Re: Erfahrungsbericht: Schatzsuche(ultra-lang!) (Allgemein)

Astarte, Sonntag, 21.09.2008, 13:34 (vor 6323 Tagen) @ Astarte

Das Abenteuer begann mit einer Flaschenpost am Kaffeetisch:

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Ahoi, Fremder!

Mein Name ist Black Jack, und ich brauche dringend deine Hilfe!

Letztes Jahr enterten wir ein Schiff, auf dem wir neben reichlicher Beute, schönen Gewändern und teueren Gewürzen die Gouvaneurstochter Anna Wilde vorfanden. Eigentlich wollten wir Lösegeld für sie verlangen, doch dann erfuhren wir, dass sie auf der Flucht war. In ihrem Heimatland war gerade eine Rebellion im Gange. Ihr Vater – der Gouvaneur – wollte sie und all seine Schätze nach Port Royal in Sicherheit bringen lassen.

Wir hatten Mitleid mit der armen Anna Wilde, und sie überredete uns an ihrer Seite zu kämpfen. Sie versprach uns eine große Belohnung und den Erlass sämtlicher Schulden und bösen Taten, auf dass unsere morschen Gebeine vom Galgen verschont werden. Dafür sollten wir nur eines tun: Ihren Schatz vor ihren Widersachern in Sicherheit bringen.

Als ich die schöne Anna höchstpersönlich nach Port Royal in ihr Exil geleiten wollte, wurden wir beide gefangen genommen. Sie braucht ganz dringend ihren Schatz zurück, damit sie beweisen kann wer sie ist und dass ihr weder ich noch meine Crew etwas Böses antun wollten. Ansonsten erwartet uns die Todesstrafe!

Bitte hilf mir! Ich habe die Schatzkarte damals in 6 Teile zerrissen und meinen vertrauenwürdigsten Crewmitglieder jeweils ein Teil gegeben. Keiner weiß, wer die anderen hat, aber ich habe Hinweise hinterlassen.

Mein Schiff liegt an einem Hafen unter dem freien Sternenzelt in Norden, dort wo die Sonne niemals scheint. Mein zweiter Kaptain, Emanuela Turner, wartet sicher schon auf mich und macht sich große Sorgen. Begib dich dorthin, und erzähl ihr alles, was passiert ist.

Seemannsgrüße,
Black Jack

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Hinter dem Haus (vor meiner Haustür) fanden sie das Hauptquartier der „Pink Pearl“ und mich („Emanuela Turner“, der neue Kaptain, da BlackJack ja verhindert ist) und meinen 1.Maat Jane Bones (Laura, Melunas Cousine). Wir waren gerade mit ilegalen Glücksspielen beschäftigt und warten auf BlackJack, doch statt dessen stürmte eine Horde Nachwuchs-Piraten unser Quartier! Unerhört!

Am Zaun prangte ein großes Plakat: „Deutschland sucht den Super-Pirat!“. Eine Bierzeltgarniatur und eine Weidentruhe waren vollgepackt mit der Beute vergangener Raubzüge: edle Gewänder (Kopftücher, einige meiner Rüschen-Blusen und Ringel-T-Shirts, Nietengürtel) und „coolen“ Schmuck, und wasserlösliche Tatoows mit Rosen, Drachen und Narben. Denn noch sahen die kleinen Piratenanwerber nicht aus wie Piraten. Außerdem einen kleine Tisch als „Anmeldebüro“, Strohballen als Sitzgelegenheit. Und natürlich jede Menge Deko: Palmen, Luftballons mit Totenköpfen, Laternen, JackSparrow-Poster am Baum uvm.

Nachdem alle mit Kleidung und Tatoos und Bartstopeln (mit Kajal) etc. ausgestattet waren, war es nun ihre Aufgabe an Bord anzuheuern. Dazu mußten sie einige Prüfungen bestehen. Alles, was so ein Pirat braucht: Mut, Stärke, Schwindelfreiheit, Treffsicherheit etc. Die Art der Prüfung wurde ausgewürfelt:

1- Krafttrainung („Arm drücken“)
2- Lauf über die Reling („mit verbundenen Augen über eine Holzbohle laufen“)
3- Seemannsknoten („so schnell wie möglich viele Knoten machen“)
4- Kanonenkugel („Dosen schießen“)
5- Böser Blick („sich so lange in die Augen starren, bis einer verloren hat“)
6- freie Auswahl

Im Hintergrund (durch das offene Wohnzimmerfenster) lief beim Lauf über die Reling der Soundtrack von „Fluch der Karibik“.

Per Los wurden Namen ausgewählt, z.b. „Barbara rosa“, „Molly Mare“, „Stelle Luna“, „Jackie Drago“ usw.

Nun bekam jeder seine Ausrüstung:

- ein Löffel für den Haferschleim an Bord
- ein Goldtaler („Schoko-Geld“) als Heuer
- eine Taufurkunde
- ein besonderer Gegenstand

Besondere Gegenstände waren:

- Notizbuch mit Totenkopfaufkleber + Stift („Logbuch-Führer“)
- Kompass
- geheimnissvolles Dokument
- Samtbeutelchen mit Tesa-Film („Schatzmeister“: sammelt die Schatzkartenstücke)
- silberne Ess-Stäbchen (Stricknadeln)
- mein mobiles Telefonteil
- Apakus (Taschenrechner)

Da Black Jack offenbar verhindert ist und im Gefängnis von Port Royal sitzt, wurde Emanuela Turner (Ich!) zum Käptain ernannt. Für diesen Fall hatte Jack mir Anweisungen gegeben, als erstes in seiner Kajüte (Wohnzimmer) zu suchen.

Doch zuvor mußten noch die Piratenregeln verlesen werden und der Piratenvertrag mit Blut („Stempelkissen, Daumenabdruck“) besiegelt werden. Die Crew zählte 5 Piratenbräute, einen Matrosen, Kaptain Turner und sein 1. Maat und der Pirat „Klaus Störtebeker“ (=Opa mit geschwärzten Bart, Augenklappe, Ohrring, Kopftuch und Peitsche).

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Piratenregeln

An Bord sind keine Frauen erlaubt. (wurde ausgelassen, schließlich waren wir die erste Mädchen-Crew seit Piraten durch die Karbik kreuzten)

Alle wichtigen Entscheidungen müssen zur Abstimmung gebracht werden.

Um acht Uhr abends werden die Lichter gelöscht.

Alle Pistolen und Entermesser müssen sauber gehalten werden.

Karten und Würfelspiele um Geld sind verboten an Bord.

Jeder, der sich nicht an die bisherigen Regeln hält, wird gezeichnet.

Streit und Waffengewalt unter Matrosen wird mit Zeichnung geahndet!

Jeder, der beim Stehlen erwischt wird, wird gezeichnet.

Jeder, der während einer Schlacht vom Schiff desertiert, wird ins Meer geworfen.

Jeder, der auch nur an Verrat und Meuterei denkt, wird ins Meer geworfen.

Jeder, der ein anderes Crew-Mitglied ermordet, wird mit der Leiche zusammen gebunden und ins Meer geworfen!

Jeder, der zurück bleibt, bleibt zurück und begibt sich zurück zum Hauptquartier!

Jeder, der die Crew ohne Erlaubnis oder im Alleingang verlässt, wird gezeichnet!

Jeder, der einen Befehl verweigert, wird gezeichnet!

Jeder, der mit seinem Benehmen die Mission gefährdet, wird gezeichnet!

Wenn Euch der Kaptain oder sein Stellvertreter einen Befehl gibt, so antwortet Ihr gefälligst mit „Aye, Kaptain!

Die Beute wird gleichmäßig verteilt.

Proviant, der erbeutet wird, wird unter allen Crew-Mitgliedern gleichmäßig aufgeteilt.

Jeder, der etwas von der Beute zur Seite schafft, wird gezeichnet.

Alle Verletzungen werden entschädigt. Jeder, der ein Körperglied verliert bekommt einen Extra-Anteil der Beute. während

Zeichnung bedeutet schmachvolle Markierung durch einen schwarzen Punkt, der als Erkennungsmerkmal für den Riesenkragen dient.

Jeder, der mehr als drei schwarze Punkte hat, wird der Crew verwiesen und dem Riesenkraken überlassen.

Jeder ist für jeden verantwortlich. Alle schwören sich die Treue.

Jedes Crew-Mitglied besiegelt diese Gesetze mit seinem Blut im Buch des Kaptains.

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Nachdem die Regeln verlesen (nach jeder Regel knallte Störtebecker = Opa im Hintergrund mit seiner Peitsche) und besiegelt waren (Stempelkissen), begaben wir uns also in Jack’s Kajüte. Am Spinnweben bewachsenen Kronleuchter wartete der 1. Teil der Schatzkarte und ein Brief:

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Ahoi, liebste Emanuela Turner!

Wenn du diesen Zettel hier liest, wurde ich vermutlich aufgehalten. Du musst nun meine Aufgabe übernehmen und alle Teile der Schatzkarte wieder vereinigen. Um an den zweiten Teil der Karte zu kommen, musst du William Barbie finden.

Da keiner an Bord so gut mit Zahlen jonglieren kann und keiner den Rum mehr liebt als du, habe ich eine ganze spezielle Aufgabe für dich, die nur du lösen kannst. Nur so kann ich verhindern, dass uns jemand anderes zuvor kommt.

Wenn du alle Rechenaufgaben richtig gelöst und die Ergebnisse addierst hast, weist dir die Zahl den richtigen Krug. Trinke in einem Zug aus und stelle den Krug umgekehrt auf den Tisch!

Doch Vorsicht! Alle anderen Krüge sind vergiftet! Falls du dich irrst, gibt es nur ein einziges Gegenmittel: Du musst so schnell wie möglich Stiefelriemen-Bills Stiefelriemen essen!

Auf hoffentlich bald,

dein leider verhinderter Kaptain
Black Jack

Aufgabe: Löst die Rechenaufgaben auf dem Tisch und zählt die Ergebnisse zusammen. Dann tut, wie Black Jack euch gehießen und wählt den Becher mit der entsprechenden Summe aus. Wählt ein freiwilliges Crew-Mitglied, das so mutig ist, den Trank zu probieren. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, zieht Streichhölzer.

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Nachdem der Abakus (Taschenrechner) zum Einsatz gekommen war, fand die Crew den richtigen Becher. Da sie allesamt so mutig waren, mußten wir auswählen, wer es wagte, davon zu kosten. Es war StellaLuna (Meluna).

Hätten sie einen anderen Becher erwischt, so hätte es sich statt um Multivitaminsaft um Karottensaft gehandelt.

Stiefelriemen-Bill’s Stiefelriemen („Cola-Schnürre“) kamen dennoch zum Einsatz und wurde mit Freuden aufgenommen. Sicherheitshalber. Man weiß ja nie. Auch die essbaren Glupschaugen im Totenschädel („Bill“) fanden großen Anklang.

Als der richtige Becher geleert und kopfüber gestülpt war, fanden sie einen Hinweis zu einer kleinen Bucht (Badezimmer), wo William Barbie sich aufhalten sollte. Es war bereits dunkel als sie ankamen, und sie staunten nicht schlecht:

Die Badewanne („Bucht“) war mit Wasser und Unterwasser-LED-Leuchten und einem farbwechselnden LED-Quitsche-Entchen ausgestattet. Darin schwammen sechs Flaschen mit Flaschenpost, Papierschiffen, und auf dem Grunde der Buch sahen sie Münzen und Muscheln. Am Spiegel fanden sie folgenden Hinweis:

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*hicks*

Leider ist William Barbie’s Floss abgetrieben als er sich, trunken voll Rum, zu einem kleinem Mittagsschläfchen hinlegte.

Zuvor hatte er noch den letzten Rest seiner Heuer zählen wollen, ob es noch für eine zweite Flasche Rum ausreicht. Doch dummerweise ist ihm das Geld aus der Hand gefallen und wartet nun in den Tiefen der kleinen Bucht darauf von euch geborgen zu werden.

Als der gute William später in der Abenddämmerung mitten auf dem Atlantik erwachte, war er ganz schön überrascht, das kann ich euch sagen! Das einzige, was er jetzt noch tun konnte, war seinen Teil der Schatzkarte in die leere Rumflasche zu stopfen und zu hoffen, dass die Flaschenpost auch ankommt.

Dummerweise sind auch andere Piraten auf die selbe Idee gekommen...!

Wir brauchen ein oder zwei gute Schwimmer, die selbst in der Dunkelheit nach den Münzen tauchen können. Dann könnt ihr am Betrag und den Preisschildern auf den Flaschen erkennen, welche wohl Williams Flasche gewesen war.

Aufgabe: Ein oder zwei Crew-Mitglieder fischen mit verbundenen Augen nach den Münzen. Ihr könnt euch auch nacheinander abwechseln. Die anderen können helfen die Münzen zu finden, in dem sie die Richtung dirigieren. Wenn ihr die Münzen richtig zusammen zählt, vergleicht es mit den Zahlen auf den Flaschen und angelt die richtige Falsche heraus.

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Die Meute war ganz gierig darauf nach dem versunkenen Geld zu tauchen, so dass es ein arges Gedränge gab. Am Ende kam jeder einmal daran. Als es um das Zählen ging, waren sie nicht ganz so mutig. In der Zwischenzeit hatte Freibeuterin NoreaSirius (Svenja) Proviant gefunden (Süßigkeiten). Während einer zählte, tankte die Crew im Hauptquartier bei Schokoküssen, Chips und Limo neue Kräfte.

Schließlich fanden sie die richtige Summe und angelten die richtige Flaschenpost mit einem weiteren Hinwies und einem weiteren Teil der Schatzkarte aus dem Wasser. Zum Glück stimmte der Betrag, den ansonsten hätten sie mit einer Strafaufgabe zu rechnen gehabt z.b. 15 Sekunden wie Hühner gackern, wie ein Hund bellen, ganz schnell einen Witz erzählen oder 1 min völlig still stehen
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Eine tiefe Windstille senkt sich über die kleine Bucht. Die Welt hält den Atem an. Sogar die Schildkröten verkriechen sich in ihre Häuser und die Sterne verdecken ihr Licht. Man könnte ein Fisch husten hören! Eine unheimliche Stimmung verbreitet sich unter den restlichen Crew-Mitglieder der „Pink Pearl“. Die Spannung wird nahezu unerträglich
Habt ihr die richtigen Teil der Schatzkarte gefunden? Konntet ihr William Barbie`s peinliches Versehen wieder gut machen? Oder sind der Schatz der Anna Wilde und Kaptain Black Jack nun für immer verloren?

Fragen über Fragen! Und die Antwort lautet: Ja! Ihr habt es geschafft!!!

Zur Belohnung darf sich jeder eine Packung Seifenblase aus der Schatztruhe über der Latrine nehmen.

Aber beeilt euch! Lichtet die Anker und rafft die Segel! Sonst verpasst ihr noch die noch die Verabredung mit John LittePony! Ach ja, und bitte vergesst nicht, dass ihr noch eine lange Reise vor euch habt und deckt euch nur ordentlich mit Klopapier ein...

Viel Erfolg!


PS: Auf der Rückseite der Schatzkarte hat euch William einen Hinweis hinterlassen, wo er sich ursprünglich mit John LittlePony treffen wollte
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Begeistert von den Seifenblasen lasen sie den Brief gar nicht erst zu ende. Beinahe wäre ihnen der entscheidene Hinweis durch die Lappen gegangen. Der Kaptain mußte hart eingreifen um die Seifenblasen-blasende Manschaft wieder einzusammeln.

Erneut war es StelleLuna, unsere begnadeste Rätzelraterin an Bord, die den Hinwies auf der Rückseite des Schatzenkartenteils entziffern konnte: „Astrologie-Buch“. Nachdem man sich kurz beraten hatte, kam man zu dem Schluss, dass Bücher am ehsten in des Käptains Kajüte (Wohnzimmer) zu finden seien. Nach ausgiebiger Bewunderung meiner HarryPotter-Figuren fanden sie schließlich besagtes Buch mit einem weiteren Brief:

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Ahoi, Matrose!

Konnte leider nicht länger auf dich warten, sonst hätte ich meine Mitfahrgelegenheit zum alljährlichen Maskenball auf den Bahamainseln verpasst. Schade, dass du diesmal nicht mitkommen konntest. Dabei habe ich mir extra ein ganz besonderes Kostüm für uns beide einfallen lassen, dass selbst der vermaledeiten Kriegsflotte das Fürchten gelehrt hätte.

Meinen Teil der Schatzkarte habe ich sicherheitshalber beim Orakel in den Sümpfen kurz vor Tortuga-Bay gelassen. Eine gruselige Frau ist das! Sie gab mir eine geheimnisvolle Zahlenkombination, mit der du über die Ferne Kontakt zu ihr aufnehmen kannst, und faselte etwas von einem Fernrohr für die Ohren. Ich vermute, die Alte hat wahrscheinlich nur zu tief in ihre Rum-Flasche geschaut. Aber wie dem auch sei, sie bestand darauf, dass ich dir diese unverständliche Zahlenfolge schnell noch irgendwie ausrichte, und ich will nicht das Risiko eingehen von ihr verflucht zu werden. Du ganz sicher auch nicht.

Aber weil ich mir Zahlen so schlecht merken kann, habe ich sie sicherheitshalber noch gleich vor Ort auf ein Stück Latrinenpapier notiert. Hatte nichts anderes. Das Schreibwarengeschäft war leider schon geschlossen. Vielleicht kannst du ja etwas mit diesem wirren Zeug anfangen. Ich zumindest werde nicht daraus schlau.

Auf bald,

dein Freund

John LittlePony

AUFGABE: Wählt zwei Freiwillige aus, die sich von euch mit Hilfe des Toilettenpapiers aus der letzten Aufgabe in eine Mumie verwandeln lassen. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, entscheidet das Los. Im Klopapier sind die Zahlen versteckt. Passt auf, dass ihr sie nicht überseht, und merkt euch gut, welche Nummer eure Rolle hatte, damit ihr später die Zahlen in die richtige Reihenfolgen bringen könnt. Insgesamt müsst ihr 12 Zahlen finden. Habt ihr schon eine Ahnung, was ihr mit der Zahl machen sollt?

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Die Idee mit dem Maskenball auf den Bahama-Inseln gefiel der Crew so gut, dass sich gleich jeder in eine Mumie verwandeln wollte. Das Einwickeln übernahmen zwangsweise der Kaptäin und der 1. Maat. 3 Matrosen bestanden darauf, im Dreierpack aneinander gewickelt zu werden. Bald schon ging uns das Latrinenpapier aus. Doch wenigstens hatten wir die geheimnnisvolle Nummer gefunden.

Der Pirat („Zora S. Slytherin“), der zu Anfang das „geheimnisvolle Fernrohr für die Ohren“ (mein Mobilteil) erhalten hatte, mußte mit einem flauen Gefühl im Magen die geheimnisvolle Nummer anrufen. Es meldete sich das Orakel (Michi/Rovina, eine Freundin) und gab einen Hinwies: „Am Fuße der Welt.“

In BlackJacks Käjüte (Wohnzimmer) fanden sie nun unter einem Globus den nächsten entscheidenden Hinweis:

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An die Crew der „Pink Pearl“

Ich wußte, dass ihr kommt. Und ich kenne euer kleines Geheimnis. Ich weiß alles. Von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Man nennt mich nicht umsonst das große Orakel von Tortuga-Bay. Aber wie steht es eigentlich um euer Wissen?

Nachts in euren Träumen ruft er nach euch, nicht wahr? Der große Schatz der Anna Wilde! Auch ich kann ihn hören... Tagtäglich immerzu flüstert er zu mir. Er möchte gefunden werden. Er ruft nach euch.

So einige Prüfungen habt ihr schon bestanden. Aber das alleine reicht noch nicht um eine erfolgreiche Piratenbraut zu sein. Jetzt gilt es unter Beweis zu stellen, ob ihr auch schlau genug seid um euer Ziel zu erreichen.

Ihr fragt euch sicher schon, mit wem sich William Barbie und John LittlePony als Nächstes treffen wollten? Und wo? Die Antwort ist irgendwo da draußen. Davon geflogen mit dem Wind. Mal hier hin, mal dorthin. Überall im Land verteilt. Eure Zahl ist die Sieben. Sieben Mal wird es einen lauten Knall geben, sieben Mal wird euer Wissen gefragt... dann seid ihr der Lösung schon einen Schritt näher.

Sucht, meine Lieben, sucht! Und bleibt immer dicht zusammen! Einer allein kann das Rätsel nicht lösen.

gez. das Orakel

Aufgabe: Sammelt die sieben Piratenluftballons ein, die überall im Garten und in der unteren Wohnung verteilt sind. In ihnen verbirgt sich ein Rätsel, dass auf einen sehr, sehr kalten Ort verweist...

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Die Crew schwärmte aus und fand sieben Piratenluftballons im Garten und zwischen normalen Luftballons versteckt. Nun kamen NoreaSirius silberne Essstäbchen („Stricknadel“) zum Einsatz: Ein Luftballon nach dem anderem wurde zerstochen. Heraus kam ein bunter Konfetti-Regen und ein kleines Zettelchen mit einem Rätzel. Zum Beispiel:

Was ist ein Wüstenschiff?
a) die BlackPearl im dritten Teil von Fluch der Karibik?
b) ein Kamel?
c) ein Ölscheich auf Kriegsfuss?
Nehmt davon den 1. Buchstaben.

Manche Fragen regten rege Diskussionen an, am Ende stimmte die Crew ab. Alles zusammengesetzt ergab das Wort „Kombüse“. Dort, in der Kombüse (Küche – Kühlschrank!) fanden sie einen kurzen Brief des Smutje und eine Packung (hartgekochter) Eier mit Symbolen darauf.

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Ahoi!

Bin an Land, Proviant und Frischwasser einholen für unseren nächsten Törn.

Kannst du mir einen Gefallen tun? Ich hatte keine Zeit mehr die Eier ins Hauptquartier zu bringen.

Und schaut doch unterwegs noch mal bei den Hasen vorbei, ob sie schon genug Fett für einen leckeren Braten angesetzt haben. Zähl am besten noch mal durch, ob noch alle da sind. Seit neusten treiben nämlich Wilddiebe ihr Unwesen
Wir sehen uns dann heute Abend!

Aufgabe: Nehmt eure Löffel und macht einen Eierlauf bis zum Klettergerüst, einmal drum herum und zurück ins Hauptquartier. Unterwegs ist ein weiterer Hinweis versteckt. Wo könnte er sein? Wenn möglich, merkt euch die Symbole auf den Eiern, falls eines zerbricht. Jeder, der sein Ei fallen lässt bekommt eine zweite Chance, wenn jedes Crew-Mitglied 15 min lang gackert wie ein Huhn!

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Meine Crew gackerte zwar nicht wie die Hühner, aber ebenso aufgeschreckt liefen sie mit ihren Haferschleimlöffel (beim Anheuern ausgeteilt!) und den Eier davon und wild umher. Unmöglich darin Ordnung zu bringen. Die Schnellste von ihnen („Molly Mare“) fand einen versiegelten Brief an Klaus Störteberker im Hasenstall.

Bedauerlichweise hatte der einzige männliche Leichtmatrose an Bord („Jackie Drago“) seit der Aktion mit den Luftballons sein Berseker-Potential entdeckt: Bevor noch alle durchgelaufen waren, flogen uns die Eier kreuz und quer um die Ohren. Jackie Drago wurde gezeichnet und bekam seinen ersten schwarzen Punkt, auf dass er dem Riesenkraken überlassen werde sollte er mehr als drei Punkte erhalten (s. Piratenregeln).

Für den Brief, den Molly Mare gefunden hatte, zeigte kaum jemand Interesse. Er war mit Hand auf Pergament geschrieben und kündigte von einer Meuterei, die Störteberker gegen den Kaptain plante. Der entscheidende Hinweis war jedoch, dass MollyMare nun ihr geheimnisvolles Dokument, dass sie beim Anheuern erhalten hatte, einsetzten mußte. Es handelte sich um ein Piratenalphabet: Viele verschiedene Symbole, die für verschiedene Wörter standen. Es dauerte etwas, bis sie die Symbole der zerbrochenen und zerstörten Eier herausfanden und zu einem Satz zusammenfügen konnte:

“Dort wo Landratten ihre Flaschenpost einwerfen.“

Die Crew stürmte den kleinen Abhang hinauf und enterte den Briefkasten. Tatsächlich! Hier wartete ein weiterer Teil der Schatzkarte und ein Brief von „Bartholomew Roberts“:

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Ahoi Jack!

Hab nicht viel Zeit. Wir stehen unter Beschuss. Habe auf der „Santa Maria“ angeheuert weil sie Kurs meine alte Heimat gesetzt haben. Meine Mutter ist nämlich schwer krank geworden. Später werde ich wieder zu dir stoßen. Kann dir deshalb nicht bei deiner Schatzsuche helfen. Ich schicke dir den Teil der Schatzkarte, den ich eigentlich dem Smutje geben wollte deshalb mit der Landrattenpost. Hoffe, der Brief kommt an.

Anbei noch eine Wegbeschreibung wo du Konrad von Tussisee findest. Er hat den nächsten Teil.

Pass gut auf Dich auf! Ich hab Gerüchte gehört, dass eine Meuterei geplant ist. Und dass....


Aufgabe:

An dieser Stelle endet Bartholomew Roberts Brief abrupt. Das Schiff wurde getroffen. In Windeseile hat er die Wegbeschreibung in den Umschlag gestopft und zwei flüchteten Piraten mit in ihr Paddelboot gegeben.

Leider hat er vor lauter Aufregung nicht daran gedacht, dass er sich beim Schreiben mehrmals verschrieben und ärgerlich das Pergament zerrissen hatte. Aus Versehen hat er nun auch die falschen Pergamentschnipsel mitgeschickt. Beantwortet die Fragen und setzt die richtige Wegbeschreibung wieder zusammen!


Wie viele Hasen befinden sich im Stall?


Wie viele Stufen gibt es an Board?


Wie viele Münzen sind im Wohnzimmer versteckt?


Wie alt ist das Geburtstagskind in 37 Jahren?

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Unser einziger männlicher Pirat (neben dem verräterischen und mittlerweile abwesendem Störteberker) verletzte „Zora Tender“ indem er ihr auf die Finger sprang. Nachdem sie mit kühlendem Wasser, einem Piraten-Trostpflaster verarztet wurde, und ihr gemäß den Regeln ein Extra-Anteil der Beute zur Entschädigung versprochen wurde, durfte sie Jackie Drago einen weiteren schwarzen Punkt zufügen. Gerechtigkeit muss sein!

Nachdem endlich alle Fragen richtig beantwortet wurden, konnte die richtigen Papierschnipsel anhand der Zahlen wieder zusammengefügt werden. Es ergab sich folgender Text:

Wo du meinen Brief hast gefunden,
weht dir der Nordwind ins Gesicht.
Abwärts folgst du einem steilen Weg,
entlang einem schmallen steinerem Steg.
Verlass auch steuerbord die Pfade nicht
bis 15 Schritte sind verwunden.

Hast du getan, wie ich dir anempfohlen
wage es des Kaptain’s Schiff zu entern.
Heimliche Türen öffnen sich dir,
des Käptains und Turners Kajüte im Visir.
Willst du kurz vorm Ziel nicht kläglich kentern,
schleich hindurch auf leise Sohlen.

Nun kommst du ins Gedränge,
den Gang backbord sollst du verschmähen,
Fass bloß nichts von den Sachen an,
sonst holt dich der Klabautermann!
Nur zwei Schritte sollst du westwärts gehen
schreite mutig voran, passiere die Enge.

Kämpf dich nach oben über die steinere Leiter
halte den Atem an und zähl bis Sechszehn!
Eine handvoll Füße gehst du backbord,
das Ruder herum, hart steuerbord!
Jetzt müßt Ihr Kurs Nordnordwesten gehn,
durch die Kombüse geht es weiter.

Feindliche Piraten locken dich,
mit Kaffee, Kuche und Gesang.
Willst du den Schatz heute noch kriegen,
darfst der Verlockung nicht erliegen!
Zur Mittagssonne geht es nun entlang,
Durch das Tor, und du findest mich.

Die Crew war schneller als man auch nur lesen konnte. Der Kompass kam zum Einsatz. Nach einem kleinem Rundgang durch das ganze Haus fanden sie im oberen Wohnzimmer meiner Eltern einen eiligst hingekritzelte Notiz von Konrad v. Tussisee:

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Meuterei!!!!!

Störtebeker hat das Hauptquartier eingenommen und versucht sich selbst den Schatz unter den Nagel zu reißen!

Kommt schnell! Wir brauchen jeden Mann. Oder Frau. Jeden, der noch alle Gliedmaßen hat und zum Kampfe bereit ist.

Konrad von Tussisee

Aufgabe:

Begebt euch durch den Garten zum Hauptquartier!

Schiest alle Dosen ab!

Entert das Klettergerüst!

Lauft über die Planke!

Beeilt Euch! Die Zeit läuft gegen Euch! Für jedes Crew-Mitglied habt ihr 1 min Zeit.

Jeder, der in dieser Zeit alle Aufgaben gemeistert hat, tritt zum großen Endkampf an!

Die Zeit läuft ab
... jetzt!!!!

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Aus Furcht zu wenige Gegner im Endkampf zu haben, liesen wir das offenbar sehr schwere Dosenschießen und den Zeitdruck ausfallen. Bald schon sahen sie sich Klaus Störtebeker (Opa!) gegenüber, und zwar im Tauziehen! Unter viel Geschrei bezwang die Meute den Verräter und kettete ihn mit Handschellen an den Baum. Endlich hatten sie das letzte Teil der Schatzkarte in ihren Besitz gebracht! Schon stürmten sie los. Am Hasenstall unter dem Efeu versteckt fanden sie zwei Truhen: Eine gefüllt mir Goldmünzen (aus Schokolade) und (Zucker-)Armbändchen und Ketten, eine andere mit Stickern und den sog. Mitbringsel-Beutelchen.

Der Smutje rief nun zum Essen an Deck. Es gab Hotdogs. Störtebeker konnte sich befreien und da er sich reuig zeigte, wurde er nicht ins Meer geworfen sondern durfte mit uns speisen. Nach dem Essen wurde der Schatz gleichmässig verteilt und die Verletzte entschädigt. Bald darauf schickte der Kaptain seine Crew nach Hause zu ihrem Familien, damit sie noch einmal Urlaub machen konnten bevor das nächste große Abenteuer in 364 Tagen beginnen kann. Die Crew verließ nur sehr widerwillig aber wenigstens gold-beladen das Schiff... Es hatte ihnen an Bord fast ein bisschen zu gut gefallen
Astarte


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