Zum Thema Provokation (Allgemein)

Rumpel, Samstag, 30.08.2008, 00:25 (vor 6619 Tagen) @ Chaosinela

Chaossinella[image]

P.S. Manchmal ist es wirklich vernünftiger NUR mitzulesen

Mit dem manchmal stimme ich überein, aber wann ist ist es richtig einzusteigen, und wann verkehrt?
Darüber gibt dein "machmal" keine konkrete Empfehlung.
Der Klügere gibt nach heißt: der Dümmere setzt sich durch. Ist das positiv für die Gesellschaft?
Die Dummen regieren? Die Selbstsüchtigen regieren?

manchmal ist es für dich sehr schädlich, nicht deine Meinung zu äussern, nein, deine Meinung zu unterdrücken!
Rücksichtnahme ist o.k., im Zusammenleben erforderlich, aber ab und zu muß man mal auch zeigen, daß die eigene Meinung mit der des anderen nicht übereinstimmt, und dann gibt es immer noch mehrere Möglichkeiten:
Man stimmt nicht überein, und übernimmt nicht, aber akzeptiert die abweichende Meinung:
Als gläubiger Katholik wirst du einen gläubigen Evangelen so akzeptieren müssen, oder glaubst du/willst du ihm ins Gesicht sagen daß er in der Hölle brennen muß? [image]
Wie sieht es aus mit dem Verhältnis zu einem Anhänger des mosaischen Glaubens? (Juden)
Und wie mit dem Verhältnis zu einem Muslim?
einem Atheisten, einem Kommunisten, whatever is worse?

P.S. Manchmal ist es wirklich vernünftiger NUR mitzulesen
als sich in eine RIESIGE (meistenst durch eine KLEINE-Bemerkung) entstandene
END-lose & SINN-lose Diskussion mit vielen provokanten[image]Beiträgen - einwickeln lassen Auch eine gute Erkenntnis, kleiner Anlass führt zu Kämpfen bis aufs Messer, Mobbing.

Aber Leugnen hilft da nicht weiter, führt nur dazu daß Wölfe die im rechtzeitigen Kreidefressen geübt sind reüssieren.

Provokationen sind an sich weder gut noch schlecht, es kommt darauf an wie du sie auffasst und was der andere damit erreichen will. Provokationen sind ein gutes Mittel jemanden zurückzudrängen, der jeglicher Provokation ausweicht, sich immer beugt. Also das perfekte Mobbing-Instrument.
Und in diesem Licht rate ich dir mal deine Vorschlag zu überdenken.Eine Provokation ist aber auch eine Möglichkeit jemanden zu seinem Besten aufzuwecken, denn Denken kann er nur selbst, du kannst nicht für andere Denken.
Allerdings ist es da verkehrt zu meinen, wenn das Heilmittel versagt, mehr des gleichen zu geben. Das ist das klassische Rezept des Neoliberalen, beim endgültigen Versagen trägt der Steuerzahler die Verluste
Und was ich hier in den klasssischen Selbstdarstellungsthreads, äh, das war das verkehrte Wort, ich meinte Konfliktthreads, sehe ist nicht der Wunsch, den Gegner zu überzeugen, sondern den Wunsch, vorm Publikum zu glänzen.

Meinungsfreiheit ist ein schwieriges Thema, undenkbar für Leute die ihre Religion ernst nehmen. O.k. Einschränkung christliche, andere kenne ich nicht gut genug um da diese Meinung zu äußern.
1 + 1 = 3?
Das fällt garantiert nicht unter Meinungsfreiheit, oder?
Aber ob die Deutschen zuviel oder zuwenig verdienen, lässt sich nicht so einfach entscheiden.
Die Unternehmer verdienen zuwenig, sonst könnten sie mehr Leute beschäftigen, die Arbeitnehmer zuviel, denn die Preise der deutschen Produkte sind einfach zu hoch.
Ist das wirklich so einfach?
Gedanken zur Zeit

Rumpel

Achso, nach 20 Jahren Abstinenz entdecke ich gerade die Welt des ADHS im Fernsehen und in mir, und das Fernsehen ist ja echt perfekt, richtet sich auf die kurze Aufmerksamkeitsspanne durch lange Programmunterbrechungen ein, echt dem Thema angepasst.


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