Re: Handlungsebene@Johanna (lang) (Allgemein)

Anneliese, Samstag, 02.08.2008, 10:21 (vor 6371 Tagen) @ Sakem

Sag einmal...Sakem....seit wann zählst Du Dich zu den Messies? Du scheinst früher ein sehr strukturiertes Leben geführt zu haben. Deine Antwort auf Johanna`s Problem ist nämlich so zielunterstützendprägnant verfasst.....dass ich nur so staune und ich wiederhole Deine hilfreichen Worte, damit meine Zuversicht genährt wird für mein Papierenes, das ich in einer gemieteten Ferienwohnung zwischengelagert hab.......

Dass du aufgeschoben hast ist passiert.
Das kannst du nicht ändern.
Aber die nächsten Tage kannst du was machen.
Es hilft alles nichts. Du musst auf die Handlungsebene kommen.
"Es gibt nichts Gutes-außer man tut es!"
Nicht Jammern-machen!

Ich habe mir einen Zeitplan erstellt.
Einen einfachen Kalender dafür benutzt und die verbliebenen Tage eingeteilt.
Pufferzeiten berücksichtigt und abgehakt. versteh noch nicht, was Du mit abgehakten Pufferberücksichtigungen meinst
Am Nachmittag habe ich meistens geschrieben.
Viel Stuss auch dabei gewesen. Fehler, Fragen>Egal. Hauptsache geschrieben.
Lexika sind für die erste Recherche ganz hilfreich.
Heute würde man googeln und ausdrucken.
Am nächsten Morgen habe ich mir mit klarem Kopf
das Geschreibsel vorgenommen und in eine klare Form gebracht.Nachdem Du Dich nachmittags mit einem Provisorium zufriedengegeben hast ....konnten Deine Gedanken während der Nacht so in Ruhe kommen.....dass Du am nächsten Morgen ohne egoleistungsdruckperfektionsbedingter Blockade dem druckreifen Text näher kommen konntest
Zerschnitten, hin und her geschoben, aufgeklebt,
ergänzt, gestrichen, korrigiert.
Es war leichter einen vorgefundenen Text zu bearbeiten,
als sofort einen druckreifen Text zu formulieren
an dem man nichts mehr umstellen darf.
So habe ich manche Seite mehrmals überarbeitet.
.
Die Einleitung und das Schlusswort habe ich zum Schluss
geschrieben.
Ich habe meine Texte Korrektur lesen lassen,
es zum Tippen (damals noch mit der Schreibmaschine und für viel Geld)
und rechtzeitig zum Binden abgegeben. Delegieren!<font color=green<Jippiii...das möcht ich auch noch lernen....das Delegieren.....</font>
Mein Ziel war: So gut ich es kann. Es musste nicht perfekt sein.W O W....genau...das...i s t..... es ....ach wenn ich doch endlich den genussfeindlichen Perfektionismus ins Clo luleln und mit viel Wasser zum Verschwinden bringen könnt´.....dann würde mich auch das fehlende "z" bei "rechteitig" nicht mehr aufregen.....dennn ich will wirklich r e c h t z e i t i g einfach leben lernen......so...und das dritte "n" vom "dennn" lass ich nun absichtlich stehen....damit der Perfektionismus an mir vorübergehen möge
Das nahm mir den Druck.
Heute überlege ich, ob ich diese Schreibarbeiten weiterhin aufhebe.grad hab ich statt green...grenn geschrieben.....denn der Computer kennt da nix....der verlangt eine perfekte Schreibweise...o.k.dann pass ich mich seiner Forderung an und nun grünen sie wieder....meine Worte an Dich Sakem....damit sie leichter von den Deinigen zu unterscheiden sind.
Ich habe so gut wie nie mehr reingeschaut.....Ich würd´ aber gern....erlaubst Du´s ?

Man lernt durch das Tun.

Pausen sind wichtig! Bewegung tut gut nach dem langen Sitzen.
.

Soll ich mir feste Zeitlimits setzten? 1 stunde mit wecker?

.
Das musst du probieren. Manchmal gingen bei mir nur 15 Min.
Die dann aber konzentriert.
.

Am Tippen hindert mich am meisten der Perfektionismus. Ich sehe meine Mängel immer zu deutlich und dann verlange ich eine Verbesserung die ich im Augenblick nicht leisten kann. Das blockiert mich dann.

.
Dann lass das doch erst mal so wie´s ist.
Mach die Sachen weiter, die du kannst.
Evtl. Hilfe holen oder später noch mal korrigieren.
.
Meine Erfahrung bei den vielen Arbeiten, die ich geschrieben habe
kam es weniger auf das Geschreibsel an. W A A S ?.....hm versteh ich nicht
Natürlich, das war immer der Aufhänger. ....das kapier´ ich auch noch nicht mit dem Aufhänger.>Heute denke ich, es ging darum zu testen, ob ich leistungsfähig bin.
- Zeiteinteilung
- Recherche
- Selbständiges Arbeiten
- Disziplin
- Selbstmanagement
- Fristeinhaltung mit eingebautem Frustableiter?
- Belastbarkeit
- Zuverlässigkeit
- Einhalten von Regeln
- Arbeiten unter Zeitdruck
- Umgang mit Kritik
usw.
Wer fragt heute noch nach diesen schriftlichen Arbeiten?I C H
Entscheidend war, dass ich meinen Abschluss erhalte.....und zehrst Du heute noch von Deinem damaligen Erfolgserlebnis?
Und dazu gehören eben auch diese schriftlichen "Charakterprüfungen"
Ich wünsche dir viel Erfolg!
Ich glaub an dich.Diesen Satz würd ich auch gerne an mich gerichtet hören !....Ich könnt´ ihn mir ja gleich selbst sagenn......"Ich glaub an mich!!!"....na....so überzeugend klang das aber eben nicht..auf noch so gut gemeinte Phrasen pfeif ich ...ob w i r k l i c h wer an mich glauben kann ?.>Du wirst es schaffen.Hallo....Johanna....ich glaub´....sie meint´s echt so, wie sie´s Dir geschrieben hat und ich wünsch Dir auch, dass Du Deinen Erfolg bis zum achten August ernten wirst
Gib mal eine Erfolgsmeldung, wenn alles überstanden istJa...Johanna...mich interessiert´s auch...obwohl ich Dich überhaupt nicht kenne.......und die Sakem kenn ich aufgrund ihrer beeindruckenden Reaktionen
Und die Belohnung nicht vergessen.Hm...also...für m i c h wär´ ein Erfolgserlebnis BELOHNUNG genug.....
Denk dir jetzt schon mal eine aus.
Das kann auch motivieren.....hm.... vielleicht probier´ ich´s doch......und lade mich in ein Kino ein....sobald ich den ersten Etappensieg eing´fahr´n hab....
lg Sakem<font color=green> Gegim Anneliese, die ohne Vorschau ....ohne Korrekturlesung...alles ...wie´s ist gleich abschickt


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