Re: Ein Jahr nach dem grossen Umzug - scheint eine endlose Geschichte zu sein (Allgemein)

MarLe, Mittwoch, 27.08.2008, 23:15 (vor 6343 Tagen) @ rieke

Guten Abend Rieke,
(denke für dich: Guten Morgen liebe Rieke)

gwg. = spontan

habe dein Posting gelesen und bei mir ist ein Eindruck:
'Rieke geht nicht gut mit sich um.'
Habe das Gefühl, als ob du mit diesem Posting mit dir selber schimpfst.

Umzugskisten:
Ach liebe Rieke, meine sind nicht fertig.
(und das liegt viel länger zurück.*schäm)
Nach viel Aufwand und viel Motivation kam irgendwann
einfach das Leben dazwischen.
Lange schon ruhen die Schätze, ohne einen Blick ab zu bekommen.
---
Das es anders geht und anders gehen kann,
habe ich erlebt.
(Worauf ich sehr stolz bin)
Mit einem Helfer zusammen habe ich Sachen geschafft,
die ich längst als unmöglich abgetan hatte.

Seither weiß ich eine Menge mehr.
Z.B. das zum Loslassen viel mehr gehört, als "nur" wegzuwerfen!
Manche Dinge konnten einfach so weg, andere nicht.
Da mußte eine, bzw. ihre, Geschichte erzählt werden,
bevor sie gehen durften.
Ganz unterschiedlich.

Wem erzähle ich die Geschichten der Dinge, wenn ich alleine
räume?
Logisch, daß es viel länger dauert und viel mehr Kraft kostet.
Für mich ist das seither logisch.
---
Als ich eine Weile im Forum war, erschien es mir einfach,
ich stellte mir meine Frist: in 100 Tagen werde ich ganz
viel geschafft haben.
Die Bilanz war niederschmetternd und nicht annähernd am
gesetzten Ziel.

Seit her weiß ich: Der Weg ist mein Ziel! [image]
---
<font color=blue>>Verständnis kann ich nicht erhoffen. Fast nicht mehr von mir selber

<p style="text-align:center">Mich selber macht es mutlos.
Mein Mann baut grade einen Unterstand für all das Zeugs im Garten,
als Gewächshaus getarnt für die fragenden Nachbarn.</font color>

Dabei gehen mir sooo viele Gedanken durch den Kopf.
Zum einen seh fühl ich mich selber oft in einer "mutlosen UND aussichtslosen" Phase gefangen,
zum anderen muß ich (bitter) darüber schmunzeln, daß dein Umfeld
(und da fühle ich mich eben auch mit dir verbunden, weil auf meine Situation übertragbar ist)
alles mitbedenkt.
Die liebsten Menschen sind in der Lage, uns (??) und letztlich sich selber (!) vor den
Nachbarn zu beschützen - sie sind sogar fähig (!) eine Lösung zu erfinden.
Du bekommst einen Unterstand!
Aber ist es das war du brauchst?
(Bei mir ist es die Terrasse, der Keller usw.)

Ich hab dabei immer das Gefühl, dass nicht verstanden wird, was eine wirksame Hilfe für mich ist.
Ich brauch keine Muskelarbeit - manchmal einfach nur ein Ohr (und Interesse).
Hilfe zur Selbsthilfe. Aber das scheint am schwersten überhaupt zu sein. *denk
---
<font color=blue>><span style="color:#b30000">Vielleicht, aber auch nur vielleicht,

pack ich heute eine weitere Kiste leer.</span></font color>

[image] hört sich nach Untergrundkampf an. *find

Fühl dich umarmt und lieb daran erinnert,
was schon alles getan ist
Du hast dich gestellt und stellst dich jeden Tag wieder.
Und so ganz nebenbei lebst du jetzt (?) !!
Ich möchte dir lieber einen Tag zum Feiern schenken,
das zu würdigen, was schon vorüber ist.
Damit sich neue Kraft und neuer Mut einstellen.

Liebe Grüße
Marlene
P.S.:
Wie die Lokomotive am Berg: "Ich schaff das schon, ich schaff das schon..."


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