Re: Partnersuche - Vorurteile (Allgemein)

Farbexpertin, Montag, 17.08.2009, 16:50 (vor 5993 Tagen) @ Xandria

Hallo Leute,
"Liebe muss nicht zusammenpassen!" sagte mal eine Freundin zu mir! Und Recht hatse!

Die Erfahrung habe ich auch gemacht

Verlieben kann ich mich in wen auch immer. Unabhängig von Aussehen, Umfeld, Bildung, Geschlecht oder was auch immer!
Gefühl fragt nicht nach Umständen!

Leider... allerdings gibts keinen, der zu mir passt, das ist nun wieder eine andere Sache. Ich bin zu träge, zu schrullig, zu was weiss ich was und lebe ja generell gerne allein.
Nur habe ich früher dann immer nachgedacht, was ist das für einer und wenn ich dachte, es passt nicht, habe ich gleich die Finger davon gelassen. Bei meinem Ex habe ich es anders gemacht.....da habe ich nicht auf meinen Verstand gehört.

Was das Zusammenleben anbetrifft, denke ich sollte man da schon in den Grundsätzen der Lebensgestaltung übereinstimmen. Als Beispiel: Wenn ich selber ein Partyanimal und ständig unterwegs bin, was soll ich mit einer Coachpotato, der am Liebsten zu Hause vor dem Fernseher sitzt.

Richtig.
Was ich mich aber frage, ich denke so viel über viele Dinge nach und vielleicht können das einige Leute nicht verstehen. Man sollte ja ungefähr auch gleiche Interessen haben. Ich frage mich, ob z. B. Akademiker so komplett andere Interessen haben, als jemand, der weniger gebildet ist. Ob die nicht nur unterschiedliche Einstellungen, sondern auch so komplett andere Interessen haben? Auch wenn ich keinen Partner suche, frage ich mich, ob ich mich z. B. mit einem Arzt langweilen würde, bzw ob der so komplett andere Interessen hat als ich? Wobei das mit dem Arzt ja nur ein Beispiel ist. Ich hätte auch was weiss ich... Manager schreiben können oder Bilanzbuchhalter, der studiert hat.

Das kann meiner Meinung nach nur kurze Zeit funktionieren, aber nicht auf Dauer.
Was ungebildete Leute und/oder HartzIV-Empfänger betrifft, kommt es auf die jeweilige Einstellung der Person an.
Es gibt ja Leute, die "nur" die Sonderschule besucht haben, aber sich durch Bücher eine sehr gute Bildung angeeignet haben.

Stimmt, in einem Forum, in dem ich mal unterwegs war, "schwirrte" ein solcher rum und was der schreiben konnte, wie der sich ausdrücken konnte, alle Achtung, ein interessanter Mensch.

Warum sollten die nicht mit jemanden klarkommen, der z. B. Abitur hat?
Auch die HartzIV-Empfänger kann man nicht über einen Kamm scheren. Auch da gibt es eben jene, die sich mit ihrem Leben als Sozialschwache abgefunden haben und nichts mehr erwarten.

Mir ist einer bekannt, der hat aus der Not ne Tugend gemacht und betätigkt sich vorwiegend als Hausmann, passt auf die Kinder auf, wärend sie Geld verdient.

Mit so jemanden würde ich als Vollzeit-Berufstätige im Leben nicht zusammen sein wollen. Da wäre die Einstellung zum Leben an sich zu unterschiedlich.
Aber es gibt auch jene, die immer noch versuchen, das Beste aus sich und ihrem Leben rauszuholen. Und sich eben nicht mit ihrer Situation abfinden. Einen solchen Mann als Partner, warum nicht?
Dasselbe gilt für Depressive/Alkoholiker usw. Ich würde um meinerselbst willen (Aus einer Depression rausgekrabbelt) nicht mit einem Depressive zusammen sein wollen, aus Angst er könnte mich wieder in die Depression runterziehen.

Das kommt sicher auch darauf an, was der Mensch für eine Einstellung hat. Will er da raus oder hat er aufgegeben? Letzteres zieht einen runter.

Ansonsten, wenn das Gefühlt stimmt, ist alles möglich.

Tja... kürzlich hat mich eine Bekannte darüber aufgeklärt, dass einige Ärzte doch nicht so fremdartig sind, wie ich vermute. Naja, wir haben uns halt darüber unterhalten und sie kennt sich da aus [image], denn ihre Tochter ist Ärztin. Sie meint, die hätten auch normale Interessen. (woran ich immernoch zweifel, vielleicht sollte ich mal zum Test einen kennenlernen*LOL)

LG
Farbexpertin


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