das ist ja ne Idee!!! Werd ich mal machen.

In vielen Fällen werden absolut funktionstüchtige PC's nach einigen wenigen Jahren durch neuere ersetzt und die alten werden kostenlos abgegeben. Danach kannst Du quasi überall anfragen, weil ja heutzutage ein PC zu vielen Berufsfeldern dazugehört.
Anke

LG
Farbexpertin


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