Re: Ein Sozialbetreuer ist etwas anderes (Allgemein)

Astarte, Donnerstag, 24.07.2008, 22:09 (vor 6372 Tagen) @ Peter

Grüß Dich!

Ehm... naja.. mein Gemahl redet - u.a. dank der Einschmischung dieses "Betreuers" und der Abwesenheit eines dringend benötigten Therapieplatzes - seit 5 Monaten nicht mehr mit mir, geschweige denn mit seiner Tochter.

Doch selbst wenn: Da mein Herr Gemahl zur Gattung extremer Messi mit sämtlichen dazugehörigen Psychosymptomen zählt(e), hätte er mir die Unterlagen auch sonst nicht gezeigt, denn hier haben wir es mit einem typischen "Ausredenerfinder" bis zum Erbrechen und bloss mit NIEMANDEN reden und den Schein waren, es sei alles in Ordnung. Ob er immer ehrlich zu seinem Betreuer war, darf mal dahin gestellt sein.

Über den zeitlichen Einsatz eines Berufsbetreuers gibt es auch Vorschriften. Wer bezahlt das Ganze denn? Der Betreuer muss auch jedes Jahr dem Gericht gegenüber einen detaillierten Bericht erstellen, mit genauer Vermögensaufstellung und aller Tätigkeiten, die er für den Betreuten getan hat.>>>

Es wird - soweit ich weiß - von der Gerichtskasse bezahlt. Das mit dem Bericht erstellen ist mir dabei neu.

Aber soweit ich das aus meinem Mann damals rauskitzeln konnte, war es kein Vormund im Sinne mit Vollmachten, denn die Vollmachten sollten erst gegen Ende erteilt werden, falls er in die Klinik gekommen wäre. Also ne Vollmacht hatte der Betreuer nicht.

Verzeih, ich bin heuer ein wenig gereizt, aber was soll denn dann der ganze Scheiss? Das allereinzige, was dieser Betreuer getan hat, war die SChuldenregeln (und nicht mal das hat er richtig gemacht), und gemeinsam die Post öffnen. Was natürlich vorraussetzt, dass sie erst mal irgendwie vom Briefkasten in des Betreuers Büro kamen, was nicht selbstverständlich ist. (Bei meinem Zwangsumzug habe ich ganze Tüten voll Papierkram in meinem Keller gefunden, dorthin wurde nämlich immer sein Auto entmüllt).

Also, ich verstehe das echt nicht. Zum einem ist da jemand, der WIRKLICH Hilfe braucht. Und dem wird z.B. unterschwellig aber deutlich von Therapie abgeraten. Die Angehörigen über Jahre hinweg ausgeschlossen. Bei einer Hausdurchsuchung (falscher Verdacht) war die Polizisten so schockiert über die WOHNUNGSZUSTÄNDE, die dort herrschten, dass sie eben diese Maschinerie zum Laufen brachten. So kam es zum Betreuer. Was hat dies aber mit Vermögensverwaltung zu tun?

Ich verstehe es nicht, und offenbar scheint die einzige Möglichkeit es rauszukriegen oder mich zu blamieren diejenige, vor Gericht zu ziehen. Worauf ich aber so absolut keine Lust habe
Lieben Gruß,
Astarte


gesamter Thread:

 

powered by my little forum