Re: Große Papieraufgabe, wie angehen? (Allgemein)

Anke, Donnerstag, 31.07.2008, 13:06 (vor 6374 Tagen) @ Johanna2

Hallo Johanna,

ich schreibe derzeit an meiner Doktorarbeit, also muss ich natürlich auch sehr viel tippen. Im Moment bin ich gerade in der Phase, in der ich lieber den Eskimos Kühlschränke verkaufen würde als auch nur noch ein Wort zu schreiben ... Äußerst mühselig. Außerdem schreibe ich meine Sätze gleich so, dass sie nicht noch einmal überarbeitet werden müssen (d.h. nur noch in der Endkorrektur), was bedeutet, dass ich manchmal unheimlich lange an einem Satz bastle.
"Eine Seite, dann Pause" hilft bei mir oft nicht; sinnvoller ist es, diesen Pausen an Stellen zu machen, an denen sich das inhaltlich gut machen lässt. Also erst noch einen Gedanken, einen Exkurs, ein Thema abschließen und dann nach einer Pause an etwas Neues gehen. Ich benötige mehr Zeit, wenn ich mitten in einem Gedanken das Schreiben unterbreche. Dann muss ich mich nach einer Pause wieder eindenken, anstatt mich schon auf anderes zu konzentrieren.
Außerdem lässt die Lust, nach einer Pause wieder weiterzumachen, sehr zu wünschen übrig, wenn ich weiß, ich muss mich mit einem Thema auseinandersetzen, mit dem ich mich schon stundenlang beschäftige. Motivierter bin ich, wenn ich weiß: Jetzt kommt etwas Neues!

Vielleicht kannst Du Deine Arbeit ja auch in Mini-Überschriften gliedern (wenigstens gedanklich) und Dich so von Absatz zu Absatz oder Gedanke zu Gedanke durcharbeiten. Du 20 Seiten, ich 300 - das schaffen wir [image]!

Erfolgreiches Schreiben wünscht
Anke


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