Guten Morgen!
Bei uns ist Feiertag
- ausschlafen können - nachher zum Frühstück verabredet - jetzt erst mal in die Gänge und ins Bad kommen -
Einen schönen Tag wünscht
Donna
Re: Start in den Freitag
Anke, Freitag, 06.01.2012, 10:41 (vor 5109 Tagen) @ Donna
Hallo,
hier ist leider kein Feiertag, trotzdem ein Tag ohne Termine für mich. Den Schreiner habe ich auf nächste Woche verlegt. Der Vermieter ist zwar im Haus und begutachtet die Sturmschäden, will aber nichts von mir. Also kann ich schon einmal ein paar Dinge für nächste Woche vorbereiten (sehr viele und sehr anstrengende Termine nächste Woche) und mich nachher der Küche widmen. Und ein bisschen BB im Wohnzimmer und Bad. Arbeitszimmer kommt dann vermutlich erst morgen dran.
Einen schönen Feiertag denen, die ihn haben.
LG Anke
Start in den Freitag
MarLe, Freitag, 06.01.2012, 12:21 (vor 5109 Tagen) @ Donna
Mahlzeit,
ich habe mir heute vorgenommen, reinzuspringen.
Keine Gedanken, kein Plan.
Nur irgendwas!
Alles hilft.
Gedankensalat
MarLe, Freitag, 06.01.2012, 12:32 (vor 5109 Tagen) @ MarLe
Tja,
da wird es kritisch. *grins
Meine Gedanken überschlagen sich.
von: Wie sieht es hier aus,
dringend spülen und was anpacken,
zu: man muss die Wohnung so haben, dass immer jemand in den Flur kannbis hin zu: Schön das die Sternsinger dieses Jahr da waren, das Haus ist gesegnet!
...und zwischendrin noch Erinnerungen. *tief seufz
---
Denn ich bin mit meinen (damals kleinen) Kindern auch mitgelaufen und wir haben die Sternsinger gegeben.
Anstrengend, sehr anstrengend.
Aber jedes Kind ist überzeugt und glaubt.
Es glaubt fest daran, das Haus und 'alle die da gehen ein und aus' zu segnen, zu beschützen.
Ich glaube auch daran.
Wer die Kinder bei ihrer Arbeit begleitet hat und ihre Augen gesehen hat, der wird weicher. *find
---
Gestern hat manches funktioniert, anderes gar nicht.
Kuddelmuddel.
So würde ich sagen.
Allerdings habe ich 2 Babyschuhe fertig. *grins, nur mit zwei unterschiedlichen Wollen.
Es fehlen also auf alle Fälle noch mindestens ein Schuh, damit es ein Paar ist.
---
Ich selber bin platt und antriebslos.
Und ein paar Telefonate, die nie was gutes beinhalten, machen mir Sorgen.
Schnell drehen sich die Gedanken um Organisation und um die Klärung von Problemen...dabei sind das nicht meine Sache.
Nur einfach hinzuhören und dann wieder auf mich umzuschwenken funktioniert überhaupt nicht.
Permanent wird eine Art "Mutterinstinkt" angerührt - und ich fürchte, das ist auch beabsichtigt.
---
Was ist hier wichtig?
Was ist mir wichtig?
Was tut mir gut?
Was ist notwendig?
Letzter Frage ergibt wohl auch einen Rahmen, einen Zeitrahmen *denk
essen, mit Hund gehen.
Daraus ergeben sich dann auch wohl die nächsten Schritte:
Küche!
# spülen
# Müll
# Herd, Tisch
= kochen.
OK. Kleine Schritte, aber weitergehen.
LG
Marlene
Fragen an das Forum
MarLe, Freitag, 06.01.2012, 13:50 (vor 5109 Tagen) @ MarLe
Ich hab da mal eine Frage. ![[image]](http://www.GratisSmilies.de/smilies/foren/foren_02.gif alt=smile)
Auf die Frage "Was ist täglich in einem Haushalt zu tun?"
kam ich ins schlingern.
Tja, was ist den täglich zu tun?
Was mir sofort einfiel waren so banale Dinge wie: spülen, Tisch frei räumen, Bett machen, Spiegel und Waschbecken auswaschen, anziehen, Wäsche wegräumen, waschen, kochen.
...und dann verließen sie ihn = heißt, es wurde mir schwer darüber etwas dazu zu sagen.
Ich habe meinen Plan.
Aber, das ist mein(!) Plan.
Und der geht von mir und meiner Situation aus.
Und: Ich bin Messie.
Ich habe Altlasten.
Ich habe Chaos, dass will zusätzlich bearbeitet werden.
Ich kann mich an "Haushalt" festkrallen und werde doch nie fertig.
Zufrieden - das kann ich erreichen, aber auch das bedarf meines(!) Blickes und meiner Wertung.
Was macht ein Haushalt für Arbeit?
Ein geregelter?
Habt ihr eine Vorstellung, was für Arbeiten täglich anfallen?
Mir zeigt diese Frage und das konfuse Beantworten, dass ich noch weit von 'normal' entfernt bin.
---
Dabei hängt genau diese Frage sicher mit der zusammen, die mich schon eine Weile beschäftigt,
nämlich, wie man einen 'ordentlichen Eindruck' erschafft.
Z.B. wirkt es für das Auge ruhiger, wenn über ein gemachtes Bett eine Tagesdecke liegt.
Oder: Eins, zwei Bilder in Rahmen wirken ruhiger und aufgeräumter als eine Bildercolage.
Oder: Ein geschlossener Schrank wirkt auf das Auge ruhiger, als ein aufgeräumtes Regal...usw.usw.
Auch das ist eine Frage an euch:
Wie und mit welchen Mitteln kann man den ersten Eindruck beeinflußen? Dem Auge Ruhe und Ordnung vermitteln?
Liebe Grüße
Marlene
Einen ordentlichen Eindruck verschaffen
Donna
, Freitag, 06.01.2012, 14:51 (vor 5109 Tagen) @ MarLe
Frage ..., die mich schon eine Weile beschäftigt,
nämlich, wie man einen 'ordentlichen Eindruck' erschafft.
Z.B. wirkt es für das Auge ruhiger, wenn über ein gemachtes Bett eine Tagesdecke liegt.
Oder: Eins, zwei Bilder in Rahmen wirken ruhiger und aufgeräumter als eine Bildercolage.
Oder: Ein geschlossener Schrank wirkt auf das Auge ruhiger, als ein aufgeräumtes Regal...usw.usw.
Liebe Marlene,
mein gemachtes Bett sieht auch ohne Tagesdecke gut aus.
Ich glaube, es ist wichtig, dass der Blick, den man von der Tür aus hat, auf einen schönen Bereich fällt. Das kunterbunte Bücherregal NEBEN der Tür stört längst nicht so, als wenn der Blick frontal drauf fällt.
Wenn du mal in einer Buchhandlung bist, schau mal in "Das Haus, das sich von selbst aufräumt" auf Seite 159, da ist es gut beschrieben. (Ich kann das Buch nicht wirklich empfehlen, der Titel verspricht mehr, als er hält, aber man kann es mal durchschmökern, sind ein paar gute Tipps dabei.)
Ich war neulich wieder in einer Wohnung, in der alles aufgeräumt und "ruhig" und hinter Schrankwänden verborgen ist. Das ist schon okay, aber in einer "lebendigen" Wohnung fühle ich mich persönlich wohler
LG
Donna
Re: Danke für den Büchertipp
MarLe, Freitag, 06.01.2012, 16:06 (vor 5109 Tagen) @ Donna
Liebe Donna,
ganz lieben Dank für den Büchertipp.
(und für die Beschreibung *
)
Ich stimme dir zu, auch für mich zählt Lebendigkeit und ein "gewisses" Maß völlig aus.
Für mich macht das Sinn, aber ich bin ja auch mein eigener Herr.
Ich bekomme viel erzählt und mit, was in einer Wohngruppe passiert, dass macht mich sehr nachdenklich.
Denn dort lautet die Vorgabe eher: Bitte wie im Katalog; wie aus einem Artikel aus 'Schöner Wohnen'.
Das sind für mich zwei verschiedene Welten, die auch nicht zusammen gehen.
Wie bekommt man da die Kurve, wie einen Kompromiss und wie kann man selber (und seine Vorstellung von wohnen)
bestehen?
Nochmal danke für den Tipp.
Werde mal durch die Buchhandlung schmökern. ![[image]](http://www.GratisSmilies.de/smilies/foren/foren_40.gif alt=zwinker)
Lieben Gruß
Marlene
Re: Fragen an das Forum
Rumpel, Freitag, 06.01.2012, 20:39 (vor 5109 Tagen) @ MarLe
Ich hab da mal eine Frage.
Auf die Frage "Was ist täglich in einem Haushalt zu tun?"
kam ich ins schlingern.
Tja, was ist den täglich zu tun?
Was mir sofort einfiel waren so banale Dinge wie: spülen, Tisch frei räumen, Bett machen, Spiegel und Waschbecken auswaschen, anziehen, Wäsche wegräumen, waschen, kochen.
...und dann verließen sie ihn = heißt, es wurde mir schwer darüber etwas dazu zu sagen.
Das ist eine arg grobe Einteilung, und enthält bestimmt etwas, was du *nicht* täglich tun musst. Mußt du *täglich* Wäsche waschen? Meine Mutter hatte es da vor 1957 einfach: Es gab 6 Mietparteien im Haus, und eine Waschküche, d.h. es gab für jeden Mieter einen festen Waschtag, an dem er den Waschkessel in der Waschküche und die Wiese zum Bleichen der Wäsche nutzen konnte. Rasenbleiche funktioniert ohne Chemie, nur mit Sonnenlicht. Da mußte sich meine Mutter also keine Gedanken machen, wann sie mit welcher Temperatur welche Wäsche zu waschen hat.
Ich bin Single, und wasche nach Bedarf, in der Reihenfolge 60°Wäsche, 30° T-Shirts+Hemden, bei Bedarf 30° Oberwäsche (Hosen, Jacken oder Wollsachen/Wollprogramm), 30° Socken, danach wieder 60°Wäsche. Einmal jährlich Kochwäsche, um die Waschmaschine zu desinfizieren, falls da etwas nötig wäre.
Ich habe meinen Plan.
Aber, das ist mein(!) Plan.
Und der geht von mir und meiner Situation aus.
Und: Ich bin Messie.
Ich habe Altlasten.
Ich habe Chaos, dass will zusätzlich bearbeitet werden.
Ich kann mich an "Haushalt" festkrallen und werde doch nie fertig.
Zufrieden - das kann ich erreichen, aber auch das bedarf meines(!) Blickes und meiner Wertung.
Was macht ein Haushalt für Arbeit?
Ein geregelter?
Habt ihr eine Vorstellung, was für Arbeiten täglich anfallen?
Mir zeigt diese Frage und das konfuse Beantworten, dass ich noch weit von 'normal' entfernt bin.
Was ist "normal"?
Normalität ist eine statistische Definition, und Normalität ist ein breiter Bereich. Wo fängt Zwanghaftigkeit an, in Richtung Mess oder Cleanie?
Meine Mutter war Hausfrau, die begann ihren Tag damit, Frühstuck zu machen, dann drehte sie die Runde durch die Wohnung und staubte alles ab, das durften später die Kinder machen, täglich wurde Milch geholt, ca. 2km, ab und zu dazu Brot beim Bäcker, ca. 3km, + Metzger 4km, mit Markt 6km Fußweg insgesamt, mit zwei vollen Einkaufstüten rechts und linksMilch und Brot holen durften auch die Kinder alleine schon im Vorschulalter, obwohl es zum Überqueren der Umgehungsstrasse weder Ampel noch Zebrastreifen gab, und vor und hinter der Kreuzung Tempo 70 erlaubt waren.
Als ich als Schüler mal auf dem Rückweg vom Schwimmbad an dieser Kreuzung links abbog, um nachhause zu kommen, fuhr mir ein überholender Autofahrer hupend das Rücklicht ab.
Was dürfen Kinder heutzutage noch? Im Grundschulalter selbst mit dem Rad zur Schule fahren? Selbst 20 bis 30km in der Gegend rumgurken? Bäume klettern, ein paar Zwetschgen zum sofortigen Verzehr klauen, Walderdbeeren und Heidelbeeren essen, ohne vorher auf Fuchsbandwurm zu testen? Sauerampfer, Hasenklee?
Im Wechsel mit der Nachbarwohnung mußten Flur und die Treppe runter zum nächsten Stockwerk gereinigt und gebohnert werden, ob wöchentlich gebohnert wurde, weiß ich nicht mehr.
Jede Mietpartei hatte im Keller eine eigene 40-l-Mülltonne aus Metall, die vertrug auch heiße Asche. Papier war keines drin, daß wurde nämlich zum Ofen-anmachen benutzt.
Die Mülltonne mußte einmal wöchentlich selbst vom Mieter die Kellertreppe hoch vor die Tür geschleppt werden. Man hätte sie auch draußen stehen lassen können, wenn man nicht mit Metalldieben hätte rechnen müssen.
Meine Mutter war also mit 2x täglich kochen, und jeweils anschließend von Hand spülen, Kinder durften abtrocknen, und der Wäschepflege (Socken stopfen, Knöpfe annähen) ausgelastet. Heute hätte sie von der damaligen Wohnung aus insgesamt 4km Fußweg zum nächsten tegut-Supermarkt (an der Umgehungsstraße, keine andere Läden), oder 6km zum Markt in der Innenstadt, auf dem Weg dahin keine Milchläden, Bäcker, Metzger, Schuster. Von der neuen Wohnung aus sinds 1km (ein Weg) ins Ladenzentrum des Stadtteils mit drei Bäckern, zwei Apotheken, einem Metzger und einem Supermarkt in 50m Umkreis.
Heute gibts Waschmaschine, Spülmaschine, Trockner, pflegeleichte Treppen, bügelfreie Wäsche, Papiertaschentücher
Als Kind hasste ich das Abtrocknen, weil nach drei Teilen schon das Handtuch naß war. Das ging mir gegen die Logik, mit einem nassen Handtuch etwas abtrocknen zu wollen, und damit auch gegen meinen Perfektionismus. Meine Mutter hatte keinen Ständer fürs Geschirr, in dem Teller erstmal hätten abtropfen können, damit das Handtuch nicht gleich naß wird. Wenn ich mir, als wir älter waren, Sonntags mit meinem Bruder den Job teilte, spülte ich lieber als abzutrocken, denn nasse Hände beim Spülen sind ja natürlich.
Als Student und später alleine im Haushalt stapelte sich manchmal bei mir das Geschirr, bis mir auf einmal auffiel, daß es nichts bringt, 30min zu grübeln ob schon genug Geschirr zusammen ist daß sich Spülen auch lohnt, wenn in 15min das Spülen erledigt ist.
Ich hatte auch mal eine Spülmaschine, aber als meine Freundin auszog, merkte ich schnell, daß die für mich nicht lohnte. Ich habe selten gekocht, meist nur Brot mit Käse gegessen, also kein verschmutztes Geschirr produziert. Wenn ich verschmutztes Geschirr in die Spülmaschine packte, und wegen ein oder zwei Tellern nicht gleich spülte, fing die an zu schimmeln. Deswegen spüle ich seit dreißig Jahren von Hand.
Achso, zum Thema "täglich Waschbecken auswischen":
Trockenrasierer müssen nach jedem Gebrauch gereinigt werden, d.h. den Scherkopf mit der Scherfolie abnehmen, im Waschbecken ausklopfen, den Klingenblock mit Bürste säubern oder mal kurz anblasen.
Das versaut natürlich das Waschbecken, und da gibts dann zwei Möglichkeiten:
a) Das Weib im Haushalt wischt hinterher
b) die Weiber in der WG quengeln, bis der Herr dran denkt, seinen eigenen Dreck wegzuwischen.
Mein Vater wischte mit fließendem Wasser mit der Hand nach.
Wenn es auf der Gästetoilette kleine Gästehandtücher gibt, kann man die natürlich zum Trockenwischen des Beckens benutzen. Man kann auch vor Handtuchwechsel mal das Waschbecken reinigen und mit dem alten Handtuch trockenreiben.
Aber täglich? Du solltest mal deine Familienmitglieder dazu erziehen, nicht solche Drecksäue zu sein, daß du hinterhersein mußt, oder dir die Frage stellen, ob du mit deinen Ansprüchen nicht etwas übertreibst. Ob du überziehst, oder deine Männer, kann ich nicht beurteilen. Ich kenne die Situation nicht, und ich bin Mann 
---
Dabei hängt genau diese Frage sicher mit der zusammen, die mich schon eine Weile beschäftigt,
nämlich, wie man einen 'ordentlichen Eindruck' erschafft.
Häh?
Was willst du vorgaukeln?
Da empfehle ich dir eine 7-Zimmer-Wohnung, die ersten beiden Zimmer neben der Tür als öffentliche Räume, ungenutzt kann sich da kein Mess breitmachen, und im nicht-öffentlichen Rest der Wohnung kannst du dann dein Chaos pflegen.
Meine Großeltern waren Nebenerwerbslandwirte, das Wohnzimmer wurde nur Sonntags bei Besuchen genutzt. In der Küche hingen die Fliegenfänger von der Decke, und die totgeschlagenen Fliegen lagen auf dem Sofa, mein Opa räumte die nämlich nicht weg.
Z.B. wirkt es für das Auge ruhiger, wenn über ein gemachtes Bett eine Tagesdecke liegt.
Wie oft gehst du ins Schlafzimmer, wer sieht das?
Ich nehme mal an, du machst dir auch noch Gedanken darüber, ob die Tagesdecke ihren Zweck erfüllt, das richtige Muster/Motiv/Design hat. Wozu? Falls du nicht alleine in einem Ein-Zimmer-Appartment wohnst, aber da gibts bessere Lösungen als ein platzraubendes Bett.
Oder: Eins, zwei Bilder in Rahmen wirken ruhiger und aufgeräumter als eine Bildercolage.
Reine Geschmackssache. Warum machst du es nicht so wie deine Eltern, Großeltern, oder Freunde?
Oder einfach so, wie es dir gefällt?
Nicht, was "Schöner Wohnen" diese Woche vorschlägt, denn das beißt sich unter Umständen mit der neusten Ikea-Reklame, oder der anderen Fachzeitschrift "Das moderne Haus" oder irgendwelchen Designerrichtlinien aus Bauhauszeiten. Bauhaus Weimar, nicht der gleichnamige Baumarkt
wikipedia Bauhaus
Oder: Ein geschlossener Schrank wirkt auf das Auge ruhiger, als ein aufgeräumtes Regal...usw.usw.
Du verwechselst da was. Was hat "Augenberuhigung" mit Mess zu tun? Ich kriege Augenkrebs, wenn ich so manche Website betrachte. Die bairische Kabarettistin Monika Gruber (such mal auf Youtube) brachte es auf den Punkt:
Auf die Bemerkung ihrer Freundin, mit 39 sei sie zu alt, um noch einen abzukriegen, hätte sie geantwortet: Wozu? Stationär käme ihr keiner mehr ins Haus, höchstens ambulant. Männer würden doch nur die Wohnung vermüllen.....lange Pause... das machten Frauen auch, nur würden sie das "dekorieren" nennen.
Da ist was dran 
Ausschnitt: br.de Monika Gruber
Sie tritt auch u.a. im ZDF in "Neues aus der Anstalt" auf.
Aber wenn dich "schöner Wohnen" interessiert, da hatte ich in der Antwort an "Frau Paladin" noch einen Link gepostet, 20 Tipps vom Architekten
Auch das ist eine Frage an euch:
Wie und mit welchen Mitteln kann man den ersten Eindruck beeinflußen? Dem Auge Ruhe und Ordnung vermitteln?
Da hilft das alte US-Marketing-Sprichwort:
You never get a second chance to make a first impression.
Du solltest also ohne Möbelwagen (und damit ohne Altlasten) ein paar Hundert km umziehen, dir die leere Wohnung allmählich nur minimal füllen, und einen neuen Bekanntenkreis suchen, der dich noch nicht kennt.
Oder:
Da du deinen ersten Eindruck schon gemacht hast, und dich dein Bekanntenkreis lange genug kennt, daß du ihnen nichts vorspiegeln kannst, solltest du mal aufhören dich selbst zu belügen, und die Themen "Mess" und "Schöner Wohnen" voneinander trennen, die haben nichts miteinander zu tun. Oder hast du ein Abo, und willst mit jedem Heft umgestalten?
Überleg dir mal, in welchen Schwierigkeiten die Playboy-Abonnenten stecken
LG Rumpel
Re: Danke Rumpel
MarLe, Freitag, 06.01.2012, 22:45 (vor 5109 Tagen) @ Rumpel
Guten Abend Rumpel,
ich danke dir für deine Antworten.
Es ging allerdings nicht um meinen Haushalt und meine Situation.
Vielmehr ist das eine Fremdsituation, die mich allerdings sehr zum Nachdenken brachte
und in der ich gefragt worden bin.
Aufgeräumt und den Eindruck von 'schöner Wohnen' wird vom Mietezahler an die Mitbewohner gefordert.
Deine Antworten gingen etwas am Thema vorbei, waren mir aber Gedankenfutter.
Danke dafür
Lieben Gruß
Marlene
Re: Fragen an das Forum
Schlumpfine, Freitag, 06.01.2012, 21:09 (vor 5109 Tagen) @ MarLe
>Tja, was ist den täglich zu tun?
[quote]Was mir sofort einfiel waren so banale Dinge wie: spülen, Tisch frei räumen, Bett machen, Spiegel und Waschbecken auswaschen, anziehen, Wäsche wegräumen, waschen, kochen.
...und dann verließen sie ihn = heißt, es wurde mir schwer darüber etwas dazu zu sagen.
Was macht ein Haushalt für Arbeit?
Ein geregelter?
Habt ihr eine Vorstellung, was für Arbeiten täglich anfallen?[/quote]
Liebe Marlene, als ich angefangen habe, die Verantwortung für die Funktionalität und das Aussehen unseres Haushalts zu übernehmen, habe ich im Mutter-Kind-Kurheim die <a href=http://www.good-practice.de/beispiele_hauswirtschafter.pdf>Hauswirtschaftsmeisterinnen[/link] (ja, es gab tatsächlich mehrere: Eine für die Speisezubereitung, eine für die Raumpflege und eine für die Wäschepflege und Deko) gefragt, was aus ihrer Sicht absolut essentiell in einem gut geführten Haushalt sei.
Mehrmals täglich:
Kleine Kinder, Kranke und Haustiere versorgen
Mahlzeiten zubereiten
Tisch decken und abräumen
Aufräumen
Täglich Lüften und Betten machen
Täglich alle Fußböden trocken fegen bzw. staubsaugen
Täglich (macht deutlich weniger Arbeit als längere Intervalle, ggf. - Familienfeier, viele Besucher - ist das sogar mehrmals täglich sinnvoll)
- Küchenarbeitsflächen
- Spüle
- Esstisch
- Waschbecken
- Duschtassen
- Wannen und
- Toiletten feucht reinigen
Ggf. vorher aufräumen (Stichwort BB)
Täglich Esszimmer, Küche, Bäder und Eingangsbereiche wischen
Täglich Einkaufsliste aktualisieren
Täglich Putztücher, Handtücher, Spültücher und Waschlappen wechseln
Schnee räumen bzw. Gartenpflanzen gießen
Regelmäßig - je nach Haushaltsgröße -
einkaufen (Ob zweimal pro Woche oder einmal alle zwei Wochen sinnvoll ist, hängt von der Personenzahl im Haushalt ab).
Vor jedem Einkauf Mahlzeiten und andere Vorhaben (Waschen, Nähen, Schule, Büroarbeiten, Reparaturen ...) für den Zeitraum bis zum nächsten Einkauf grob vorplanen und Vorräte checken.
Schlaf- und Wohnräume 2 x pro Woche putzen
Staubwedeln
Kinderzimmer für jüngere Kinder ggf. mit in den Küche-Bad-Diele-Rhythmus aufnehmen.
Waschen
Trocknen
Falten
Alle zwei bis vier Wochen
- Bügeln
- Flicken
- Stopfen
- Betten beziehen
- Ein Zimmer gründlich sauber machen
D. h. Regale, Schubladen, Schränke, Vitrinen etc. leeren, feucht auswischen und wieder einräumen (gute Gelegenheit zum Entrümpeln)
Fußleisten, Lampen, Lichtschalter und Türen feucht abwischen
Fenster - in diesem Zimmer - putzen
So dass im Wechsel alle Zimmer in zwei bis vier Wochen einmal dran kommen
ggf. Rasen mähen
Unkraut jäten
Bei Bedarf:
Reparaturen sofort durchführen, Ersatzteile (Fahrradventile, Staubsaugerbeutel, Leuchtmittel, Dichtungen, Sicherungen etc.) beschaffen, sobald sie aus dem Vorrat entnommen wurden
>Mir zeigt diese Frage und das konfuse Beantworten, dass ich noch weit von 'normal' entfernt bin.
[quote]---[/quote]
Ja. Und?
Wer oder was ist schon "normal"?
Mit wem oder was vergleichst du dich?
>Dabei hängt genau diese Frage sicher mit der zusammen, die mich schon eine Weile beschäftigt,
[quote]nämlich, wie man einen 'ordentlichen Eindruck' erschafft.
Z.B. wirkt es für das Auge ruhiger, wenn über ein gemachtes Bett eine Tagesdecke liegt.
Oder: Eins, zwei Bilder in Rahmen wirken ruhiger und aufgeräumter als eine Bildercolage.
Oder: Ein geschlossener Schrank wirkt auf das Auge ruhiger, als ein aufgeräumtes Regal...usw.usw.
Auch das ist eine Frage an euch:
Wie und mit welchen Mitteln kann man den ersten Eindruck beeinflußen? Dem Auge Ruhe und Ordnung vermitteln?[/quote]
Gegenstände nur im, nicht auf dem Schrank aufbewahren. Wenn die oberkanten glatt und regelmäßig aussehen, schafft das viel Ruhe und Klarheit fürs Auge
Weniger ist mehr
Leere Flächen lassen sich leichter reingen und in Ordnung halten.
Ich finde es absolut faszinierend, wie Gruppenräume im Kindergarten gestaltet sind:
Einerseits können sich dort 20 oder mehr Kinder aufhalten, dort spielen, basteln, toben, essen und schlafen ... andererseits sieht es dort jeden Abend, kurz bevor die Einrichtung schließt und die Putzkolonne anrückt so aus, als hätte sich nie ein Mensch dort aufgehalten. Morgens um 11 tobt dort das pralle Leben - nachmittags um 17 Uhr sieht es aus wie im Möbelhaus ...
Wie Ebbe und Flut
Wachen und Schlafen
Arbeiten und Entspannen
Aus diesen Wahrnehmungen und Gesprächen habe ich viel gelernt.
>Liebe Grüße
[quote]Marlene[/quote]
Ganz herzliche Grüße zurück von
Schlumpfine
Re: Ich verkürze deinen (im ganzen lesenswerten) Beitrag
Rumpel, Freitag, 06.01.2012, 21:17 (vor 5109 Tagen) @ Schlumpfine
... mal auf die praktischen Tipps.
Nicht, weil der Rest nicht lesenswert wäre, sondern um denen, die langen Texten abhold sind, die Kernaussage rauszuschälen:
Weniger ist mehr >Leere Flächen lassen sich leichter reinigen und in Ordnung halten.
Ich finde es absolut faszinierend, wie Gruppenräume im Kindergarten gestaltet sind:
Einerseits können sich dort 20 oder mehr Kinder aufhalten, dort spielen, basteln, toben, essen und schlafen ... andererseits sieht es dort jeden Abend, kurz bevor die Einrichtung schließt und die Putzkolonne anrückt so aus, als hätte sich nie ein Mensch dort aufgehalten. Morgens um 11 tobt dort das pralle Leben - nachmittags um 17 Uhr sieht es aus wie im Möbelhaus ...
Wie Ebbe und Flut
Wachen und Schlafen
Arbeiten und Entspannen >Aus diesen Wahrnehmungen und Gesprächen habe ich viel gelernt.
Besser hätte ich es nicht ausdrücken können
...ich konnte es auch nicht so ausdrücken 
LG Rumpel
Re: Danke
MarLe, Freitag, 06.01.2012, 22:40 (vor 5109 Tagen) @ Schlumpfine
Liebe Schlumpfine,
sei herzlichst umarmt.
Danke für deine Antwort.
Ich hab sie gleich lesen lassen und es gibt auch mir noch ganz viel.
Lieben Dank
Marlene
Re: Fragen an das Forum - *Danke* für deine Antwort Schlumpfine (n/t)
Uschi
, Sonntag, 08.01.2012, 21:54 (vor 5107 Tagen) @ Schlumpfine
- kein Text -
Re: Fragen an das Forum - Nachtrag: 2 weitere Punkte
Schlumpfine, Montag, 09.01.2012, 23:02 (vor 5106 Tagen) @ Schlumpfine
Liebe Marle, liebe MMs,
einen ganz ganz wichtigen Ratschlag der Profis habe ich noch vergesssen:
Die Entsorgung von Unbrauchbarem.
Wo einerseits ein enges Budget eine kluge Resteverwertung und vorbeugende Wartung und Instandsetzung vorschreibt, darf andererseits tatsächlich Überflüssiges keinen Platz einnehmen.
Am zweiten Tag sind Überreste von gekochten Kartoffeln die Grundlage für Bratkartoffeln o.ä.
Nach einer Woche sind sie Müll.
Zügig reapariert ist eine defekte Nachttischlampe oder eine Hose mit Loch ein paar Minuten oder Stunden, höchstens ein Wochenende lang außer Betrieb.
Irreparabel ist so etwas Müll.
Wo Haustiere sind, sind Apfel- oder Kartoffelschalen, Salat- oder Gemüsereste möglicherweise frisches Futter.
Wo es keine tierischen Mitesser gibt, sind diese Dinge Bio-Müll.
Müll muss täglich aus dem Haus.
An diesem Punkt waren die Damen sich durch die Bank einig.
Echte Wertstoffe (Altglas, Papier, Batterien, Metall, unpassende, intakte Kleidung, Lumpen ...) sollten zeitnah der Verwertung zugeführt werden.
Der Müll mit dem grünen Punkt bleibt ... Müll ... und Müll hat im Haus nichts zu suchen.
An dem Punkt waren sich alle Profis einig. Müll gehört je eher desto besser nach draußen in die Tonne.
Ein weiterer Tipp war:
Spiegel, Glastüren und andere glatte, glänzende Flächen sollten möglichst außerhalb der Reichweite von Kinderhänden angebracht sein. Es mache optisch sehr viel her, wenn solche Flächen wirklich glänzen und sei (bezogen auf Spiegel und Glas) auch sicherer für Kleinkinder.
Auch an diesem zweiten Punkt waren die Profis sich überall einig.
Der dritte Punkt war:
Flecken sofort entfernen.
Je älter der Fleck, desto schwieriger sei er zu lösen.
Diese Erfahrung war mir persönlich noch vor wenigen Jahren völlig unvertraut. Mittlerweile teile ich sie.
Wahrscheinlich habe ich noch mehr vergessen ... Danke für deine Anregung, liebe MarLe, mir diese Dinge (die mir nicht von Kindesbeinen an vertraut waren und wo's bei uns im Stress auch immer wieder hakt) wieder einmal ganz bewusst ins Gedächtnis zu rufen.
Gute N8!
Schlumpfine
Re: täglich ...und was dann? (war: Fragen an das Forum)
MarLe, Freitag, 16.11.2012, 20:15 (vor 4794 Tagen) @ Schlumpfine
Liebe Schlumpfine,
liebe MM's,
nach dem Faden hier habe ich meine Dienstagsarbeiten ausgerichtet.
Siehe da:
In einem besser strukturierten Haushalt und mit entsprechendem Umfeld kommt man super voran.
Ich kann sagen, dass ich die hier im Faden beschriebenen 'täglichen Arbeiten' jeden Dienstag mache
und sie -je nachdem- zwischen 2 und 3 Stunden in Anspruch nehmen.
Ich weiß ganz genau, wo und wie ich anfange und arbeite mich systematisch durch...aber dann???
Wenn alle Räume gestaubsaugt sind, das Bad komplett sauber, die Küche sauber einschließlich Fronten, das SchlZi bearbeitet, das WoZiDann, an dem Punkt stehe ich jedesmal ...mhm... etwas ratlos da.
Was dann?
Einen Raum gründlich. Jawohl.
Aber da gibt es soooo vieles, was ich eben nicht machen kann, nicht beschließen kann.
Kinder, Tiere und ältere Menschen versorgen -> das ist dann der Punkt an dem ich mit dem Kochen beginne und mich
um vorgenannte kümmere.
Einerseits macht es mich stolz und zufrieden, zu sehen, wie gut ich das alles hinbekomme...andererseits kann ich einfach nicht verknuffen, warum es in meiner Wohnung nicht möglich ist,
warum da alles soooo ganz anders ist, warum da soooo viele Steine im Weg liegen.
Außerdem ist es die ...mhm... Unsicherheit des: Was dann?
Macht mich richtig fertig.
Genau da fange ich an uneffektiv zu sein und auch lustlos und ohne große Motivation, ohne Antrieb.
---
Irgendwann werde ich es schaffen und in meiner Wohnung so wirken können.
Das will ich unbedingt.
Das es geht, sehe und merke ich ja.
...und außerdem habe ich ja in Form eines Kindes große Unterstützung gefunden.
Ich WILL es schaffen.
LG
Marlene
P.S.:
Meine Schwierigkeit auf den Punkt gebracht:
Was mache ich, wenn all die Dinge getan sind, die ich in diesem Faden finde.
Die Schränke ausräumen und von innen waschen? Kühlschrank durchsehen, Gefrierschrank abtauen, Fenster putzen?
Und wie kann ich mir das auflisten?
Ist ein ganz großer Schwachpunkt für mich.
Haushaltsaufgaben (Re: Fragen an das Forum)
Micha
, Donnerstag, 08.09.2016, 12:44 (vor 3402 Tagen) @ Schlumpfine
Hallo ,
Ich habe beim PTA'lern einen Artikel gefunden : Mehr Zeit einplanen - Frühjahrsputz .
Und da ich mit Zeitplanung Probleme habe und bisher den Tipp : die Dauer einzelner - von mir -
erledigte Aufgaben aufzuschreiben , noch nicht machte weil ich einerseits beim Anfangen rumtrödele und anderseits
mich in / mit Einzelheiten / Details immer wieder verzettele .. *ähm* .
Finde ich die "grobe Orientierung die die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen anbietet -
auch wenn diese Einteilung eigentlich für Haushaltshilfen gedacht ist" ganz nützlich für mich :
Zitat "Angesetzt sind hier etwa 30 min für das Reinigen der Heizkörper.
Für die Fußleisten sind 45 min nötig , je Tür und Rahmen etwa 10 min .
Checkliste = Aufgabenliste für die Wohnungsreinigung
... <tt>als Anregung ... zu verstehen.</tt>
Und für mich als Bestätigung , wenn ich es regelmässiger mache ,
dann dauert es auch nicht mehr so lange , wie im Moment noch .
Darum hänge ich es auch an Schlumpfines Posting
<small>
Mehrmals täglich:
Haustier versorgen
Mahlzeiten zubereiten
Tisch decken und abräumen
Aufräumen
Täglich Lüften und Bett machen
Täglich alle Fußböden trocken fegen bzw. staubsaugenTäglich (.. ggf. ... sogar mehrmals täglich ..)
- Küchenarbeitsflächen
- Spüle
- Esstisch
- Waschbecken
- Duschwanne und
- Toilette feucht reinigen
Ggf. vorher aufräumen (Stichwort BB)Täglich Esszimmer, Küche, Bäder und Eingangsbereiche wischen
Täglich Einkaufsliste aktualisieren
Täglich Putztücher, Handtücher,
Spültücher und Waschlappen wechselnBalkonpflanzen gießen
Regelmäßig - je nach Haushaltsgröße - einkaufen (..).Vor jedem Einkauf Mahlzeiten und andere Vorhaben (Waschen, Nähen, Schule, Büroarbeiten, Reparaturen ...)
für den Zeitraum bis zum nächsten Einkauf grob vorplanen und Vorräte checken.
Schlaf- und Wohnraum 2 x pro Woche putzen
Staubwedeln
Waschen
Trocknen
Falten
Alle zwei bis vier Wochen
- Bügeln
- Flicken
- Stopfen
- Bett beziehen
- Ein Zimmer gründlich sauber machen
D. h. Regale, Schubladen, Schränke, Vitrinen etc. leeren, feucht aus-
wischen und wieder einräumen (gute Gelegenheit zum Entrümpeln)
Fußleisten, Lampen, Lichtschalter und Türen feucht abwischen
Fenster - in diesem Zimmer - putzen
</small>
Re: Haushaltsaufgaben (Re: Fragen an das Forum) Forums - Wiki
Uschi
, Donnerstag, 08.09.2016, 13:25 (vor 3402 Tagen) @ Micha
Hallo liebe Micha,
danke für Deinen Beitrag mit der Verlinkung zur Verbraucherzentrale. ![[image]](http://www.forum.tervara.de/forum46830/smilies/smiley-channel.de_froehlich015.gif alt=smile)
Schade, dass unser Forums-Wiki nicht funktioniert, sonst könnte man solche Links oder Beiträge dort hinterlegen ...
Darum hänge ich es auch an Schlumpfines Posting.
Ich erinnere mich, dass Schlumpfine irgendwann etwas über Haushaltsaufgaben, bzw. -arbeiten schrieb. Dies finde ich einen guten Anhaltspunkt.
Wo ist Deine Frage an das Forum?
Es gibt viele Wochen- und Arbeitspläne.
Bei ihnen fehlen für mich die Zeitfenster für die Altlasten.
Mein Gedanke ist, da wieder anzusetzen.
Ein leerer Wochenplan, in dem ich eintrage was ich wann erledigen will, die Tagesthemen, die Wochenthemen,
wann ich Termine habe, rückwärts vom Termin gerechnet, wann ich mich für einen Termin umziehen und los muss um pünktlich zu sein, Zeit für Pausen. ![[image]](http://www.forum.tervara.de/forum46830/smilies/smiley-channel.de_froehlich015.gif alt=smile)
*winke* Uschi
Haushaltsplan mit Zeit für Altlasten (Re: Haushaltsaufgaben)
Micha
, Donnerstag, 08.09.2016, 14:30 (vor 3402 Tagen) @ Uschi
Hallo Uschi ,
Darum hänge ich es auch an Schlumpfines ..
Ich erinnere mich, dass Schlumpfine irgendwann
etwas über Haushaltsaufgaben, bzw. -arbeiten schrieb.
*ähm* Ich habe mein "neues" Posting unter Schlumpfines "alte" Posting gehangen , das
sie als Antwort auf: Fragen an das Forum von MarLe am 06. Januar 2012 geschrieben hat
Ein leerer Wochenplan, in dem ich eintrage was ich wann erledigen will, die Tagesthemen, die Wochenthemen,
wann ich Termine habe, rückwärts vom Termin gerechnet, wann ich mich für einen Termin
umziehen und los muss um pünktlich zu sein, Zeit für Pausen.
So ähnlich mache ich es ja auch , aber ich habe Probleme
die Haushaltszeiten zu begrenzen bzw. zu schätzen .
Deswegen paßt für mich der Link auch gut .
Es gibt viele Wochen- und Arbeitspläne.
Bei ihnen fehlen für mich die Zeitfenster für die Altlasten.
Zeit für Altlasten - die plane ich ein , wenn ich (m)eine Grundordung erreicht habe , weil
ich dafür 1. Platz brauche und 2. vorher nicht genau planen kann , wielange ich brauche .
(Da ich nicht genau weiß , was für Arbeiten auf mich zu kommen , zb Sortieren und viel
"Müll" dabei , geht schneller , als viele Sachen die an unterschiedliche Plätze gehören .)
Micha
Re: Haushaltsplan mit Zeitfenster
Uschi
, Donnerstag, 08.09.2016, 19:28 (vor 3402 Tagen) @ Micha
Hallo Micha,
*ähm* Ich habe mein "neues" Posting unter Schlumpfines "alte" Posting gehangen , das
sie als Antwort auf: Fragen an das Forum von MarLe am 06. Januar 2012 geschrieben hat
es tut mir leid, dies sah ich nicht auf den ersten Blick.
So ähnlich mache ich es ja auch , aber ich habe Probleme
die Haushaltszeiten zu begrenzen bzw. zu schätzen .
Deswegen paßt für mich der Link auch gut .
Ich überlege, bevor ich mit einer Arbeit beginne, welche Zeit ich dafür brauche, z.B. 30 Minuten, dann die Hälfte der Zeit, also 15 Minuten dazu rechnen. Damit ich evtl. noch einen Zeitpuffer habe, rechne ich noch eine Pause von 10-15 Minuten danach dazu. Diesen Tipp gab mir eine Freundin. Die Zeit mit einem Kurzzeitwecker, Uhr oder Stoppuhr messen. Nur so kann ich zukünftig die Zeit für die Arbeiten besser kalkulieren. Gut ist es für mich, wenn ich die Arbeit nicht im vorgegebenen Zeitfenster beenden kann, wenn ich andere Arbeiten auf den nächsten Tag schieben kann, oder ich am nächsten Tag genügend Zeit habe die Aufgabe fertig zu stellen.
Für den Anfang finde ich auch gut, den eigenen Tagesablauf in einem Zeitplan festzuhalten. Muss ich auch mal wieder machen.
Was mache ich von wann bis wann ...
Viele Grüße Uschi
Re: Fragen an das Forum - für wen?
Donna
, Samstag, 07.01.2012, 00:09 (vor 5109 Tagen) @ MarLe
Liebe Marlene,
jetzt bin ich doch irritiert über deine Antworten an mich, Rumpel und Schlumpfine. Wir denken nach und schreiben, um DIR Impulse zu geben. Und dann geht es gar nicht um dich, sondern um irgendwelche Leute, die wie "Schöner wohnen" leben wollen. Sollen sie doch - aber dafür will ich mir keine Gedanken machen.
LG
Donna
Re: Fragen an das Forum - für wen?
MarLe, Samstag, 07.01.2012, 00:51 (vor 5108 Tagen) @ Donna
<font size=-1>>Liebe Marlene,
jetzt bin ich doch irritiert über deine Antworten an mich, Rumpel und Schlumpfine. Wir denken nach und schreiben, um DIR Impulse zu geben.</font>
Guten Morgen Donna,
deine Verwunderung kann ich verstehen, ich wäre wütend und verärgert. *grins
Schreib mal, wenn du online bist, vielleicht sehen wir uns dann im Chat, oder hast du PN?
Ist nämlich schwierig zu beantworten.
Zum Einen ist es die Frage, die an mich gerichtet war und mit der ich mich beschäftige.
(Was täglich im Haushalt...)
Die Frage habe ich mir so(!) noch nie gestellt.
Ich schaue meinen Haushalt an und bin schon länger bei der ChaosbeseitigungDiese simple Frage brachte mich ins schlingern. (Das wundert mich sehr)
Dabei habt ihr mir geholfen.
Ich sehe jetzt viel klarer und kann das auch für mich umsetzen, unabhängig von meiner speziellen Situation.
Die zweite Frage, die ich stellte
(Was man "fürs Auge" tun kann),
die beschäftigt mich ganz intensiv. Der Impuls dazu kam von außen, eben durch die WG-Geschichten.
Das Buch, das du vorgeschlagen hast, hat mir da noch weitere Anstöße geliefert.
Ich habe ja schon vieles umgestaltet seit ich im Forum bin.
Aber der Tipp, mit dem Bücherregel neben der Tür, hat mich gleich angesprochen.
<font size=-1>Hab ein bischen online gestöbert und will mir das Buch besorgen</font>
Ich will nichts vorgaukeln.
Da lag Rumpel daneben. ![[image]](http://www.GratisSmilies.de/smilies/foren/foren_10.gif alt=verlegen)
Vieles habe ich nach praktischen Gesichtspunkten umgestaltet, aber mir ist dabei weniger aufgefallen,
dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt.
Ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann. *entschuldige
Ah, Beispiel: Wenn ich das Bücherschrank umstelle, dann brauche ich nicht nach einem bessern Schrank zu schauen.
Verstehst du?
---
Die Antworten sind mir sehr wichtig. Ich bedanke mich sehr.
Alles ist ein neuer Input, eine andere Sichtweise = und das hilft mir gerade sehr weiter.
Lieben Gruß
Marlene
Re: Fragen an das Forum - für wen?
Rumpel, Samstag, 07.01.2012, 01:28 (vor 5108 Tagen) @ MarLe
<font size=-1>>Liebe Marlene,
jetzt bin ich doch irritiert über deine Antworten an mich, Rumpel und Schlumpfine. Wir denken nach und schreiben, um DIR Impulse zu geben.</font>
Guten Morgen Donna,
deine Verwunderung kann ich verstehen, ich wäre wütend und verärgert. *grins
Meine Antwort erfolgte aufgrunddessen, was ich von Dir kenne, durch lesen und Chat.
Wenn du geschildert hättest, daß die Frage von außen kam, und dir zu denken gab, hätte ich vielleicht etwas anders geantwortet.
Schreib mal, wenn du online bist, vielleicht sehen wir uns dann im Chat, oder hast du PN?
PN habe ich auch
Ist nämlich schwierig zu beantworten.
Zum Einen ist es die Frage, die an mich gerichtet war und mit der ich mich beschäftige.
(Was täglich im Haushalt...)
Die Frage habe ich mir so(!) noch nie gestellt.
Ich schaue meinen Haushalt an und bin schon länger bei der Chaosbeseitigung>Diese simple Frage brachte mich ins schlingern. (Das wundert mich sehr)
Dabei habt ihr mir geholfen.
Ich sehe jetzt viel klarer und kann das auch für mich umsetzen, unabhängig von meiner speziellen Situation.
Wenn der Geldgeber der WG auf Ordnung besteht, hat er mein volles Verständnis.
Die armen Opfer des dicken Max sollten nicht anderswo um Verständnis bitten, sondern sich der Realität stellen, und den Konflikt in der WG austragen.
Tip aus eigener WG-Erfahrung: Geschirr in der Badewanne sammeln ist keine Lösung.
Kostenlos in einer WG wohnen wäre nix für mich gewesen, außer vielleicht mal im Urlaub. Da hätte ich es zwar schofel gefunden mich für Bett und Frühstück zur Kasse zu bitten, aber ich hätte da schon einen Weg gefunden direkt pder vorzugsweise indirekt etwas zur Entlastung der Haushaltskasse beizutragen.
Ich will nichts vorgaukeln.
Da lag Rumpel daneben.
Ich glaube nicht, daß ich daneben lag.
Sich nichts vormachen wollen, und sich etwas vormachen, kann durchaus gleichzeitig stattfinden
Du hast da *zwei* Sachen in *einen* Zusammenhang gestellt, sogar in deinen, den du hast nicht geschrieben, daß das *nicht* dein persönliches Problem ist, sondern eine Frage von außen.
LG Rumpel
Re: Fragen an das Forum - für wen?
Schlumpfine, Samstag, 07.01.2012, 12:33 (vor 5108 Tagen) @ Rumpel
>>Diese simple Frage brachte mich ins schlingern. (Das wundert mich sehr)
Und damit ist die Frage, die "von außen" an dich herangetragen wurde, deine Angelegenheit, liebe MarLe!
>Du hast da *zwei* Sachen in *einen* Zusammenhang gestellt, sogar in deinen, den du hast nicht geschrieben, daß das *nicht* dein persönliches Problem ist, sondern eine Frage von außen.
Eine Frage von außen kann zum persönlichen Problem werden.
Das kenne ich aus eigener Erfahrung, lieber Rumpel.
Ein Frage, die eine MM ins schlingern bringt, nehme ich als deren Angelegenheit wahr.
Ob meine Antworten genutzt werden, um innere Werte, Beziehungen oder Wohnräume in Ordnung zu bringen, geht mich definitiv nichts an, finde ich. Inwieweit Marlene sich hier mit ihren Erfahrungen, Verletzungen, Zweifeln, Freuden und Sozialkontakten outet, geht mich nichts an, finde ich.
>LG Rumpel
Ein erholsames Wochenende wünscht uns
Schlumpfine
Re: Freitag
MarLe, Freitag, 06.01.2012, 13:37 (vor 5109 Tagen) @ MarLe
Mahlzeit,
also, die Gedanken hören nicht auf,
jetzt hat sich Besuch angemeldet, gegen 17.00 Uhr. *uff
Neben vielen Problemen funktioniert es also auch bei anderen, das Weglaufen. *seufz
OK. Erstmal schreiben, was inzwischen ging.
LG
Marlene
---
gespült und weggeräumt
Restspül auf die Spüle zusammen gestellt.
Restmüll raus in die Tonne, neue Tüte hin
Glasmüll in Tüte gepackt/gesammelt
Tisch und Herd soweit frei geräumt
Essen überlegt und in der Mache. ![[image]](http://www.GratisSmilies.de/smilies/huepfende/huepf023.gif alt=hüpf)
######
![[image]](http://i698.photobucket.com/albums/vv343/WorlddriVer/Radio/smiles/bin-1.gif)
![[image]](../smilies/smiley-channel.de_froehlich015.gif alt=smile)