Hi Andrea,
Vorab für dich eine Buchempfehlung, 10€ Restauflage: Die Psychologie des Programmierers
Das Original wurde 1971 geschrieben, und 2005 ergänzt mit zusätzlich neuem Vorwort und Kommentar zu jedem Kapitel aus heutiger Sicht. Es hat sich zwar viel geändert, doch vieles blieb gleich
Als zip-Programm würde ich heute 7zip empfehlen: http://www.7-zip.org/
Es ist gut, schnell, offen und gratis.
Das bekannte Zip-Archiv-Format wurde von P. Katz („PKZip“)
erfunden.
Da ich die Story schon kannte, habe ich mal ein bißchen gegoogelt. Mess war nur ein Teil seiner Probleme, und Mess kenne ich bei vielen kreativen Hard/Software-Entwicklern der damaligen Zeit. Der Tag hatte nur 24h, und wenn das nicht reichte nahm man noch die Nacht dazu.
http://www2.jsonline.com/news/state/may00/katz21052000a.asp ist The short, tormented life of computer genius Phil Katz
Es gibt auch einen guten deutschen Wikipedia-Artikel dazu: Phil Katz
Das Wort "Erfinder" ist etwas zu hoch gegriffen, er war ein Spitzenentwickler seiner Zeit und baute auf den Werken anderer auf, dem schludrig programmierten Vorläuferprogramm ARC, und natürlich auch anderen Entwicklungen, z.B. den Algorithmen von Lempel-Ziv-Welch
Nachruf, geschrieben vom ARC-Entwickler (engl.)
Kommentare auf Reddit
Zur Problematik von Software-Patenten:
Wenn es die gibt brauchst du pro Entwickler zwei Anwälte an seiner Seite, und stehst trotzdem noch mit einem Bein im Konkurs/Knast.
Zypries meinte zwar, die Patente gäbe es doch schon für 60€, das könne sich doch jeder leisten.
Wie weit man mit einem Patent kommt zeigt dieser Artikel:
Die Marathon-Männer oder
Drei Freunde gegen einen Milliardenkonzern
Sie machen eine tolle Erfindung.
Nur fehlt ihnen Geld und guter Rat, um sie zu vermarkten.
Dann kopiert ein Weltkonzern ihre Idee.
Was nun?
Wer gegen einen Weltkonzern mit Sitz in den USA klagen will, sollte zuvor fleißig sparen. So ungefähr eine Million Dollar
Noch was zu Zypries:
„Ich meine nicht, dass jeder Bürger die Gesetze verstehen muss.“
Der 6. Absatz:
Reinhard Quick wünschte sich „mehr Sorgfalt“ bei der Richtlinienformulierung und der nationalen Umsetzung, Kolb verständlichere Gesetze, da man allzu oft den Vorarbeiten der Experten aus den Ministerien vertrauen müsse. Brigitte Zypries lehnte dies ab. „Ich meine nicht, dass jeder Bürger die Gesetze verstehen muss.“ Die meisten Bürger würden keine Gesetze lesen.
Was von dieser Aussage zu halten ist, wird hier erklärt:
Bundesjustizministerin: Der Bürger muss nicht jedes Gesetz kapieren
und weitere Kommentare dazu bei trupoli
gruß Rumpel