Re: Hausarbeit ist immer noch sehr viel Arbeit (Allgemein)

Peter, Sonntag, 31.08.2008, 23:39 (vor 6338 Tagen) @ Astarte

Dennoch sehe ich einen Unterschied zum Hausfrauen-Dasein bzw. zwischem äußerem und innerem Druck. Ob wirklich zu viel auf einem lastet (von außen) oder die innere Belastbarkeit durch psychische Faktoren "Perfektionsimus", "Depressionen",
"Unterforderung etc.)" in Mitleidenschaft gezogen ist...
Ich selbst bin keine reine Hausfrau, nie gewesen. Aber ich vermute mal, dass viele widersprechen würden (*vermut*)dass Hausfrauen-Sein mit dem Heimurlaub von Berufstätigen zu vergleichen ist.

Das vermutest du richtig. Das kann man wirklich nicht vergleichen. Es sei denn, es handelt sich um einen Einpersonenhaushalt. Die objektive Arbeitsbelastung, wenn man sich sich um einen Haushalt von mehren Personen und um die Kinder kümmert, ist SEHR hoch. Und als Unterforderung kann man es auch nicht bezeichnen, denn es werden sehr viele Fähigkeiten benötigt, die mancher Berufstätige längst nicht aufbringen muss. Einzig und allein intellektuell ist man vielleicht im Beruf mehr gefordert, aber das ist es auch schon.

"Mütter mit zwei kleinen Kindern kommen auf eine durchschnittliche Arbeitsbelastung von 12 Stunden pro Tag. Beinahe die Hälfte aller Mütter hat maximal eine Stunde Freizeit am Tag, 15 Prozent davon sagen sogar, dass ihnen gar keine Freizeit bleibt."

Diese Angaben kommen aus einer Studie von vielen, die ich willkürlich rausgegriffen habe.

http://www.familienatlas.de/ca/b/eep/


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