Buchführungspraktikum, Wohnung, Nasennebenhöhlen und andere Katastrofen (Allgemein)

Farbexpertin, Freitag, 13.03.2009, 18:12 (vor 6159 Tagen)

Schön: buchführung ist endlich was, was ich kann.

Aber:

Dieser Praktikumsplatz macht mich richtig krank. Ja, ich bin erkältet, und bald ist mein OP-Termin! Es ist dort so arschkalt. Ist ja nur ein beheizter Raum und der wird auch nur mit Dauerbrantofen beheizt.

Neulich bekam ich meine Knie nicht mehr gerade. Ist auch so ein Mist, die haben Tische, die unten ein Brett drin haben, auf dem der PC steht, daher kann man die Beine nicht strecken, muss sie sogqar extrem anwinkeln, um am Tisch sitzen zu können. Und von den Rückenschmerzen ganz zu schweigen. An den Wochenenden kann ich nicht wirklich ausschlafen, da ich vor Rückenschmerzen oft nicht schlafen kann. hat sich wohl ein Wirbel verschoben, kein wunder, bei der Sitzhaltung. Anfangs saß ich dort auf nem Stuhl, mit schiefer Sitzfläche, rechts tiefer als links. Die haben nur Schrottmöbel!

Seit gestern frag ich mich auch, was hat das überhaupt gebracht. Für mich nichts positives und genützt hats sicher auch nicht, dass ich da gearbeitet habe.
Ich kenn mich mitterweile gut aus in Buchführung. Im Gegensatz zu dem Cheff. Wenn was falsch war, habe ich was gesagt, aber er hat sich nicht dafür interessiert. Gestern habe ich ihn hartnäckig, bis er endlich doch reagierte, darauf hingewiesen, dass die Bilanz Fehler hat. Aber er meint, es ist nicht richtig, aber er lässt es so. Tja, soll er doch seine blöde Bilanz so abgeben... Das Blödeste an seiner blöden Bilanz ist,dass sich einige Passivkonten auf die Aktivseite verirrt haben. Aber bitteschön, ist ja nicht mein Problem.
Und wenn ich fürs nächste Jahr blöde Saldenvorträge buchen soll, bitteschön, auch nicht mein Problem. Tja, wenn er das so haben will, dass z. B. ein Konto plötzlich mit neuem Namen und neuer Nummer da auftaucht.....alles nicht mein Problem, nein, hab mir nur wieder die Gesundheit ruiniert!

So! Und mit meiner Wohnung kam ich auch kaum weiter, weil es mir die ganze Zeit schlecht ging. Bald habe ich Urlaub, hoffe, dass ich da noch was erreiche.

Aus der Bibliothek habe ich mir nicht nur dutzende Buchführungsbücher geliehen, sondern auch welche zum Thema Raumausstattung. Vielleicht kommen mir Ideen, wie ich meine Wohnung so umgestalten kann, dass sie gut aussieht, mich aber wenig, am besten sogar nichts kostet.

Aber ich habe ja schon so viel ausgemistet... Nun gehts weiter mit den Kisten, weiss nicht, was da eigentlich drin ist. Muss mal rein schauen. So kann ich mir bestimmt Platz schaffen. Im Flur steht ein Regal, ich habs von meiner Mutter, es stand bei ihr im Heim. Daher habe ich es damals gelborange gestrichen. Nun gefällt mir die Farbe nicht mehr. Ist mir zu orange. Ich überlege, ob ich es nochmal überstreiche... ob ich da nochmal Geld ausgebe... oder was... Oder es lieber verkaufe. Vielleicht für 15,00 Kröten... und irgendwas neues gebraucht kaufe... Ach, keine Ahnung. Aber das ist ein Projekt für dieses Jahr.

Ein schönes WE euch allen und liebe Grüße
Farbexpertin

Re: Buchführungspraktikum, Wohnung, Nasennebenhöhlen und andere Katastrofen

Xandria, Montag, 16.03.2009, 15:07 (vor 6157 Tagen) @ Farbexpertin

Hallo Farbexpertin,

Dieser Praktikumsplatz macht mich richtig krank. Ja, ich bin erkältet, und bald ist mein OP-Termin! Es ist dort so arschkalt. Ist ja nur ein beheizter Raum und der wird auch nur mit Dauerbrantofen beheizt.
Neulich bekam ich meine Knie nicht mehr gerade. Ist auch so ein Mist, die haben Tische, die unten ein Brett drin haben, auf dem der PC steht, daher kann man die Beine nicht strecken, muss sie sogqar extrem anwinkeln, um am Tisch sitzen zu können. Und von den Rückenschmerzen ganz zu schweigen. An den Wochenenden kann ich nicht wirklich ausschlafen, da ich vor Rückenschmerzen oft nicht schlafen kann. hat sich wohl ein Wirbel verschoben, kein wunder, bei der Sitzhaltung. Anfangs saß ich dort auf nem Stuhl, mit schiefer Sitzfläche, rechts tiefer als links. Die haben nur Schrottmöbel!

Hast du diese Misstände bei deinem Chef erwähnt (kritisiert)? Es sieht nämlich so aus, dass man seinem Vorgesetzen erst mal auf solche Dinge hinweisen muss und ihnen (ihm) Zeit einräumen muss, diese zu beheben - ähnlich wie bei einer Mietminderung. Hast du das getan?

Seit gestern frag ich mich auch, was hat das überhaupt gebracht. Für mich nichts positives und genützt hats sicher auch nicht, dass ich da gearbeitet habe.

Würde ich so nicht sehen. Wieder eine Erfahrung mehr! Was meinst Du wieviel chaotische Büros es gibt. Ich habe schon in einigen gearbeitet.

Ich kenn mich mitterweile gut aus in Buchführung. Im Gegensatz zu dem Cheff. Wenn was falsch war, habe ich was gesagt, aber er hat sich nicht dafür interessiert. Gestern habe ich ihn hartnäckig, bis er endlich doch reagierte, darauf hingewiesen, dass die Bilanz Fehler hat. Aber er meint, es ist nicht richtig, aber er lässt es so. Tja, soll er doch seine blöde Bilanz so abgeben... Das Blödeste an seiner blöden Bilanz ist,dass sich einige Passivkonten auf die Aktivseite verirrt haben. Aber bitteschön, ist ja nicht mein Problem.
Und wenn ich fürs nächste Jahr blöde Saldenvorträge buchen soll, bitteschön, auch nicht mein Problem. Tja, wenn er das so haben will, dass z. B. ein Konto plötzlich mit neuem Namen und neuer Nummer da auftaucht.....alles nicht mein Problem, nein, hab mir nur wieder die Gesundheit ruiniert!

Dein Chef muss sich auch nicht in Buchführung auskennen - das ist dein Job! Allerdings muss er für die Bilanz gradestehen, wenn er sie unterschreibt. Wenn du ihn auf die Fehler hingewiesen hast und er sie so belässt, ist das wirklich nicht dein Problem. Halte das allerdings schriftlich fest, sonst kann er dir später vielleicht einen Strick draus drehen!

Ich arbeite schon mein ganzes Berufsleben im Büro und es sieht so aus, dass meine jeweiligen Chefs zwar ihr Fachwissen, aber von den Abläufen im Büro selbst of keinen blassen Schimmer haben. Diese Abläufe zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass alles richtig ist, dass ist unser Job! Unsere Chefs denken oft wir drücken nur auf ein paar Knöpfe und alles wird gut! Pustekuchen! Das ist nun mal gang und gebe. Das nennt sich zuarbeiten!


Lass dich nicht unterkriegen!

Gruß Xandria

Re: Buchführungspraktikum, Wohnung, Nasennebenhöhlen und andere Katastrofen

Farbexpertin, Freitag, 20.03.2009, 19:01 (vor 6152 Tagen) @ Xandria

Hi Xandria,

Hast du diese Misstände bei deinem Chef erwähnt (kritisiert)? Es sieht nämlich so aus, dass man seinem Vorgesetzen erst mal auf solche Dinge hinweisen muss und ihnen (ihm) Zeit einräumen muss, diese zu beheben - ähnlich wie bei einer Mietminderung. Hast du das getan?

Ja, Resultat, es interessiert dort niemanden. Aber ausser den zwei Leutchen da, will auch niemand da arbeiten*g

Würde ich so nicht sehen. Wieder eine Erfahrung mehr! Was meinst Du wieviel chaotische Büros es gibt. Ich habe schon in einigen gearbeitet.

Stimmt, ich weiss, was ich noch dazulernen müsste.

Dein Chef muss sich auch nicht in Buchführung auskennen - das ist dein Job!

Nee, es ist seiner. Er will dort Leute in Buchhaltung ausbilden. Wie soll das gehen, wenn er es selbst nicht kann?!

Allerdings muss er für die Bilanz gradestehen, wenn er sie unterschreibt. Wenn du ihn auf die Fehler hingewiesen hast und er sie so belässt, ist das wirklich nicht dein Problem. Halte das allerdings schriftlich fest, sonst kann er dir später vielleicht einen Strick draus drehen!
Ich arbeite schon mein ganzes Berufsleben im Büro und es sieht so aus, dass meine jeweiligen Chefs zwar ihr Fachwissen, aber von den Abläufen im Büro selbst of keinen blassen Schimmer haben.

Er arbeitet ja selbst da, und baut Mist ohne Ende. Die Firma ist ruiniert.
Gerichtsvollzieher und so.. er verschlampt Schreiben, vergisst alles

Diese Abläufe zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass alles richtig ist, dass ist unser Job!

Nee, dass sind die Aubgaben,. die ihm übertragen wurden, er erledigt sie nur irgendwie nicht... in der Firma gibts nur ein Paar Wohnungen zu verwalten, sonst nichts. Aber alles läuft schief. Er kommt mit nichts klar.

Und eigentlich ist geplant, dass er Leuten Buchführung beibringt, dafür existiert dieses komische Firmengemisch.


Lass dich nicht unterkriegen!

Nee, ich hab mir einige Bücher besorgt, lerne vormichhin.
Und schreibe demnächst noch was zur erklärung, ist auch komisch, mit der Firma. bibliothek schliesst jetzt

LG
Farbexpertin

noch einige Details. ist irgendwie lustig...

Farbexpertin, Dienstag, 24.03.2009, 17:23 (vor 6148 Tagen) @ Xandria

Hi Sandria,

heute habe ich ein kleines bisschen mehr Zeit. Habe deine Antwort nochmal gelesen.

Dein Chef muss sich auch nicht in Buchführung auskennen - das ist dein Job!

Ich bin nur in diesem Praktikum da, sonst macht er das ja selber und weil er soviel falsch macht, hat er Ärger mit dem Finanzamt.

Er wollte mir immer erklären wie alles geht, es hat ihn nie interessiert, wenn ich ihm gesagt habe, dass das nicht sein kann. Er hätte sich ja mal sachkundig machen können. Stattdessen meinte er, er könnte Leute ausbilden.

Wenn sich Praktikanten telefonisch bewarben, erkärte er, er würde halt Buchhalter ausbilden. Kamen die dann zum Vorstellungsgespräch, erklärte er:

"Buchführung is so eine kniffelige Sache, da kommen so schwierige Sachen vor, die lernt man in keinem Unterricht und in keinem Lehrbuch. Das ist so kompliziert.... ich habe nun schon 5 (nochmal in Buchstaben: fünf) Bilanzen abgegeben, immer neue Versionen, die waren aber alle falsch. Naja, ich habe da saldiert, dass fand das Finanzamt nicht gut, da muss ich mir was anderes einfallen lassen. Ich habe hier die Software xy. Die bilanzen sind immer falsch, das liegt an dem Programm. Da kann man machen was man will, das baut da immer so Fehler rein..."


Und so geht das immer weiter! Ich hatte übrigens kein vorstellungsgespräch. Die Leute, die sich vorstellen, kommen dann nie wieder. Tja, ich war blöd genug, an diese Firma zu geraten.


Früher waren mal ab und zu Praktikanten da. Jedenfalls hat er die Buchführung sonst immer gemacht und sich halt von Praktikanten helfen lassen. Auch 2006, wo ja die Verbindlichkeiten auf die falsche Seite der Bilanz geraten waren, das hat er gemacht. Nun wurde die gesamte Buchhaltung zum dritten mal neu gemacht. Dabei habe ich geholfen. Und ich sollte immer so kuriose, total falsche Buchungen vornehmen und er meinte, er würde mir Buchführung beibringen. Da half alles Protestieren meinerseits nichts.

Wenn du ihn auf die Fehler hingewiesen hast und er sie so belässt, ist das wirklich nicht dein Problem.

Mir wäre es nur lieber gewesen, wenn ich dort wirklich was hätte lernen können.

Halte das allerdings schriftlich fest, sonst kann er dir später vielleicht einen Strick draus drehen!
Ich arbeite schon mein ganzes Berufsleben im Büro und es sieht so aus, dass meine jeweiligen Chefs zwar ihr Fachwissen, aber von den Abläufen im Büro selbst of keinen blassen Schimmer haben.

Das sollte in meinem Fall eigentlich anders sein, denn er will ja die Leute ausbilden, das kann man eben nur, wenn man es selber kann. Daher regt mich dieser Cheff so auf.

Diese Abläufe zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass alles richtig ist, dass ist unser Job! Unsere Chefs denken oft wir drücken nur auf ein paar Knöpfe und alles wird gut! Pustekuchen! Das ist nun mal gang und gebe. Das nennt sich zuarbeiten!

Er sitzt ja im gleichen Büro. Naja, Post schmeisst er in irgendeine Ecke, lag sogar schon was unterm Tisch! Er wundert sich, dass der Gerichtsvollzieher kommt. Dann stellt er plötzlich fest, es kam ja doch ein gelber Brief, das hat er total vergessen! Der war irgendwo in den Papieren. uijuijui! Posteingangs und -ausgangsbuch gibts auch nicht, das hält man da für überflüssig. Und wann welche RAten und ABschläge fällig sind, naja, da muss er alle paar Tage anrufen und nachfragen. Sowas kann doch nicht sein?!?!

Lass dich nicht unterkriegen!

Nee, nee, ich erkundige mich immer woanders, wie das denn alles richtig geht. Ist aber nicht Sinn eines Praktikums.

LG
Farbexpertin

Re: noch einige Details. ist irgendwie lustig...

Xandria, Donnerstag, 26.03.2009, 17:05 (vor 6146 Tagen) @ Farbexpertin

Hallo liebe Farbexpertin,

hoffe du liest das noch, wenn du aus dem Krankenhaus raus bis!

Nicht jeder der sich Chef nennt, ist auch einer.

Für mich sieht es so aus als hätte dein Chef ein kleines Problem mit Ordnung und Struktur. Vielleicht ist er ja ein "Büro-Messie" (Wenn im das Finanzamt auf die Füße tritt, wäre ja auch der Leidensdruck gegeben).

Wie trotz dieser Problem Chef hat werden können? Naja, alles is möglich!

Wenn ich bedenke, wie zerstreut, chaotisch und angstzerfressen ich in meiner Messie-Hochphase war und auch heute immer mal wieder bin, wunderts mich selbst immer wieder wie ich das was ich über die Jahre trotzdem geschafft habe - eben geschafft habe!

Gruß Xandria

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