Re: Off Topic: @ Katta : ´The Work´ (Allgemein)

Katta, Freitag, 29.08.2008, 12:22 (vor 6341 Tagen) @ MarLe

Hallo MarLe,

nein, "The Work" kenne ich nicht, aber neugierig wie ich bin, habe ich mir gleich mal die Seite angesehen.

Außerdem habe ich gerade keine Lust auf Wäsche, also paßt es ganz gut - wieder mal was neues zum Lesen!

Mein erster Eindruck - naja
Ich bin immer ein bißchen skeptisch wenn jemand mit "Eines morgens wachte ich auf und... Von da an..."
(Ich habe auch ein paar Schlüsselerlebnisse, die mein Leben verändert haben, aber eben meine)


Aber zurück zum Zitat:
Als Fazit kommt bei mir an, Laß die Realität sein, wie sie ist. Es kostet unnötige Kraft, sie ändern zu wollen.

Aber was genau ist die Realität? Wie verändert sie sich, und bin ich da völlig unbeteiligt?

Allerdings finde ich mich auch im folgenden nicht wieder.

Zitat:
<font face="courier new">"Ich habe 1986 erkannt, dass wir nur dann leiden, wenn wir einem Gedanken glauben, der im Widerspruch zur Realität steht. Es ist hoffnungslos, die Realität anders haben zu wollen, als sie ist. Sie können genauso gut versuchen, einer Katze das Bellen beizubringen. Sie können das für den Rest Ihres Lebens tun, und letzten Endes wird die Katze zu Ihnen aufschauen und "Miau" machen.
Das mag offensichtlich sein, aber mit etwas Aufmerksamkeit wird Ihnen auffallen, dass Sie dutzende Male am Tag ähnliche Gedanken denken: "Die Leute sollten freundlicher sein"; </font face>

Ich denke das z.B. fast nie, denn ich erlebe fast nur freundliche Menschen. Wenn jemand mir gegenüber unfreundlich ist, sehe ich das aber auch nicht als unabänderliche Realität.

<font face="courier new">"Kinder sollten sich gut benehmen";</font face>
OK, ich finde, nicht nur Kinder. Das was ich für gutes Benehmen halte, bringe ich auch meinen Kindern bei.
Eine sich-ändernde-Realität?
Denn bei meinen Kindern habe ich den Eindruck, daß sie gutes Benehmen selbst schätzen und merken, daß sie damit auch bei anderen gut ankommen.

<font face="courier new">"Meine Nachbarn sollten ihren Rasen besser pflegen"; </font face>
Noch besser? [image] OK, schlechtes Beispiel. Wir haben nämlich keinen Zaun dazwischen und man sieht deutlich, wo unsere Wildwiese anfängt.
Die Kinder spielen aber hier und da gern.

<font face="courier new">"Mein Partner hätte mich nicht verlassen sollen"; </font>
Hat er auch nicht, also anderes Beispiel: "Mein Partner hätte dieses oder jenes nicht sagen sollen."
Hat er aber, kann ich jetzt nicht mehr ändern. Aber ich kann ihm sagen, "bitte sag das nicht nochmal", und dann passiert es auch nicht wieder.


Also die Realität erkennen, ist die eine Sache, zu erkennen, wo sie sich nicht verändert, die nächste.
Und was mache ich nun mit dem Wissen? Das eine lassen, wie es ist, das andere ändern, sofern ich das kann und für nötig halte,
das wäre ja eigentlich nichts neues.
Oder ist in "The Work" gemeint, man soll gar nichts ändern?

Dann wär das wirklich nichts für mich.
Etwas an mir ändert sich von ganz alleine, immer und ständig. In meiner Familie, Umgebung auch, ständig.

Aber nicht, daß die anderen "so werden wie ich sie haben will". Aber sie machen immer öfter etwas, das ich so haben will.
Wenn sie auch wollen und wenn sie wissen, was ich haben will oder eben nicht.

Nur die Katze nicht. Sie kratzt immer noch gern überall wo es sich kratzen läßt, balanciert noch immer gern zwischen Blumentöpfen auf dem Fensterbrett
und ich bin wirklich froh, daß sie nicht auch noch bellt.[image]


LG Katta


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