keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung: gegen mich selbst (Allgemein)

Odille, Donnerstag, 24.07.2008, 09:27 (vor 6381 Tagen) @ muecke

Guten Morgen, Mücke,

mich hindert auch die Frage , aber was, wenn.. oft an Entscheidungen.

was mich da raus bringt ist der Gedanke daran: es muss nicht die perfekte Entscheidung sein.

Oder anders ausgedrückt: wenn ich mich nicht entscheide, ist das auch eine Entscheidung: ich gebe nämlich die Verantwortung ab.
Dann entscheiden andere für mich. Oder die Zeit. Es ist eine Illusion, zu glauben, man könne sich vor Entscheidungen wirklich drücken.

Sogar in kleinen Dingen.Einfach so ein Laptop kaufen, auch wenn ich es dringend brauche, dafür häte ich wohl
mindestens einen Stunde gebraucht, und mit hinterher mit denm Gedanken verückt gemacht, ob das dir richtige Entscheidung war.

Ähm. Ich erklär es Dir kurz: ich hatte an dem Tag zwei Seminare, weil ein Kollege krank war. Das erste von 7:00 bis 14:00, das zweite von 14:30 bis 21:45. Ich brauchte dringend ein Laptop als Arbeitsgerät. Ich hatte im Technikmarkt genau 10 Minuten Zeit in der Mittagspause. (10 Minuten hinfahren, kaufen, 10 Minuten zurück, dann nächstes Seminar).

Hab den Kauf nicht bereut.

Ich habe da noch kein Vertrauen in mich unhd auch Angst vor FEhlern.

Du sagst es: noch nicht. Aber das kann sich ändern!

LG, Odille [image]

ps: es gelingt mir nicht immer - aber oftmals geht es mir mit einer "falschen" Entscheidung besser, als wenn ich noch wochenlang rumgeeiert wäre. Weil: dann entscheidet nicht die Zeit oder andere für mich: ich komme wieder rein in die Aktivität, ich bin selber Meisterin meines Schicksals. Und da ich ein Mensch bin, darf ich auch unperfekt sein und mal "falsche" Entscheidungen treffen!


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