Re: Gesundheitsgefährdung (Angehörige)

BigBird, Dienstag, 24.06.2008, 10:49 (vor 5817 Tagen) @ Vera

Hallo zusammen,
als zwei Freundinnen einer Messie (wir haben davon erst vor zwei Wochen erfahren und die Wohnung gesehen) wissen wir nicht mehr weiter, bzw. drehen uns mit unseren Überlegungen im Kreis ....
Unsere Freundin lebt in einer Mülltonne, soll heißen, sie entsorgt so gut wie nie ihren täglichen Hausmüll, "Gelbe-Sack"-Müll, Papier und Glasflaschen und Pfandflaschen - und das seit ca. 1 1/2 Jahren.
Ihre Wohnungsfenster sind mit Alu-Rollos und Decken oder Handtüchern verhängt, es hat sich Schimmel auf den Fensterscheiben ! gebildet. Bis auf die Alu-Rollos sind die Decken und Tücher "stockig", die Atemluft in der Wohnung entspricht dem Geruch auf einer Müllkippe, obwohl alle Fenster ständig "auf Kippe" stehen. Zwei Zimmer sind nur mit turnnerischer Höchstleistung begehbar, der Müll quillt aus dem Schlafzimmer zur Tür in den Flur hinaus, auf dem 140er-Bett ist ein Plätzchen (ca. 1x1 m) frei gelassen, wo sie schläft ! ,die restliche Bettfläche ist ebenfalls mit Müll übersät, der Rest des Raumes ist ca. 1 Meter hoch mit Müll voll.
Wir fragen uns nun, in wie weit diese Gesundheitsgefährdung für uns Anlass sein muss/soll, Hilfe zu suchen, auch wenn sie sich dagegen komplett sperrt. Die Teilnahme in einer SHG lehnt sie völlig ab, eine Therapie ebenso. Wir zwei Freundinnen sind die einzigen "Eingeweihten".
Wir sind keine medizinischen Profis, wissen aber auch, das Schimmelsporen, Pilze und Bakterien krank machen.
Was können wir tun, was habt ihr getan, kennt ihr Einrichtungen die nicht sofort den bürokratischen Gaul (das Wort
Schimmel wollte ich jetzt vermeiden) los schicken.
Einen schönen Sonntag euch allen
und liebe Grüße
Vera

Warum hat sie Euch eingeweiht? Was erwartet/erhofft sie sich von Euch? Hat sie gesagt, ob sie bereit ist, von Euch Hilfe in kleinen Schritten anzunehmen?

Viele Grüße,
Christine


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