An Katta, Xandria, Mila & Kirschblüte wegen Telefon (Allgemein)

Lisa Suisse, Mittwoch, 13.08.2008, 23:34 (vor 6355 Tagen) @ Lisa Suisse

Hallo Katta, Xandria, Mila und Kirschblüte!

Ich bin wirklich froh, dass Ihr mir heute geantwortet habt. Ich war auf dem besten Weg, mit dieser Freundin wegen dieses Telefonates "eingeschnappt" zu sein. Ja, ich glaubte, in gewisser Weise deswegen beleidigt sein zu dürfen und habe schon Mini-Rachepläne geschmiedet, von wegen, so schnell rufe ich nun aber nicht mehr an, du kannst lange warten....
Als ich Eure Antworten las, ging mir auf einmal ein Licht auf. Aus einer gewissen Verletztheit heraus, konnte ich nichts Positives mehr denken. Aber Euch war es möglich, Euch in diese Freundin hineinzuversetzen und ihren eventuellen Standpunkt zu erkennen, und mit Euren Vermutungen hattet Ihr vollkommen recht.

So Sätze wie "aber jeder hat nun mal seine eigenen Regeln und wenn es ihr damit gut geht, warum nicht......" oder "vielleicht ist dieses Einhalten der Telefonzeiten bei ihr genauso ein Bedürfnis wie für uns das Sammeln oder Festhalten an Gegenständen. Dafür solltest du sie nicht vorschnell verurteilen......" oder ".....Ich muss mich schon richtig auf ein Gespräch konzentrieren!....." und " Vielleicht braucht Deine Kollegin so eine extreme Struktur......sie möchte es geniessen und trifft dafür Vorbereitungen (Tee kochen usw.), haben mich aufgerüttelt.

Ja genau, so ist es, so ist diese Kollegin, sie braucht diese Strukturen und Regelungen, weil sie sonst überfordert ist. Sie kann nicht anders. Ich darf darüber nicht urteilen.Vor allem, weil sie ja sonst eine so Liebe ist.

Und ich, die ich sie doch besser kenne als Ihr, mir sind diese verständnisvollen mitfühlenden Gedanken nicht gekommen, nein, ich war zuerst einmal eingeschnappt...
Gut, das mag verständlich sein, und ich will jetzt auch nicht zu streng mit mir selbst ins Gericht gehen, verständlich, weil ich eben gestern so gestresst war.

Aber Tatsache ist - und das ist ein Fact - und es ist keine Lobhudelei - Ihr habt mir mit Euren Worten die augen geöffnet und habt verhindert, dass ich in meinem Kummer in eine sture Egozentrizität verfallen bin.

Nein, ich bin halt wie ich bin, aber die Kollegin darf auch sein, wie sie ist!!!! Ich bin nicht perfekt und sie muss auch nicht perfekt sein!!! und wenn es einigermassen geht, müssen wir uns gegenseitig akzeptieren.

Ja, Ihr habt mir geholfen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Ich danke Euch und wünsche Gute Nacht,
Lisa Suisse


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