Re: zunächst ärztliche Hilfe suchen (Angehörige)

Hannes, Donnerstag, 14.06.2007, 12:44 (vor 6786 Tagen) @ bvolk

Hallo,
an wen müßte ich mich wenden um näheres zu erfahren, was kostet es?
Ich hab schon daran gedacht aber ich kann mir nicht vorstellen das er da mitmacht.
Seine Depression wird schlimmer, bin am überlegen ob ich ihn in eine Nervenklinik einweisen lassen soll.
Bin fix und fertig
Gruß
Bvolk

Hallo,

aufgrund des gesundheitszustandes ("Gesundheitlich geht es ihm immer schlechter, er hat starkes Untergewicht, sein Diabetikerfuss ist an 3 Stellen offen also muss der Fuss wohl bald ganz abgenommen werden. Er hat starke Depressionen und ich habe Angst um ihn.")

müsste er wohl zunächst in ein Krankenhaus, denn der Zustand scheint allmählich lebensbedrohlich zu sein, auch wegen des Untergewichts.Für betreutes Wohnen (wird bei Mittellosigkeit vom Sozialamt bezahlt) ist es noch zu früh, da er zuerst medizinisch betreut werden muss.

Danach oder von dort aus müssten weitere Schritte überlegt werden. Man kann momentan ja noch nicht sagen, ob die Depression und die Verwahrlosung nicht eventuell Folge der Unterernährung sind.

Auf jeden Fall sind Angehörige hier überfordert. Er gehört dringend in ärztliche Behandlung, damit zunächst seine körperlichen Probleme besser werden.

Danach kann er vielleicht auch wieder einen klaren Gedanken fassen und danach kann überlegt werden, ob betreutes Wohnen, eine Wohngruppe, eine stationäre Therapie das Richtige sind.

Als Angehöriger würde ich mich a) an den Hausarzt und b) an den sozialpsychiatrischen Dienst wenden, der sich mit solchen Fällen meist auskennt.In einer Nervenklinik würde er zum jetzigen Zeitpunkt zuwenig medizinische Hilfe erhalten.

Hannes


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