Re: Antworten an Kirschblüte, keine Stellungsnahme zu Vorratshaltung (Allgemein)

Kirschblüte, Sonntag, 10.08.2008, 16:22 (vor 6359 Tagen) @ rieke

Hallo Rieke,

hab Dank für Deine Antworten!

Ja, mir gefällt es, die Vorratshaltung von leicht verderblichen Lebensmitteln den Lebensmittelkonzernen und ihren Vertriebsstellen zu überlassen.
Ausserdem gefällt mir der damit verbundene lockere,
aber regelmässige soziale Kontakt mit Nachbarinnen und guten Bekannten,
der hierbei auf eine angenehme, nicht extra zu planende Weise möglich ist.
Dieser kleine tägliche Einkauf ist ein freundlicher Luxus, ich tue mir damit auf gleich mehrere Arten gut.

Das klingt richtig gut, insbesondere der letzte Satz! Das ist ja optimal, wenn Dir Deine täglichen Routinen gleich auf mehrere Arten gut tun.

Du empfindest Einkaufen anscheinend ganz anders als ich.

Mir macht es nicht besonders viel Spaß, darum habe ich es auf einmal die Woche reduziert. Eine Zeitlang war ich damit auch sehr zufrieden- allerdings hat das halt zur Folge, dass ich öfters mal Sachen wegwerfen muss (insbesondere Obst und Gemüse) und eben auch den supervollen Kühlschrank. (was auch oft dazu führt, dass ich Einkäufe erstmal ewig stehen lasse, bevor ich sie in den Kühlschrank räume...)

Im Bedarfsfalle kann ich übrigens frisches Gemüse oder frische Milch innerhalb von 5 Minuten nachkaufen.

Auch das ist anders bei mir. Obwohl, eigentlich habe ich noch nie die Fahrzeit gestoppt, soo viel mehr kann es eigentlich bei mir auch nicht sein.

Unerwartete Gäste erwarten von mir als Gastgeberin keinen Rohkostteller oder andere aufwendige Bewirtung mit Frischprodukten.

Schon wieder ein Unterschied.

Mir gefällt es nicht, dass mein Kind ständig überall Süßigkeiten angeboten bekommt- deshalb kriegen Besuchskinder bei mir nur Obst oder Gemüserohkost angeboten, nichts anderes. Also muss ich immer einen gewissen Vorrat haben.

Kannst Du denn sogenau abschätzen, was Deine Familie an einem Tag verbraucht?

Ja, das kann ich sicher, was frisches Obst, frisches Gemüse und Milchprodukte betrifft.

Eine Frage hätte ich noch (Du musst aber natürlich nicht antworten).
Schaffst Du es gut, Dich zu begrenzen, kein unnötiges Zeug zu kaufen, wenn Du täglich der "Versuchung" ausgesetzt bist?

Wenn ich nur einmal die Woche einkaufen gehe, dann ist der Wagen bald voll mit dem Zeug, was ich wirklich brauche, das hilft mir, mich zu beschränken, kein unnötiges Zeug einzupacken, weil es schlicht nicht mehr reinpasst.
Andererseits könnte ich mir vorstellen, wenn man genau weiß, ich komme ja morgen schon wieder, könnte das ebenso eine HIlfe sein, sich zu begrenzen
Mein aktuelles Modell (einmal die Woche einkaufen) ist zwar durchaus vorteilhaft (spart z.B. Benzinkosten etc. etc.), aber ob es auf Dauer wirklich das optimale Modell für mich ist, weiß ich noch nichtDeswegen finde ich es interessant zu lesen, wie andere es machen - und vor allem auch, warum sie es so machen.

Viele Grüße
Kirschblüte


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